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23.11.13 bis 19.11.14

SARAH LUCAS, TOBIAS PILS UND GUIDO VAN DER WERVE IM RAHMEN DER VIENNA ART WEEK 2013

SARAH LUCAS, TOBIAS PILS UND GUIDO VAN DER WERVE IM RAHMEN DER VIENNA ART WEEK 2013

Die VIENNA ART WEEK, die heuer bereits ihre neunte Auflage erlebt, ist mittlerweile wichtiger Bestandteil des künstlerischen Geschehens in Wien. Mit einem intensiven und vielschichtigen Programm ist es dem vom Dorotheum initiierten und vom Art Cluster Vienna gestalteten Kunstfestival gelungen, die Vernetzung österreichischer und internationaler Akteure der Kunstwelt voranzutreiben.

Unter dem Titel „Projecting Worlds“ greift das Kunstfestival heuer vom 18. bis 24. November 2013 Themen und Positionen auf, die sich mit der identitätsstiftenden Funktion des künstlerischen Ausdrucks beschäftigen. Im Rahmen von Ausstellungen, Interventionen, Atelierbesuchen, Galerienrundgängen, Kuratorenführungen, Künstlergesprächen, Lectures, Performances und Podiumsdiskussionen rückt die VIENNA ART WEEK 2013 den Künstler als Schöpfer von Werken und als Erzähler seines eigenen Kosmos in den Mittelpunkt. Dabei steht der Dialog zwischen dem Künstler und dem Betrachter im Zentrum.

Am Freitag, den 22. November 2013 um 19 Uhr lädt die Secession, Friedrichstraße 12, Wien 1, zur Eröffnung der drei Einzelausstellungen von „Sarah Lucas, Tobias Pils und Guido van der Werve“. Der niederländische Video- und Performance-Künstler Guido van der Werve (Grafisches Kabinett) sucht als Protagonist seiner Filme Zugänge zur Welt und zur Selbsterfahrung. Routinemäßige Abläufe des Lebens, das Vergehen der Zeit und die Unkontrollierbarkeit des Zufalls sind konstante Themen in seinem Werk. Tobias Pils’ (Galerie) großformatige abstrakte Malerei – mitunter durchsetzt von gegenständlichen Fragmenten – entwickelt sich aus Fragestellungen, die eng mit dem Malprozess selbst verknüpft sind. Der in Wien lebende Künstler produziert für seine Ausstellung einen umfassenden neuen Werkzyklus, für den unter anderem die Secession und der Zeitgeist des anbrechenden 20. Jahrhunderts Quellen der Inspiration darstellen. Sarah Lucas (Hauptraum) gilt als prominenteste Vertreterin der ehemaligen Young British Artists. Die Künstlerin brachte in ihren Arbeiten von Anfang an ihre kritische Haltung gegenüber gesellschaftlichen Normierungen, sexuellen Stereotypen und geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen zum Ausdruck. www.secession.at

ERÖFFNUNG
Freitag, den 22. November 2013, 19 Uhr

ORT
Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien

AUSSTELLUNGSDAUER
23. November 2013 – 19. Jänner 2014

ÖFFNUNGSZEITEN
DI bis SO 10 bis 18 Uhr

EINTRITT FREI

BESUCHERINFORMATION
www.viennaartweek.at, www.secession.at

BILDQUELLE: Eröffnung der Einzelausstellung „Sarah Lucas“
FR, 22.11.2013, 19 h, Secession, Friedrichstraße 12, Wien 1
Bildsujet Sarah Lucas
Suffolk Bunny, 1997–2004
Braune Strumpfhose, blaue Strümpfe, Stuhl, Klemme, Kapok, Draht
96 x 64 x 90 cm
© Sarah Lucas
Courtesy Sadie Coles HQ, London

Secession
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Österreich

29.03.14 bis 24.08.14

HERMANN J. PAINITZ. SELBSTVERSTÄNDLICH

HERMANN J. PAINITZ. SELBSTVERSTÄNDLICH

Ab 29. März 2014 zeigt ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH die erste umfangreiche Retrospektive von Hermann J. Painitz in der Shedhalle im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten. Unter dem Titel „Selbstverständlich“ vermittelt die Ausstellung anhand der wichtigsten Werkgruppen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart die Besonderheit dieses ebenso vielseitigen wie konsequenten Œuvres, das einem analytisch-formalistischen Gestalten verpflichtet ist.

