Veranstaltungen

23.11.13 bis 19.11.14

SARAH LUCAS, TOBIAS PILS UND GUIDO VAN DER WERVE IM RAHMEN DER VIENNA ART WEEK 2013

SARAH LUCAS, TOBIAS PILS UND GUIDO VAN DER WERVE IM RAHMEN DER VIENNA ART WEEK 2013

Die VIENNA ART WEEK, die heuer bereits ihre neunte Auflage erlebt, ist mittlerweile wichtiger Bestandteil des künstlerischen Geschehens in Wien. Mit einem intensiven und vielschichtigen Programm ist es dem vom Dorotheum initiierten und vom Art Cluster Vienna gestalteten Kunstfestival gelungen, die Vernetzung österreichischer und internationaler Akteure der Kunstwelt voranzutreiben.

Unter dem Titel „Projecting Worlds“ greift das Kunstfestival heuer vom 18. bis 24. November 2013 Themen und Positionen auf, die sich mit der identitätsstiftenden Funktion des künstlerischen Ausdrucks beschäftigen. Im Rahmen von Ausstellungen, Interventionen, Atelierbesuchen, Galerienrundgängen, Kuratorenführungen, Künstlergesprächen, Lectures, Performances und Podiumsdiskussionen rückt die VIENNA ART WEEK 2013 den Künstler als Schöpfer von Werken und als Erzähler seines eigenen Kosmos in den Mittelpunkt. Dabei steht der Dialog zwischen dem Künstler und dem Betrachter im Zentrum.

Am Freitag, den 22. November 2013 um 19 Uhr lädt die Secession, Friedrichstraße 12, Wien 1, zur Eröffnung der drei Einzelausstellungen von „Sarah Lucas, Tobias Pils und Guido van der Werve“. Der niederländische Video- und Performance-Künstler Guido van der Werve (Grafisches Kabinett) sucht als Protagonist seiner Filme Zugänge zur Welt und zur Selbsterfahrung. Routinemäßige Abläufe des Lebens, das Vergehen der Zeit und die Unkontrollierbarkeit des Zufalls sind konstante Themen in seinem Werk. Tobias Pils’ (Galerie) großformatige abstrakte Malerei – mitunter durchsetzt von gegenständlichen Fragmenten – entwickelt sich aus Fragestellungen, die eng mit dem Malprozess selbst verknüpft sind. Der in Wien lebende Künstler produziert für seine Ausstellung einen umfassenden neuen Werkzyklus, für den unter anderem die Secession und der Zeitgeist des anbrechenden 20. Jahrhunderts Quellen der Inspiration darstellen. Sarah Lucas (Hauptraum) gilt als prominenteste Vertreterin der ehemaligen Young British Artists. Die Künstlerin brachte in ihren Arbeiten von Anfang an ihre kritische Haltung gegenüber gesellschaftlichen Normierungen, sexuellen Stereotypen und geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen zum Ausdruck. www.secession.at

ERÖFFNUNG
Freitag, den 22. November 2013, 19 Uhr

ORT
Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien

AUSSTELLUNGSDAUER
23. November 2013 – 19. Jänner 2014

ÖFFNUNGSZEITEN
DI bis SO 10 bis 18 Uhr

EINTRITT FREI

BESUCHERINFORMATION
www.viennaartweek.at, www.secession.at

BILDQUELLE: Eröffnung der Einzelausstellung „Sarah Lucas“
FR, 22.11.2013, 19 h, Secession, Friedrichstraße 12, Wien 1
Bildsujet Sarah Lucas
Suffolk Bunny, 1997–2004
Braune Strumpfhose, blaue Strümpfe, Stuhl, Klemme, Kapok, Draht
96 x 64 x 90 cm
© Sarah Lucas
Courtesy Sadie Coles HQ, London

Secession
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Österreich

08.06.14 bis 19.10.14

WOLFGANG ERNST. LICHT BLEI & SCHATTEN

WOLFGANG ERNST. LICHT BLEI & SCHATTEN

Unter dem Titel „Licht Blei & Schatten“ präsentiert ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH in der Dominikanerkirche Krems von 8. Juni bis 19. Oktober erstmals eine umfangreiche Werkschau des 1942 in Wien geborenen und seit einigen Jahren in Niederösterreich lebenden Künstlers Wolfgang Ernst. Die von Margareta Sandhofer konzipierte Ausstellung stellt das Schaffen eines kompromisslosen Einzelgängers vor, dessen schöpferische Tätigkeit sich seit Mitte der 1970er-Jahre weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit entfaltet hat.

