Jennifer Braun: Mora | Diplom

In meiner Arbeit beschäftige ich mit mit der Überlagerung von Raum, Zeit und Licht. Der kurze Moment der daraus resultierenden Transparenz wird durch die Aufnahme in die Länge gezogen. Temporäre Raum- und Flächengebilde entschleunigen die Zeit. Ich zeige den Zustand zwischen innen und außen.

Weiße Folie umschließt Bäume und Wiesen, eine dicke Nebelschicht legt sich auf die Felder und Schnee bedeckt die Landschaft. Die Natur ist in einen Mantel gehüllt. Ich lasse Folien zu fragilen Konstrukten werden, die nur temporär für die Dauer der Aufnahmen existieren.

Die skulpturalen Raumgebilde sind ein Zusammenspiel aus Verdichtung und Auflösung, aus Nähe und Entfernung. Die Konturen der temporären Membranen sind nicht immer klar, sie verschwimmen, so dass fließende Objekte entstehen. Die Trennschichten zwischen innen und außen sind teilweise undeutlich. Eine klare Abgrenzung ist nicht mehr möglich. Obwohl die Folien teils so verdichtet sind, dass sie für Blicke von außen undurchdringlich sind, scheinen sie fragil. Äußere Einflüsse, wie etwa ein Windstoß, können sie ins Wanken bringen.

www.jennifer-braun.de

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