Am Beginn von Hermann J. Painitz’ künstlerischem Schaffen in den 1960er-Jahren stehen zunächst Bilder und Plastiken, die sich, auf Zahlenreihen und gleichförmigen, farbigen Elementen basierend, mit Themen wie Serie, Rhythmus, Reihe beschäftigen. Im Sinne einer „logischen“ Kunst folgen die Werke inneren Gesetzmäßigkeiten, die durch individuelle Zeichensysteme visualisiert werden und sich schließlich in „gegenständlichen Alphabeten“ oder codierten Schriftbildern manifestieren.
Painitz’ Selbstverständnis als Künstler ist maßgeblich von der (Sprach-)Philosophie des Wiener Kreises und einem konzeptuellen Ansatz geprägt, bei dem es primär um die Entwicklung einer neuen Bildsprache und die Ausschaltung jeglicher individueller Willkür geht. Hermann J. Painitz ist das Bild eine Schautafel für unabänderliche Ordnungen.
Seine ab den 1970er-Jahren entstandenen „Statistischen Portraits“ sind von Otto Neuraths „Wiener Methode der Bildstatistik“ beeinflusst. Ähnlich wie Neurath, dem es darum ging, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge einfach, plakativ und für jedermann verständlich darzustellen, versucht Painitz mit Hilfe von Diagrammen, Piktogrammen und Organigrammen Sachverhalte, die in der Dingwelt nicht sichtbar sind, zu veranschaulichen bzw. neue visuelle Codes zu entwerfen, die an Stelle von uns vertrauten Zeichen gesetzt werden. Das führt ihn schließlich zu den „gegenständlichen“ Alphabeten, bei denen Buchstaben durch bestimmte Gegenstände ersetzt werden wie z. B. in seinem „Brotalphabet“ (1975), wo jeder Buchstabe jeweils einem Gebäck von spezifischer Form entspricht. Selbst die Merkmale verschiedener Vögel hat Painitz in einer gleichnamigen Werkgruppe nach von ihm erstellten Kriterien in ein abstraktes Zeichensystem übersetzt.

Dechiffrierung ist daher eine Schlüsselkategorie, wenn es um die adäquate Rezeption seines Werks geht.

Sein Schaffen beschränkt sich aber nicht allein auf die bildnerische Tätigkeit, sondern beinhaltet auch zahlreiche theoretische Texte, wie z. B. seine dadaistisch anmutenden Manifeste, seine seriellen Gedichte oder Ausstellungskonzeptionen, die er insbesondere in seiner Funktion als Präsident der Wiener Secession in den Jahren 1977 bis 1983 erarbeitet hat.

Mit besonderem Fokus auf das Werk der 1960er- und 1970er-Jahre vermittelt die von Alexandra Schantl kuratierte Ausstellung erstmals einen repräsentativen Überblick über Painitz‘ Schaffen, wobei auch seine Manifeste, nicht realisierte Bildkonzepte und Entwürfe für Arbeiten im öffentlichen Raum vorgestellt werden. Seine methodische Arbeitsweise wird durch exemplarische Gegenüberstellungen von Notation und ausgeführtem Werk illustriert.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog der erstmalig das künstlerische Werk von Hermann J. Painitz umfassend wissenschaftlich und kunsthistorisch aufarbeitet.

ORT
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Landesmuseum Niederösterreich, Shedhalle
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 9 – 17 h

ERÖFFNUNG
Freitag, 28. März 2014, 19 h

BESUCHERINFORMATION
Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
St. Pölten | Krems
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
T + 43 2742 90 80 90 und office@zeitkunstnoe.at
www.zeitkunstnoe.at

EINTRITT
Erwachsene: 5,50 €
Ermäßigt: 4,50 €
Familienkarte: 11 €
Kinder und Jugendliche (von 7 bis 18 Jahre): 3,50 €

Bildlegende: ZKN_Painitz_01.jpg, Hermann J. Painitz, František (Frank) Kupka, 2001, Acryl/Leinen, © Land Niederösterreich, Bildrecht, Wien, 2014, Foto: Christoph Fuchs

ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
Österreich

16.05.14 bis 31.08.14

Silber und Bytes – 175 Jahre Photographie / Zwei zeitgenössische Positionen zur Kunst des Platindrucks in der schaelpic photokunstbar

Silber und Bytes – 175 Jahre Photographie / Zwei zeitgenössische Positionen zur Kunst des Platindrucks in der schaelpic photokunstbar

Silber und Bytes – 175 Jahre Photographie / Zwei zeitgenössische Positionen zur Kunst des Platindrucks in der schaelpic photokunstbar

Claus Dieter Geissler, Köln: Labyrinthe – “Die Irrwege der lebenden Toten”
Keiichi Ito, Tokyo: Gimen no shitade

In unserer zweiten Ausstellung im Rahmen des Jahresprogramms Silber und Bytes – 175 Jahre Photographie stellen wir zwei zeitgenössische Positionen zur Kunst des Platindrucks vor:

Der Künstler Claus Dieter Geissler hat sich mit den Todesmärschen der Opfer des Nationalsozialismus beschäftigt und einen starken, expressiven Zyklus von 25 Platindrucken auf Holz geschaffen, den er in einer wandfüllenden Installation präsentiert. Claus Dieter Geissler lebt und arbeitet auf den Straßen Europas. 1952 geboren fühlt er sich dort seit Anfang der 70er Jahre zuhause. Hier begegnet er den Themen und Geschichten, die ihm die Straßen erzählen. Er versteht sich als Street-Artist, nicht als Street-Photograph – mit den Mitteln der Photographie ist er als bildender Künstler stets auf der Suche nach neuen Wegen.