Zunächst als Tischler tätig, beschäftigt sich Wolfgang Ernst seit Mitte der 1960er-Jahre intensiv mit Kunst. Von nachhaltiger Bedeutung für ihn war die Begegnung mit Monsignore Otto Mauer, der ihm 1970 die erste und 1973 eine weitere Einzelausstellung in der Galerie nächst St. Stephan ermöglichte. Nach dem Tod Otto Mauers (1973) wandte sich Ernst weitgehend von der Kunstszene ab und arbeitete seither zurückgezogen in Wien, im Burgenland, auf Lanzarote und in Istrien, wo er sich unter anderem dem Weinbau gewidmet hat. 2007 ließ er sich im Weinviertel in Niederösterreich nieder. Seine bislang letzte größere Ausstellung fand 1994/1995 in der Wiener Secession statt.

Wolfgang Ernsts frühe Arbeiten sind von Künstlern wie Walter Pichler, Dieter Roth, Bruno Gironcoli, Joseph Beuys und der Arte Povera geprägt. Vor allem jedoch erschließt sich sein Werk im geistigen Klima Wiens der 1960er-Jahre, das ihn mit Persönlichkeiten wie dem Dichter und Journalisten Reinhard Priessnitz, dem Schriftsteller, Kybernetiker und Sprachtheoretiker Oswald Wiener, den Filmemachern Ernst Schmidt jr. und Kurt Kren in regem Austausch verband.

Die Quellen der Inspiration lagen bereits damals verstärkt in außerkünstlerischen Bereichen, die bis in vorchristliche Zeiten zurückreichen und u.a. Alchemie, mathematisches, physikalisches, medizinisches, theologisches und psychologisches Gedankengut umreißen. Insbesondere die fortwährende Beschäftigung mit Literatur, Philosophie und zeitgenössischer Musik, den Schriften von John Cage oder Morton Feldman, verdichtete sich zu einer Vieldeutigkeit, die das Werk von Wolfgang Ernst immer stärker durchdringt.

Ernsts Objekte, Konzepte und Texte bezeugen die Unangepasstheit seines Denkens und zugleich einen unterschwelligen Witz. Die Ästhetik seiner Werke ist puristisch und direkt; Eisen, Stahl, Glas und Neon- oder Leuchtstoffröhren, Papier und Grafit sind die bevorzugten Materialien. Die Farbigkeit gilt als überwunden und jede nicht-notwendige Linie als überflüssiger Ballast. Der formale Purismus der frühen Schaffensphase wird zunehmend von einer sprachlich-philosophischen Komponente geprägt, die von der formbildenden nicht zu trennen ist. In der Anschauung öffnen sich Leerstellen. Sie erinnern an Theorien von Ludwig Wittgenstein, Marcel Duchamp oder John Cage. Es sind bewusst gesetzte Risse oder Lücken, die sich in einer rätselhaften Unmittelbarkeit darstellen.

Zur Ausstellung „Wolfgang Ernst. Licht Blei & Schatten“ erscheint im Kerber Verlag eine bilinguale Publikation mit Beiträgen von László F. Földényi, Werner Reiss, Margareta Sandhofer und Alexandra Schantl.

ORT
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Dominikanerkirche Krems
Körnermarkt 14, 3500 Krems

ÖFFNUNGSZEITEN
Täglich 11 – 18 Uhr

ERÖFFNUNG
Samstag, 7. Juni 2014, 19 Uhr
u.A.w.g.

BESUCHERINFORMATION
Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
St. Pölten | Krems
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
T + 43 2742 90 80 90 und office@zeitkunstnoe.at
www.zeitkunstnoe.at

EINTRITT
Erwachsene: 5,50 €
Ermäßigt: 4,50 €
Familienkarte: 11 €
Kinder und Jugendliche (von 7 bis 18 Jahre): 3,50 €

Bildlegende: ZKN_ERNST_02.jpg, Wolfgang Ernst, o.T. (Sprachgitter), 1994, Aluminiumfarbe, Pigmente auf Papier, 237 x 217 cm, © Bildrecht, Wien, 2014, Courtesy Galerie Kunst & Handel, Sommer GmbH