Die Suggestionskraft und Ästhetik seiner Arbeiten liegt im Indirekten. Sie machen nachdenklich. Nie geht es um das, was abgebildet ist, oft um das, was gerne vergessen wird. Er arbeitet zum einen mit den Materialien und Dingen, die er auf der Straße findet, zum anderen interessiert ihn, wer hier unterwegs ist. Reiseberichte entstehen, abstrakt und eindrücklich. Seine aktuellen Arbeiten bilden dieses Spektrum ab.
Für die Bearbeitung der Abzüge zieht er sich jedoch immer wieder ins eigene Labor nach Köln zurück. Claus Dieter Geissler erhielt Stipendien in Irland und Frankreich, Ausstellungen in Barcelona, Nimes, Liverpool, Moskau und Belgrad, in Holland und Litauen, darüber hinaus in New York und Tokyo. Er ist Mitbegründer und Mitwirkender verschiedener europaweit agierender Künstlernetzwerke und hatte von 2001 bis 2004 ein Atelier in Barcelona.

Im Kontrast zu Geisslers Arbeiten stehen die leisen und zarten Platinprints von uralten Sakurabäumen des japanischen Photokünstlers Keiichi Ito.
Geboren 1950 in Tokio, ist Ito ein photographischer Autodidakt. Der studierte Elektroingenieur und passionierte Bergsteiger befasste sich nur am Rande mit Photographie, um das Aufwachsen seines Sohnes und unwiederbringliche Erfahrungen beim Bergsteigen mit der Kamera zu dokumentieren. Als 1980 sein Schwager unerwartet starb, berührte ihn dieses traurige Ereignis so sehr, dass er über sein bisheriges Leben nachdachte, seinen Beruf als Elektroingenieur aufgab und mit 55 Jahren ein neues Leben als professioneller Photograph begann.

Wie viele andere japanische Photokünstler ist Keiichi Ito fasziniert davon mit den Mitteln der Photographie die Zeit festzuhalten. Die meisten seiner fotografischen Projekte widmen sich diesem Thema. Keiichi Ito versucht dabei jedoch nicht mittels Langzeitbelichtungen möglichst viel Zeit aufzunehmen, vielmehr sucht und findet er Sujets, die die Zeitlosigkeit der japanischen Seele repräsentieren: Jahrhunderte alte Sakurabäume zum Beispiel oder die Hände von japanischen Handwerkern, die als „lebender Nationalschatz” traditionelle Kunstfertigkeiten fortführen und bewahren.

Dabei arbeiten Ito wie Geissler vollständig analog. Ito fotografiert auf Film, entwickelt und belichtet seine Photographien alle selbst. Seine bevorzugte Technik ist die Platin-/Palladiumtechnik angewandt auf speziell beschichtetem japanischen Washi-Papier. Die ausgestellten Prints zeigen verschiedene Sakurabäume, die als „nationale Denkmäler” gelten und meist mehrere hundert Jahre alt sind. Diese Bäume werden mit Stangen gestützt, um die schweren Äste zu entlasten. Diese Motive strahlen in ihrer Gesamtheit und aufgrund der von Keiichi Ito gewählten Platin-/Palladiumtechnik eine zeitlose, in sich ruhende Ästhetik aus, die den Betrachter einlädt, sich mit den zahllosen Details der Motive zu beschäftigen und selbst zur Ruhe zu kommen.

Keiichi Itos Serie über Jahrhunderte alte Sakurabäume umfasst zehn Platin-/Palladiumprints, die wir in Zusammenarbeit mit der Micheko Galerie aus München erstmals in Deutschland präsentieren.

175 Jahre nach Vorstellung der Daguerreotypie, des ersten praxistauglichen Verfahrens der Photographie, widmet sich die Kölner schaelpic photokunstbar im Medienviertel rund um die Schanzenstraße im Laufe dieses Jahres mit einem Schwerpunktprogramm dem Jubiläum der Photographie. Im Zentrum stehen dabei vier Ausstellungen mit fünf Photokünstlern aus Wien, Tokyo, Köln und Basel, die mit alten und modernen Verfahren der Photographie künstlerisch arbeiten. Begleitet werden die Ausstellungen von einem Rahmenprogramm aus Workshops, Künstlergesprächen, Workshops und Filmabenden. (Aktuelles Gesamtprogramm unter www.schaelpic.de).

schaelpic photokunstbar
Schanzenstraße 27 (Nähe E-Werk), 51063 Köln
Deutschland

17.05.14 bis 07.09.14

Hlysnan: The Notion and Politics of Listening

Hlysnan: The Notion and Politics of Listening

Das alt-englische Wort für “Zuhören”, “hlysnan” (heute: listen), betont in seiner Bedeutung das Verständnis von “Aufmerksamkeit schenken”. Im Gegensatz zum Hören oder zum passiven Wahrnehmen von sound, legt die Ausstellung Hlysnan: The Notion and Politics of Listening den Fokus auf die gezielte Aufmerksamkeit, auf Intention und den bewussten Akt des Zuhörens. Hlysnan versteht “Zuhören” als Tatkraft, als Wirksamkeit, Geste, Haltung, als Stellungnahme. Die Ausstellung verzichtet auf musikalische Verweise und visuelle Umsetzungen von Sound und lädt den Besucher ein, komplexe sozio-politische Realitäten und Zusammenhänge durch künstlerische Audio-Praktiken zu erforschen.

http://www.casino-luxembourg.lu/de/Agenda/Hlysnan-The-Notion-and-Politics-of-Listening

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

08.06.14 bis 19.10.14

WOLFGANG ERNST. LICHT BLEI & SCHATTEN

WOLFGANG ERNST. LICHT BLEI & SCHATTEN

Unter dem Titel „Licht Blei & Schatten“ präsentiert ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH in der Dominikanerkirche Krems von 8. Juni bis 19. Oktober erstmals eine umfangreiche Werkschau des 1942 in Wien geborenen und seit einigen Jahren in Niederösterreich lebenden Künstlers Wolfgang Ernst. Die von Margareta Sandhofer konzipierte Ausstellung stellt das Schaffen eines kompromisslosen Einzelgängers vor, dessen schöpferische Tätigkeit sich seit Mitte der 1970er-Jahre weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit entfaltet hat.

Zunächst als Tischler tätig, beschäftigt sich Wolfgang Ernst seit Mitte der 1960er-Jahre intensiv mit Kunst. Von nachhaltiger Bedeutung für ihn war die Begegnung mit Monsignore Otto Mauer, der ihm 1970 die erste und 1973 eine weitere Einzelausstellung in der Galerie nächst St. Stephan ermöglichte. Nach dem Tod Otto Mauers (1973) wandte sich Ernst weitgehend von der Kunstszene ab und arbeitete seither zurückgezogen in Wien, im Burgenland, auf Lanzarote und in Istrien, wo er sich unter anderem dem Weinbau gewidmet hat. 2007 ließ er sich im Weinviertel in Niederösterreich nieder. Seine bislang letzte größere Ausstellung fand 1994/1995 in der Wiener Secession statt.

Wolfgang Ernsts frühe Arbeiten sind von Künstlern wie Walter Pichler, Dieter Roth, Bruno Gironcoli, Joseph Beuys und der Arte Povera geprägt. Vor allem jedoch erschließt sich sein Werk im geistigen Klima Wiens der 1960er-Jahre, das ihn mit Persönlichkeiten wie dem Dichter und Journalisten Reinhard Priessnitz, dem Schriftsteller, Kybernetiker und Sprachtheoretiker Oswald Wiener, den Filmemachern Ernst Schmidt jr. und Kurt Kren in regem Austausch verband.

Die Quellen der Inspiration lagen bereits damals verstärkt in außerkünstlerischen Bereichen, die bis in vorchristliche Zeiten zurückreichen und u.a. Alchemie, mathematisches, physikalisches, medizinisches, theologisches und psychologisches Gedankengut umreißen. Insbesondere die fortwährende Beschäftigung mit Literatur, Philosophie und zeitgenössischer Musik, den Schriften von John Cage oder Morton Feldman, verdichtete sich zu einer Vieldeutigkeit, die das Werk von Wolfgang Ernst immer stärker durchdringt.

Ernsts Objekte, Konzepte und Texte bezeugen die Unangepasstheit seines Denkens und zugleich einen unterschwelligen Witz. Die Ästhetik seiner Werke ist puristisch und direkt; Eisen, Stahl, Glas und Neon- oder Leuchtstoffröhren, Papier und Grafit sind die bevorzugten Materialien. Die Farbigkeit gilt als überwunden und jede nicht-notwendige Linie als überflüssiger Ballast. Der formale Purismus der frühen Schaffensphase wird zunehmend von einer sprachlich-philosophischen Komponente geprägt, die von der formbildenden nicht zu trennen ist. In der Anschauung öffnen sich Leerstellen. Sie erinnern an Theorien von Ludwig Wittgenstein, Marcel Duchamp oder John Cage. Es sind bewusst gesetzte Risse oder Lücken, die sich in einer rätselhaften Unmittelbarkeit darstellen.

Zur Ausstellung „Wolfgang Ernst. Licht Blei & Schatten“ erscheint im Kerber Verlag eine bilinguale Publikation mit Beiträgen von László F. Földényi, Werner Reiss, Margareta Sandhofer und Alexandra Schantl.

ORT
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Dominikanerkirche Krems
Körnermarkt 14, 3500 Krems

ÖFFNUNGSZEITEN
Täglich 11 – 18 Uhr

ERÖFFNUNG
Samstag, 7. Juni 2014, 19 Uhr
u.A.w.g.

BESUCHERINFORMATION
Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
St. Pölten | Krems
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
T + 43 2742 90 80 90 und office@zeitkunstnoe.at
www.zeitkunstnoe.at

EINTRITT
Erwachsene: 5,50 €
Ermäßigt: 4,50 €
Familienkarte: 11 €
Kinder und Jugendliche (von 7 bis 18 Jahre): 3,50 €

Bildlegende: ZKN_ERNST_02.jpg, Wolfgang Ernst, o.T. (Sprachgitter), 1994, Aluminiumfarbe, Pigmente auf Papier, 237 x 217 cm, © Bildrecht, Wien, 2014, Courtesy Galerie Kunst & Handel, Sommer GmbH

Dominikanerkirche Krems
Körnermarkt 14, 3500 Krems
Österreich

16.06.14 bis 31.08.14

RINGTURMVERHÜLLUNG DURCH ARNULF RAINER – „Schleier der Agnes“ Ab dem 16. Juni 2014