Dominikanerkirche Krems
Körnermarkt 14, 3500 Krems
Österreich

25.06.14 bis 28.01.15

Ägypten – Im Spiegel der Zeitlosigkeit. Fotografien von Loïc Bréard

Ägypten – Im Spiegel der Zeitlosigkeit. Fotografien von Loïc Bréard

Ägypten #1, Edfu, 2011 © Loïc Bréard

Die Hamburger HELIOS ENDO – Privatklinik zeigt vom 26. Juni 2014 bis zum 28. Januar 2015 erstmalig das aktuelle Werk des französischen Künstlers Loïc Bréard.
Sein neues Projekt hat der Fotograf und Wahlhamburger Bréard Ägypten gewidmet. In den vergangenen zehn Jahre erkundete er das Land am Nil auf zahlreichen Reisen von Alexandria über Kairo und die Tempel von Luxor und Karnak bis in die kleinen nubischen Dörfer südlich von Assuan. Seine analog fotografierten Schwarz-Weiß-Impressionen scheinen aus der Zeit gefallen zu sein. Sie verraten nicht ihre Aktualität. Sie sind ein Spiegel von Geschichte und Tradition, sie legen das Wesen, das Innere eines alten Kulturvolkes frei.

Ganz bewusst sieht der Fotograf davon ab, in seiner Serie das flüchtige, tagespolitische Geschehen festzuhalten, denn er versteht sich nicht als klassischer Bildreporter. Ihn interessiert das Bleibende, das Unvergängliche, der Ausdruck der Jahrhunderte alten Traditionen, der Lauf einer sich anscheinend immer wiederholenden Geschichte, die er nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in den Gesichtern der Menschen ständig neu entdeckt. Bréard ist im besten Sinne ein Flaneur, der sich mit wachen Augen und seiner Kamera treiben lässt, um Straßenszenen und Alltagssituationen festzuhalten, die für fast archaische Konstanten stehen. Da ist der Basar mit seinen Verkäufern und Käufern, der Straßenhändler, der Kameltreiber, der Bauer und die Frauen mit ihren von den Anstrengungen des Alltags gezeichneten Gesichtern – sie alle sind Figuren, die in ihrer Eigenart, ihrem Habitus und ihrer Kleidung schon die ersten Fotografen im 19. Jahrhundert fasziniert haben könnten. Denn auch Ägypten wurde schon sehr früh von europäischen Fotografie-Pionieren bereist, weshalb die Vorstellung vom Orient seit dem 19. Jahrhundert so stark vom abendländischen Blick bestimmt wurde. Bereits ab den 1850er Jahren entdeckten Fotografen aus Frankreich wie Félix Bonfils oder Maxime du Camp, der zusammen mit Gustave Flaubert reiste, aber auch der Engländer Francis Frith das Land.
Loïc Bréard, der mit einer analogen Leica M6 arbeitet, hat sich mit dem Schwarz-Weiß-Film viel vom fotografischen Geheimnis bewahrt. Er hat eine besondere Gabe für malerische Bildkompositionen. Intuitiv erfasst er Linienführungen, das Spiel von Licht und Schatten, was seinen Bildern diese künstlerische Note und charakteristische Bildsprache gibt, die ihn so auch mit historischen Vorbildern in eine Reihe bringen.

Unser Bild Ägyptens hat sich in den letzten Monaten vor allem aus der medialen Bilderflut zum politischen und gesellschaftlichen Umbruch im Land gespeist. Bis heute ist noch unklar, wohin das Land politisch steuern wird. Bréards Fotografien führen uns zurück zu einer humanistischen Bildtradition, die sich ganz auf den neben den Umbrüchen weiter existierenden Alltag der einfachen Menschen konzentriert. Nicht Gewalt und Straßenterror, Bilder von Hoffnung und Verzweiflung sind sein Thema, sondern der Fotograf nimmt wahr, was jenseits der tagesaktuellen Medienbilder liegt. Wenn er die großen chaotischen Metropolen Kairo und Alexandria verlässt und die Dörfer und Wüstenregionen mit den zerbröckelnden Relikten großer ägyptischer Baukunst besucht, wird deutlich, dass hier die Zeit langsamer vergeht und weiterhin unerschütterlich die scheinbar ewigen Traditionen gelten. Denn „nichts verändert die Menschen in der Gleichmut am Rande des großen Flusses und vor dem Hintergrund einer großen Geschichte, Ägypten bleibt sich treu, verändert seine Seele nicht“, so Dr. Thomas Wülfing in seinen Ausführungen zu Bréards Impressionen aus Ägypten.

Die Fotografien laden zu einer sehr persönlichen Erkundung eines Landes ein, das dem westlichen Menschen rätselhaft bleibt, so wie auch der Bau der Pyramiden für Forscher noch lange ein Rätsel sein wird. Loïc Bréard setzt den Menschen des Landes mit seinen Bildern ein Denkmal: in ihren Gesichtern spiegeln sich Würde und Respekt, aber eben auch die lange stolze Geschichte Ägyptens.