RINGTURMVERHÜLLUNG DURCH ARNULF RAINER – „Schleier der Agnes“ Ab dem 16. Juni 2014

Mit dem Werk „Schleier der Agnes“ von Arnulf Rainer setzt der Wiener Städtische Versicherungsverein die Verhüllung des Ringturmes mit einem großflächigen Kunstwerk fort. Ab dem 16. Juni ist das Werk über die Sommermonate an der Fassade des Ringturmes zu sehen. Die Kunstaktion, die heuer zum siebenten Mal stattfindet, stellt ein Bekenntnis zur traditionsreichen Verbindung zwischen Wiener Städtische Versicherungsverein und Stift Klosterneuburg dar. Begleitend zur Ringturmverhüllung findet eine Ausstellung statt. „Schleier der Agnes“ ist von 17. Juni bis 11. Juli 2014 im Ausstellungszentrum im Ringturm, Schottenring 30, 1010 Wien, zu sehen und wird am 16. Juni unter dem Motto „Open House“ ab 18.30 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich.

Der nach Plänen von Erich Boltenstern erbaute Ringturm wurde im Jahr 1955 als erstes Bürohochhaus in Österreich eröffnet und gilt als ein Meilenstein der österreichischen Architektur. Heute ist der Ringturm ein Ort der Begegnung und Kommunikation und steht für das vielfältige Sozial-, Kunst- und Kulturengagement des Wiener Städtische Versicherungsvereins. Mit der diesjährigen Ringturmverhüllung wird die traditionsreiche Verbindung zwischen dem Wiener Städtische Versicherungsverein und dem Stift Klosterneuburg gewürdigt, das sich mit der Gründungsgeschichte des Stifts, der sogenannten Schleierlegende rund um den Heiligen Leopold III. und seine Gattin Agnes, auseinandersetzt. Der damalige Propst des Stiftes, Gaudenz Dunkler, zählte zu den Gründungsvätern der 1824 entstandenen „Wechselseitige k.k. priv. Brandschaden-Versicherungs-Anstalt“, aus der der Wiener Städtische Versicherungsverein und in späterer Folge die Wiener Städtische Versicherung bzw. die Vienna Insurance Group hervorgegangen sind. Heute spiegelt sich der gemeinsame Weg der Wiener Städtischen mit dem Stift Klosterneuburg in einer umfassenden Unterstützung der vielfältigen kulturellen Aktivitäten des Stiftes wider.

Arnulf Rainers Ringturmumhüllung
Seine in den 1950er Jahren entwickelten „Übermalungen“ machen den Begründer des Informel in Österreich weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Sein Werk „Schleier der Agnes“ verhüllt den Ringturm mit gleichermaßen kräftigen wie fein nuancierten Pinselspuren, die in zahlreichen transparenten Überlagerungen zu einer abstrakten Gesamtgestaltung verschmelzen. Kompositorischen Halt gibt eine leuchtend gelbe Pinselspur, die in einem vertikalen Bogen über zwei Seiten des Ringturms verläuft. Sie hebt die strenge Geometrie des Bauwerks auf und lässt es grazil und leicht erscheinen.

Die Ausstellung „Schleier der Agnes“
Heuer findet zum ersten Mal begleitend zur Ringturmverhüllung eine Ausstellung statt. „Schleier der Agnes“ ist von 17. Juni bis 11. Juli 2014 zu sehen und wird gemeinsam mit der Ringturmverhüllung am 16. Juni 2014 eröffnet. Im Mittelpunkt steht das Originalwerk von Arnulf Rainer für die Verhüllung verwendeten Motivs „Schleier der Agnes“. Der zweite Teil der Ausstellung ist dem Stift Klosterneuburg, das heuer sein 900-jähriges Bestehen feiert und seiner Gründungsgeschichte gewidmet. Bis heute zählt es zu den bedeutendsten sakralen und kulturellen Zentren in Österreich. Der dritte Teil befasst sich mit der Gründung der „Wechselseitigen k.k. priv. Brandschaden-Versicherung-Anstalt“ vor 190 Jahren. Beleuchtet wird das Wirken von Georg Ritter von Högelmüller und die Rolle von Gaudenz Dunkler, der zu dieser Zeit Propst des Stifts Klosterneuburg war. Gezeigt werden zeithistorische Dokumente und die Originalstatuten der Versicherungsgesellschaft aus dem Jahr 1824.

ORT
RINGTURM
Schottenring 30, 1010 Wien

ÖFFNUNGSZEITEN
MO – SO, 00 – 24 h

OPEN HOUSE
Montag, 16. Juni 2014, 18.30 h (Open House)

BESUCHERINFORMATION
T: +43 (0)50 390-21119
www.wst-versicherungsverein.at

EINTRITT FREI

Bildlegende: Ringturmverhüllung, Sommer 2014, Arnulf Rainer – Schleier der Agnes
Nach dem Original aus der Serie “Schleier und Schleifenbilder” (1990er Jahre)
Foto und Rendering: © Robert Newald/Wiener Städtische Versicherungsverein

RINGTURM
Schottenring 30, 1010 Wien
Österreich

25.06.14 bis 28.01.15

Ägypten – Im Spiegel der Zeitlosigkeit. Fotografien von Loïc Bréard

Ägypten – Im Spiegel der Zeitlosigkeit. Fotografien von Loïc Bréard

Ägypten #1, Edfu, 2011 © Loïc Bréard

Die Hamburger HELIOS ENDO – Privatklinik zeigt vom 26. Juni 2014 bis zum 28. Januar 2015 erstmalig das aktuelle Werk des französischen Künstlers Loïc Bréard.
Sein neues Projekt hat der Fotograf und Wahlhamburger Bréard Ägypten gewidmet. In den vergangenen zehn Jahre erkundete er das Land am Nil auf zahlreichen Reisen von Alexandria über Kairo und die Tempel von Luxor und Karnak bis in die kleinen nubischen Dörfer südlich von Assuan. Seine analog fotografierten Schwarz-Weiß-Impressionen scheinen aus der Zeit gefallen zu sein. Sie verraten nicht ihre Aktualität. Sie sind ein Spiegel von Geschichte und Tradition, sie legen das Wesen, das Innere eines alten Kulturvolkes frei.

Ganz bewusst sieht der Fotograf davon ab, in seiner Serie das flüchtige, tagespolitische Geschehen festzuhalten, denn er versteht sich nicht als klassischer Bildreporter. Ihn interessiert das Bleibende, das Unvergängliche, der Ausdruck der Jahrhunderte alten Traditionen, der Lauf einer sich anscheinend immer wiederholenden Geschichte, die er nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in den Gesichtern der Menschen ständig neu entdeckt. Bréard ist im besten Sinne ein Flaneur, der sich mit wachen Augen und seiner Kamera treiben lässt, um Straßenszenen und Alltagssituationen festzuhalten, die für fast archaische Konstanten stehen. Da ist der Basar mit seinen Verkäufern und Käufern, der Straßenhändler, der Kameltreiber, der Bauer und die Frauen mit ihren von den Anstrengungen des Alltags gezeichneten Gesichtern – sie alle sind Figuren, die in ihrer Eigenart, ihrem Habitus und ihrer Kleidung schon die ersten Fotografen im 19. Jahrhundert fasziniert haben könnten. Denn auch Ägypten wurde schon sehr früh von europäischen Fotografie-Pionieren bereist, weshalb die Vorstellung vom Orient seit dem 19. Jahrhundert so stark vom abendländischen Blick bestimmt wurde. Bereits ab den 1850er Jahren entdeckten Fotografen aus Frankreich wie Félix Bonfils oder Maxime du Camp, der zusammen mit Gustave Flaubert reiste, aber auch der Engländer Francis Frith das Land.
Loïc Bréard, der mit einer analogen Leica M6 arbeitet, hat sich mit dem Schwarz-Weiß-Film viel vom fotografischen Geheimnis bewahrt. Er hat eine besondere Gabe für malerische Bildkompositionen. Intuitiv erfasst er Linienführungen, das Spiel von Licht und Schatten, was seinen Bildern diese künstlerische Note und charakteristische Bildsprache gibt, die ihn so auch mit historischen Vorbildern in eine Reihe bringen.

Unser Bild Ägyptens hat sich in den letzten Monaten vor allem aus der medialen Bilderflut zum politischen und gesellschaftlichen Umbruch im Land gespeist. Bis heute ist noch unklar, wohin das Land politisch steuern wird. Bréards Fotografien führen uns zurück zu einer humanistischen Bildtradition, die sich ganz auf den neben den Umbrüchen weiter existierenden Alltag der einfachen Menschen konzentriert. Nicht Gewalt und Straßenterror, Bilder von Hoffnung und Verzweiflung sind sein Thema, sondern der Fotograf nimmt wahr, was jenseits der tagesaktuellen Medienbilder liegt. Wenn er die großen chaotischen Metropolen Kairo und Alexandria verlässt und die Dörfer und Wüstenregionen mit den zerbröckelnden Relikten großer ägyptischer Baukunst besucht, wird deutlich, dass hier die Zeit langsamer vergeht und weiterhin unerschütterlich die scheinbar ewigen Traditionen gelten. Denn „nichts verändert die Menschen in der Gleichmut am Rande des großen Flusses und vor dem Hintergrund einer großen Geschichte, Ägypten bleibt sich treu, verändert seine Seele nicht“, so Dr. Thomas Wülfing in seinen Ausführungen zu Bréards Impressionen aus Ägypten.

Die Fotografien laden zu einer sehr persönlichen Erkundung eines Landes ein, das dem westlichen Menschen rätselhaft bleibt, so wie auch der Bau der Pyramiden für Forscher noch lange ein Rätsel sein wird. Loïc Bréard setzt den Menschen des Landes mit seinen Bildern ein Denkmal: in ihren Gesichtern spiegeln sich Würde und Respekt, aber eben auch die lange stolze Geschichte Ägyptens.