Loïc Bréard wurde in Nantes in der Bretagne geboren und studierte Malerei und Bildhauerei an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris. Seit 1998 widmet er sich der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie in den Bereichen Porträt, Reportage, Landschaft und Architektur. Seine fotografischen Projekte führten ihn in die entferntesten Regionen der Welt. Die Serie El Rocío (Sevilla, Spanien, 2006), welche auch als Buch publiziert wurde, fand international hohe Anerkennung.

Zur Ausstellung „Ägypten – Im Spiegel der Zeitlosigkeit“ ist ein Bildband in Planung.

Aussstellungsort:

HELIOS ENDO – Privatklinik
Holstenstraße 2
22767 Hamburg

8. Etage, täglich von 10 -18 Uhr

040 3197-1225

HELIOS ENDO – Privatklinik
Holstenstraße 2, 22767 Hamburg
Deutschland

10.07.14 bis 11.01.15

Installation »bios [torah]«

Installation »bios [torah]«

Ein Industrieroboter schreibt eine Tora. Er greift dabei nicht etwa auf digitale Drucktechniken zurück, sondern eignet sich den menschlichen Schreibakt an. Mit Schreibfeder und Tinte versehen, zeichnet er in der Geschwindigkeit der menschlichen Handschrift insgesamt 304.805 hebräische Buchstaben auf eine rund 80 Meter lange Papierrolle.

Die Installation »bios [torah]« der Künstlergruppe robotlab verweist auf die Tätigkeit des Tora-Schreibens, die in der jüdischen Tradition von einem eigens dafür ausgebildeten Schreiber, dem Sofer, verrichtet wird. Während der Sofer die Heiligkeit der Schrift garantiert, unterstreicht die Installation deren industrielle Reproduzierbarkeit. Sie simuliert eine jahrhundertealte Kulturtechnik, die von den medialen Entwicklungen längst eingeholt wurde.

Die Tora, die von dem Industrieroboter geschrieben wird, ist nicht koscher: Ihre Entstehung entspricht weder den materiellen noch den immateriellen Erfordernissen des jüdischen Religionsgesetzes. Der Roboter unterscheidet nicht zwischen Pergament und Papier. Er kennt auch keine Segenssprüche. Er schreibt, was und wie er programmiert wurde.

Der Titel der Installation weist auf eine elementare Komponente der Computertechnik, das Basic Input Output System (BIOS) hin. BIOS ist das System, auf dem alle Programme eines Computers aufbauen. Es ist für die Entwicklung der Maschine von ebenso fundamentaler Bedeutung wie die Schrift für die Kulturgeschichte des Menschen.

Die Künstlergruppe robotlab setzt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Maschine auseinander. In ihren Installationen und Performances im öffentlichen Raum kommen immer wieder Industrieroboter zum Einsatz. robotlab schaffen experimentelle Anordnungen, die neue Perspektiven auf den Körper und die mechanischen Bewegungen von Robotern ermöglichen. Sie antizipieren damit den Blick in eine Zukunft, in der Roboter zum sichtbaren Bestandteil gesellschaftlichen Alltags geworden sind.

robotlab / Matthias Gommel, Martina Haitz, Jan Zappe
bios [torah] (2007/14), Roboterinstallation
Mitarbeit hebräische Kalligrafie und Satz: Sahar Aharoni, Karlsruhe

Mit freundlicher Unterstützung von:
ZKM Karlsruhe, KUKA Augsburg, LAMY Heidelberg, PAPIER UNION Karlsruhe, CORDIER Papier Bad Dürkheim, WINTOPO Biggleswade/UK

Ort: Jüdisches Museum Berlin, Eric F. Ross Galerie
Eintritt mit dem Museumsticket 8 €, erm. 3 €