Loïc Bréard wurde in Nantes in der Bretagne geboren und studierte Malerei und Bildhauerei an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris. Seit 1998 widmet er sich der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie in den Bereichen Porträt, Reportage, Landschaft und Architektur. Seine fotografischen Projekte führten ihn in die entferntesten Regionen der Welt. Die Serie El Rocío (Sevilla, Spanien, 2006), welche auch als Buch publiziert wurde, fand international hohe Anerkennung.

Zur Ausstellung „Ägypten – Im Spiegel der Zeitlosigkeit“ ist ein Bildband in Planung.

Aussstellungsort:

HELIOS ENDO – Privatklinik
Holstenstraße 2
22767 Hamburg

8. Etage, täglich von 10 -18 Uhr

040 3197-1225

HELIOS ENDO – Privatklinik
Holstenstraße 2, 22767 Hamburg
Deutschland

10.07.14 bis 11.01.15

Installation »bios [torah]«

Installation »bios [torah]«

Ein Industrieroboter schreibt eine Tora. Er greift dabei nicht etwa auf digitale Drucktechniken zurück, sondern eignet sich den menschlichen Schreibakt an. Mit Schreibfeder und Tinte versehen, zeichnet er in der Geschwindigkeit der menschlichen Handschrift insgesamt 304.805 hebräische Buchstaben auf eine rund 80 Meter lange Papierrolle.

Die Installation »bios [torah]« der Künstlergruppe robotlab verweist auf die Tätigkeit des Tora-Schreibens, die in der jüdischen Tradition von einem eigens dafür ausgebildeten Schreiber, dem Sofer, verrichtet wird. Während der Sofer die Heiligkeit der Schrift garantiert, unterstreicht die Installation deren industrielle Reproduzierbarkeit. Sie simuliert eine jahrhundertealte Kulturtechnik, die von den medialen Entwicklungen längst eingeholt wurde.

Die Tora, die von dem Industrieroboter geschrieben wird, ist nicht koscher: Ihre Entstehung entspricht weder den materiellen noch den immateriellen Erfordernissen des jüdischen Religionsgesetzes. Der Roboter unterscheidet nicht zwischen Pergament und Papier. Er kennt auch keine Segenssprüche. Er schreibt, was und wie er programmiert wurde.

Der Titel der Installation weist auf eine elementare Komponente der Computertechnik, das Basic Input Output System (BIOS) hin. BIOS ist das System, auf dem alle Programme eines Computers aufbauen. Es ist für die Entwicklung der Maschine von ebenso fundamentaler Bedeutung wie die Schrift für die Kulturgeschichte des Menschen.

Die Künstlergruppe robotlab setzt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Maschine auseinander. In ihren Installationen und Performances im öffentlichen Raum kommen immer wieder Industrieroboter zum Einsatz. robotlab schaffen experimentelle Anordnungen, die neue Perspektiven auf den Körper und die mechanischen Bewegungen von Robotern ermöglichen. Sie antizipieren damit den Blick in eine Zukunft, in der Roboter zum sichtbaren Bestandteil gesellschaftlichen Alltags geworden sind.

robotlab / Matthias Gommel, Martina Haitz, Jan Zappe
bios [torah] (2007/14), Roboterinstallation
Mitarbeit hebräische Kalligrafie und Satz: Sahar Aharoni, Karlsruhe

Mit freundlicher Unterstützung von:
ZKM Karlsruhe, KUKA Augsburg, LAMY Heidelberg, PAPIER UNION Karlsruhe, CORDIER Papier Bad Dürkheim, WINTOPO Biggleswade/UK

Ort: Jüdisches Museum Berlin, Eric F. Ross Galerie
Eintritt mit dem Museumsticket 8 €, erm. 3 €

Für weitere Informationen:
http://www.jmberlin.de/index.php

Foto: Die Roboter-Installation »bios [torah]« © robotlab

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin
Deutschland

25.07.14 bis 03.08.14

Open Call for The Independent AIR 2014

Open Call for The Independent AIR 2014

The Independent AIR
Invites young artist to apply for a 10 days intense residency in Silkeborg, Denmark
25th July – 3rd August 2014

The Independent AIR is a non-profit organisation that develops annual artistic residencies in Silkborg, Denmark. The organisation was created by emergent artists for students, early career and young artists as a platform to develop work and discuss questions relevant to the contemporary artistic practice.
The Independent AIR offers a new space for early career visual artists and photographers to share experiences and create a supportive community of practice for the participants and members.
This unique residency for young visual artists is held away from the busy city life and it has been running since the summer of 2013.

Up to 8 artists can take part of the Independent AIR residency. The young artists have an opportunity to show their work in round table sessions, portfolio reviews and participate in discussions initiated and guided by established international artists who visit the house during the course of the residency. The 2014 confirmed guest artists are Adam Jeppesen, David Barnes and Jens Olof Lasthein.

The residency also offers a space for young artists to create a sustainable network with other emergent artists and develop future collaborations and projects.

As a closing event, the residency participants will organise an afternoon of artist talks open to the general public at the Art Centre Silkeborg Bad. After the residency the artists will also take part in a group exhibition.

When and Where?
25th July until 3rd of August 2014 in Silkeborg, Denmark.

Who can apply?
Young emergent, early career artists and students.

How to apply?
Apply by sending your submission before 18th of May 2014.

Submission guidelines
You must submit to theindependentair@gmail.com one single PDF document with the size no bigger than 10 MB including the following:
- Artist Bio (250 words limit)
- Statement explaining your work(s) (300 words limit per project)
- Motivation Letter (300 words limit)
Work
- Photography: 10- ­20 images (no more than 3 projects)
- Link to Film/Video work (no more than 3 projects. Maximum duration is 15 minutes combined)
- Other Media (no more than 3 projects. Maximum of 5 documentation images of each project.
Scholarships
The aim of The Independent AIR is to make the residency possible to all participants regardless of their economic background. It is therefore possible to apply for a scholarship covering up to 300€ of your travel expenses.
If you wish to apply for the scholarship please include in your supporting letter a short text explaining why you qualify for the scholarship and a travel budget considering your expenses. Please research into the most affordable travel.

Residency Contribution
The Independent AIR is non-profit organisation supported by funds and sponsors, and run by volunteers. We therefore kindly ask all participants to contribute towards the cost of the residency with 200€. This includes all activities, accommodation, food and transportation during the residency week.
We look forward to seeing your submissions.

Kind Regards, The Independent AIR team

www.theindependentair.com
theindependentair@gmail.com

Denmark
Hedehusvej 10, 8600 Silkeborg
Dänemark

27.09.14 bis 04.01.15

Patrick Bernatchez - Les Temps Inachevés

Patrick Bernatchez - Les Temps Inachevés

Das Casino Luxembourg präsentiert mit “Les Temps Inachevés” eine umfassende Einzelausstellung des Kanadiers Patrick Bernatchez. Zu den bevorzugten Themen des Künstlers zählen seit einigen Jahren die Zeit, wiederkehrende Zyklen oder das Verhältnis zwischen Raum und Zeit. Für seine Arbeiten bedient er sich einer Vielfalt von Medien wie Film, Skulptur, Zeichnung, Installation, Sound. Teil der Ausstellung ist, z.B., das umfangreiche, experimentelle Projekt “Lost in Time”, das der Künstler über mehrere Jahre hinweg entwickelt hat. Herzstück dieses Projektes ist das Werk “BW (Black Watch)”, eine Automatikuhr, die nur Jahrtausende zählt.

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

Nicht Kategorien

11.10.14 bis 04.01.15

Eric Schockmel - Macrostructure

Eric Schockmel - Macrostructure

Künstlerprojekt in den historischen Kellergewölben des Casino Luxembourg.

“Macrostructur”e ist eine Multi-Channel Videoinstallation welche auf dem gleichnamigen Kurzfilm “Macrostructure (What If You Created Artificial Life And It Started Worshipping You)” von Eric Schockmel basiert. Das Werk, dessen Design sich an der Formensprache der Videospiele inspiriert, beruht auf Elementen aus dem Bereich Science Fiction, künstliche Intelligenz, Bioethik…

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

02.10.21 bis 17.11.21

DANSK MØBELDESIGN. Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für Fritz Hansen

Im Rahmen seines Schwerpunktprogramms zur Designgeschichte des 20. Jahrhunderts präsentiert das WAGNER:WERK Museum Postsparkasse bei freiem Eintritt seine Herbst-Ausstellung „DANSK MØBELDESIGN. Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für Fritz Hansen“.

Dänisches Möbeldesign steht weltweit für zeitlose Eleganz und perfekte handwerkliche Verarbeitung. Einfachheit, Funktionalität, Leichtigkeit, Materialgerechtigkeit und Komfort lassen sich aus der Tradition ursprünglich kleiner, oft über Generationen vererbter Tischlereibetriebe herleiten. Prägend für dieses Image sind meist die Entwürfe der 1950er- und 1960er-Jahre – heute oft Ikonen des modernen Designs, Ausdruck der organischen Formen der Nachkriegszeit und der Potenziale, die sich aus neuen Techniken und Materialien ergaben.
Die Geschichte des dänischen Designs beginnt aber wesentlich früher. Schon im 19. Jahrhundert knüpften Tischlerbetriebe bewusst an lokale Traditionen an und entwickelten einfache, konstruktiv und funktional überzeugende (Sitz-)Möbel – nicht unähnlich den österreichischen Biedermeier-Möbeln, die ebenfalls auf neue Nutzergruppen, geänderte Bedürfnisse und kleinere Wohnräume reagierten und neue Produktionsweisen einführten: Nicht zufällig spielten beide Länder auch bei der Entwicklung von Bugholzmöbeln eine führende Rolle.
Neben Verner Panton waren insbesondere Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für den Welterfolg des dänischen Designs verantwortlich. Spätestens bei diesen Meistern des Möbeldesigns muss auch eine Firma genannt werden, die wie keine andere für die Kontinuität dieser Möbelproduktion steht: Fritz Hansen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo–Fr 9-17 Uhr, Sa 10–17 Uhr
Geöffnet: Nationalfeiertag 26. Oktober 2012
Geschlossen: Allerheiligen 1. November 2012

EINTRITT FREI in die Sonderausstellung

BESUCHERINFORMATION
www.ottowagner.com
T +43 1 534 53 – 33825

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse der BAWAG PSK,
Georg Coch-Platz 2, 1018 Wien
Österreich