Für weitere Informationen:
http://www.jmberlin.de/index.php

Foto: Die Roboter-Installation »bios [torah]« © robotlab

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin
Deutschland

29.08.14 bis 09.10.14

Ausstellung von Kai Mertens und Tegene Kunbi

Ausstellung von Kai Mertens und Tegene Kunbi

Die abstrakten, überwiegend geometrischen Formen, die das Schaffen der beiden Künstler kennzeichnen, stellen entweder ein Ergebnis der Umgebungsbetrachtung dar oder bieten einen Rahmen für die weiteren Wirklichkeitsuntersuchungen an.
Der ehemalige DAAD-Stipendiat, Tegene Kunbi, übersetzt das Landschaftserlebnis in die Formensprache der abstrakten Malerei. Die Arbeit mit dem Titel „dimend“ zeigt einen neuen Aspekt in seinem Schaffen. Hier verzichtet der Künstler auf die Intensität der Farbtöne, die auf seinen anderen Bildern zu sehen ist und erforscht die grauen und gebrochenen Nuancen.
In der interaktiven Skulptur mit dem Titel „Exotic Friend“ kehrt Kai Mertens „das Verhältnis zwischen Skulptur und Betrachter um“, indem der Betrachter nicht mehr passiv die Kunst genießen kann, sondern durch seine Bewegung einen Einfluss auf das Wirken der Skulptur hat. Durch die Übersetzung der räumlichen Situation in Töne entsteht ein ätherisches Klangbild, dessen Autor teilweise der Betrachter selbst ist.
Fühlen Sie sich in die Galerie eingeladen, um die Arbeiten der beiden Künstler näher betrachten zu können.

galerie gerken
Linienstrasse 217, 10119 Berlin Berlin
Deutschland

29.08.14 bis 29.11.14

B L A N K __ S P A C E

B L A N K __ S P A C E
29. August bis 29. November 2014

Evelina Cajacob | Lucinda Devlin | Antje Dorn | Paco Fernández | Thomas Florschuetz | Claus Goedicke | Caroline von Grone | Carla Guagliardi | Marta Guisande | Aino Kannisto | Laura Letinsky | François Morellet | Simone Nieweg | François Perrodin | Tanya Poole | Qiu Shihua | Lee Ufan | Jan Wawrzyniak | Peter Wegner

Die Galerie m zeigt vom 29. August bis 29. November in der Ausstellung BLANK__SPACE Werke von 19 Künstlern, die in einen Dialog über „Leere“ und „Nichts“ gesetzt werden. Die Ausstellung zeigt auf, wie facettenreich und individuell die Künstler solche Aspekte in ihre Werke einbeziehen. Dabei stellt sich fast von selbst die Frage danach, was es eigentlich bedarf, um von Leere sprechen zu können. So entfaltet sich nicht nur ein reizvolles Spiel zarter Schattierungen von Weiß, Transparenz und Licht, sondern auch von Linien, Flächen, Räumen und Materialien. Neben zwei Neonarbeiten von François Morellet werden auch Installationen von Carla Guagliardi, Evelina Cajacob, Antje Dorn und Jan Wawrzyniak gezeigt, welche die Künstler vor Ort für die Ausstellung realisiert haben.

Galerie m Bochum
Haus Weitmar, Schlossstr.1a, 44795 Bochum
Deutschland

11.09.14 bis 25.10.14

GUNTER DAMISCH. ÜBERBLICK & AUSSCHNITT

GUNTER DAMISCH. ÜBERBLICK & AUSSCHNITT

Gunter Damischs aktuelle Ausstellung „Überblick & Ausschnitt“ in der GALERIE HILGER NEXT Wien 10 zeigt eine Auswahl von neuen Malereien, Grafiken, Skulpturen und Güssen. Der Titel der Einzelschau bezieht sich auf das Phänomen in Damischs Arbeiten, sowohl panoramaartige große Zusammenhänge, als auch in einer Art „Zoomeffekt“ eine Vielzahl von Details zu zeigen. Lebensräume werden als komplexe und vielteilige Konstrukte vorgeführt.

In den letzten Jahren hat Gunter Damisch verstärkt mit dem Prinzip und den technischen Möglichkeiten der Collage und Assemblage gearbeitet. In seinen Malereien wurden dabei gedruckte mit malerischen Elementen in Beziehung gesetzt. Fensterartige Ausschnitte gliedern die Bildräume und betonen durch Wiederholung und Variation der Bildelemente den repetitiven Charakter von Vorgängen und Lebensräumen. Das Prinzip der Konstruktion wird so als grundlegende Konstante für die Entstehung und Wahrnehmung von Wirklichkeitsbehauptungen vorgeführt und in einer zugleich spielerischen und skeptischen Weltsicht als „Weltbilderkonstruktionen“ vorgeführt. Andere Malereien zeigen eine extreme Verdichtung der für Damischs Ikonografie typischen „Weltmotive“. Eine „millefioriartige“ Präsenz vieler Teile erzeugt visuelle Räume mit klanglichem Charakter von großer Lebendigkeit.

In den Güssen und Skulpturen werden Naturteile wie Früchte, Zapfen, Blüten und Stiele von Pflanzen, Pilze, Muscheln, Seesterne oder Knochen in Aluminium oder Bronze abgegossen und zu Konstrukten, Türmen oder Ballungen zusammengefügt, und mit Bewohnern besetzt und von diesen belebt. Es entstehen so Gebilde und Architekturen zwischen Fantastik und Absurdität.

Eine wichtige neue grafische Arbeit stellt die Mappe „Silverdinger“ dar, zehn Lithografien, gedruckt mit den renommierten Druckern Chavanne & Pechmann. Des Weiteren sind kleinere Unikatdrucke von Holzschnitten zu sehen, gedruckt in Paris in der Druckerei von Michael Woolworth. Dort entstand auch eine kleine Serie von großformatigen Druckcollagen, mit Holzschnitten und Schablonen überdruckte Collagen von historischen Pilzdarstellungen, von denen es ebenfalls Beispiele in der Ausstellung gezeigt werden.

Die Karriere von Gunter Damisch (geb. 1958 in Steyr) begann in der ersten Hälfte der 1980er-Jahre als er einerseits im Umfeld der in der Galerie Ariadne vertretenen „neuen wilden Malerei“ ausstellte und andererseits mit Herbert Brandl, Gerwald Rockenschaub, Otto Zitko, Josef Danner und Hubert Scheibl zu jener Gruppe junger Künstler zählte, die eine Weiterentwicklung der figurativen Malerei zu materialsprachlichen, offenen Bildformen anstrebte und als Nachfolgegeneration der „neuen Wilden“ rasch große Bekanntheit erlangte. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt. Er studierte bei Max Melcher und Arnulf Rainer an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo er seit 1992 eine Professur innehat. Gunter Damisch lebt und arbeitet in Wien und Freidegg.

ORT
GALERIE HILGER NEXT WIEN 10
Absberggasse 27
ehemalige Ankerbrotfabrik
1100 Wien

AUSSTELLUNGSDAUER
12.09.–25.10.2014

BESUCHERINFORMATION
www.hilger.com, vanessa.bersis@hilger.at
T +43 1-512 53 15 200

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–SA, 12–18 h
Und nach Vereinbarung T +43-1-512 53 15 200

ANFAHRT
U1 bis Reumannplatz
U3 bis Enkplatz
Straßenbahnlinie 6 bis Absberggasse

EINTRITT FREI

BILDLEGENDE: Gunter Damisch, Weltflimmerdichte, 2013, Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm, GD/M 333/2013, Foto: Gunter Damisch

GALERIE HILGER NEXT WIEN 10
Absberggasse 27, 1100 Wien
Österreich

13.09.14 bis 08.11.14

ALISA MARGOLIS - GÓTICO

ALISA MARGOLIS - GÓTICO

Galerie Wilma Tolksdorf freut sich die dritte Einzelausstellung mit Gemälden der Künstlerin Alisa Margolis zu präsentieren.

Der Ausstellungstitel Gótico – Spanisch für “Gotik” – bezieht sich auf das Gemälde Gothic, 1944 von Jackson Pollock und dessen Präsentation in der aktuellen Ausstellung des Prado „El Greco and Modern Painting“. Wie in Madrid zu sehen stellte der Lehrer von Pollock, der berühmte Wandmaler Thomas Hart Benton, seinen Studenten die Aufgabe Arbeiten von El Greco zu kopieren, um somit über Rhythmus und Komposition zu reflektieren. Pollocks Kopien werden im Prado neben Werken von El Greco gezeigt und demonstrieren in dieser Gegenüberstellung die über die Jahrhunderte relevant gebliebene Beschäftigung mit der Frage in wie fern die visuelle Eigenschaft und plastische Form sowohl eine Zeiterfahrung als auch eine simultane Wahrnehmung von Präsenz und Transzendenz ermöglichen können.

Das Werk von Margolis verflechtet beständig Motive und Strategien der klassischen Malerei – insbesondere des Barock von Rubens – und der von Clement Greenberg als „American-type painting“ bezeichnete Malerei um de Kooning und Pollock, die allgemein unter dem Begriff des „action painting“ zusammengefasst wird. Beide Pole konstituieren sich aus der Spannung zwischen Figuration und Abstraktion und dem Bestreben über das bloß Abbildende und Expressive hinaus eine tieferliegende Bedeutungsebene zu erzeugen. Diese Qualität steht im direkten Bezug zu der Grundstimmung, der Alisa Margolis in ihren Arbeiten nachgeht.

In der Ausstellung zeigt sich diese Spannung durch sich abwechselnde künstlerische Strategien, die im Werk von Alisa Margolis eine zentrale Position einnehmen, wie die von der Tradition der Niederländischen vanitas-Gemälde ausgehenden explosionsartigen Darstellungen von Stillleben, Portraits und Blumenbouquets. In „Faster Than Light“ gerät diese Thematik bis zum Punkt ihrer Auflösung. Indem das Bild großflächig ausgearbeitet ist und gleichzeitig fragmentarisch aufleuchtende Details aufweist, entsteht ein spannungsgeladenes Nebeneinander von Farben und Formen. Dabei wird die Materialität und die plastische Qualität des Werks betont.

Alisa Margolis „konstruiert einen malerischen Raum, der Konturen, Körper, Licht und Bewegung generiert, zugleich aber immer auch Fläche, Material und Textur bleibt, und so permanent die Register von Präsenz und Repräsentation durchkreuzt. Sie kombiniert altmeisterliche Maltechniken mit den Eigendynamiken des malerischen Prozesses, arbeitet mit Drippings und Farbverläufen, bringt glänzende Lacke und Farblichter auf, die die homogenen Räume der Ölmalereien mit ihren Oberflächenreflexionen durchbrechen – Form ist hier zugleich immer auch Geste, das Figurative lediglich momenthaftes Sediment der Abstraktion und vice versa.“ (Daniel Pies, frieze d/e)

Ausgangspunkt für die Gemälde von Alisa Margolis bildet ihre Recherche nach dem was sie „das heutige Erhabene“ (“contemporary sublime”) nennt. Wie in der Publikation „Theory of Everything“ gezeigt, bezieht sie sich dabei u.a. auf die Lichtdramaturgie des Barock, die Choreographie von Rockkonzerten und die in Horrorfilmen eingesetzten Spezialeffekte. Ebenfalls fließen in die Arbeiten der in Kiew geborenen und in New York aufgewachsenen Künstlerin Elemente ukrainischen und russischen Kunsthandwerks hinein, wie man sie von Servierplatten aus Emaille oder anderen Gegenständen mit floralen Motiven kennt. Das dabei entstehende Formvokabular weist kunsthistorische Bezüge auf und transformiert diese gleichzeitig in zeitgenössische Fragestellungen des Mediums.

Alisa Margolis lebt und arbeitet in Berlin. Alisa Margolis wurde vielfach ausgezeichnet u.a. The Villa Romana Fellowship (2015), Stipendium der Akademie Schloss Solitude (2009-2010), Delfina Studio Trust Artist Residency (2005/2006), de Ateliers Stipendium in Amsterdam (2001-2003).

Für weitere Informationen und Presseanfragen kontaktieren Sie bitte
Galerie Wilma Tolksdorf: 0049 69 – 430 594 27 / office@wilmatolksdorf.de

Galerie Wilma Tolksdorf
Hanauer Landstrasse 136, 60134 Frankfurt am Main
Deutschland

20.09.14 bis 29.11.14

Timm Rautert «Neue Arbeiten I Manhattan Mirror, New York I The Final Program, Campo S. Angelo, Venedig»

Timm Rautert «Neue Arbeiten I Manhattan Mirror, New York I The Final Program, Campo S. Angelo, Venedig»

Stuttgart 20. September – 29. November 2014
Eröffnung Freitag, 19. September 2014, 19 – 22 Uhr
Einführung Dr. Bertram Kaschek, Kunstwissenschaftler, Technische Universität Dresden, 19:30 Uhr

Der Physiker. Er hatte sein Hotel sehr früh am Morgen verlassen. Im nah am Flughafen Marco Polo gelegenen Hotel Mary konnte er so früh noch kein Frühstück bekommen. Wochen zuvor hatte er in einem komplizierten Experiment diesen Tag mit großer Wahrscheinlichkeit vorhergesehen. Deshalb war er nach Venedig gekommen. Obwohl nicht alt, wurde sein Haar bereits grau. Ehemals schwarz, flog Asche schwerer Gedanken hindurch. Am linken Bein hatte er sich die Achillessehne verletzt, er hinkte ein wenig. Kein Mensch sah es, als er in das Cafe neben dem Hotel Mary trat. Die Gedanken um sein Experiment belasteten Ihn nicht mehr. Nichts war mehr zu ändern. Hier im Cafe, war er wie einer der heimischen Arbeiter, die in der Früh ihren Kaffee tranken. Seine Kleidung unterschied sich kaum von der ihren, sogar den venezianischen Dialekt beherrschte er. Er fragte nicht nach dem Campus S. Angelo sondern nach dem Campo S. Anzolo. Nur so. Er würde Anzolo auch ohne sie finden. (…) Aus: Timm Rautert, The Final Program, Campo S. Angelo, Venezia 2014

In zwei raumgreifend angeordneten Serien, Manhattan Mirror. New York (2012) und The Final Program, Campo S. Angelo, Venedig (2014) verhandelt Timm Rautert die Rolle der Fotografie als Chronistin der Zeit und die Rolle des Fotografen als ambivalente Autorfigur.
Mit Venedig und New York bezieht sich Rautert auf zwei gänzlich gegensätzlich mythologisch aufgeladene Orte. Die analogen schwarz-weiß Aufnahmen des menschenleeren Campo S. Angelo zeigen die Gemäuer und das Pflaster eines Ortes, an dem die Zeit zum Stillstand gekommen zu sein scheint. Die dem fotografischen Akt zugrundeliegende Stillstellung, reflektiert sich hier in der unverklärten Abbildung versteinerter Geschichtlichkeit selbst. Fast könnte man sagen, die Fotografie, als Chronistin der Zeit, die das Abgebildete dem Verfall und Vergessen zu entreißen sucht, brächte sich in diesen Bildern selbst zur Auslöschung, da das, was sie hier einfängt, gerade der Verfall und das Vergessen sind, in dem keine Momenthaftigkeit zu existieren scheint. Einen Hinweis auf eine andere Zeitlichkeit bietet allein die angeschnitten im Bild erscheinende Gebäudeaufschrift UniCredit Banca, von der man nicht weiß ob sie ihr Versprechen noch einlöst. Hinzugefügt sind Wandtexte, die das Geschehen auf den Bildern begleiten und zu Fragen des Dargestellten führen. Die von Rautert verfassten Texte werden im Rahmen der Ausstellung in einem Booklet erscheinen. Im Text geht es um nichts Geringeres als den Untergang. Drei Personen werden bei ihrem Weg zum Campo S. Angelo beobachtet. Dort treffen sie auf eine riesige Menschenmenge, die aus rätselhaften Gründen vom bevorstehenden Weltende angezogen wurde: …..sie würden gemeinsam untergehen, in der schönsten, menschlichsten Stadt der Welt und jetzt war der Himmel wie eine aufgerichtete, riesige Wand…..
Ganz anders, und dabei in gleicher Analogie zu ihrem Sujet, verhält es sich mit Rauterts Fotografien der Serie Manhattan Mirror. Der Titel verweist bereits auf die vielfach eingefangenen Spiegelungen in Schaufenstern einer lebendigen, zum Inbegriff von Modernität gewordenen Stadt, die darin ihre eigene Geschichtlichkeit hat, wie Venedig eine Geschichtlichkeit der Morbidität hat. Häufig sind es Bankgebäude, die Rautert hier fotografiert. Im Hinweis auf ein globales kapitalistisches System stellt sich so auch die Verbindung beider noch so entfernt voneinander liegenden Orte dar. Nicht zuletzt durch eine Fotografie eines frontal aufgenommenen Fensters eines Bank- bzw. Geschäftsgebäudes, in dem sich der Fotograf selbst im Fotografieren festgehalten hat, knüpft Rautert an seine frühe New York – Serie von 1969 an. Seine Fotografien erweisen sich als Eintrittspforten in diskursive Räume und Kontexte, die mit dem Blick allein nicht mehr eingefangen werden können, auch wenn so stark, wie in den New York Fotografien, in omnipräsenten Billboards, an ihn appelliert wird. Rauterts Spiegelungen verweisen zurück auf den Fotografen und damit letztlich auch auf die Betrachtenden seiner Fotografien. Diese sehen sich eigentümlich anachronistisch wirkenden Maschinen gegenüber, die als Bankautomaten oder Münzpressen einem weder orts- noch zeitgebunden Kapital-Flow einen Körper leihen.

Bildunterschrift: Timm Rautert «The Final Program, Campo S. Angelo, Venezia» 2014, Schwarzweißfotografie, Bromsilbergelatine, Blattmaß 50,8 x 40,5 cm

Galerie Parrotta Contemporary Art
Augustenstrasse 87-89
70197 Stuttgart
T +49 711 69 94 79 19
F +49 711 69 94 79 20
mail@parrotta.de
www.parrotta.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 18.00 Uhr
Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr

Parrotta Contemporary Art
Augustenstrasse 87-89, 70176 Stuttgart
Deutschland

27.09.14 bis 22.02.15

K.U.SCH. EINE THEMENPALETTE

K.U.SCH. EINE THEMENPALETTE

Ab dem 27. September 2014 widmet ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH der Künstlergruppe K.U.SCH. die erste umfassende Retrospektive. Unter dem Titel „Eine Themenpalette“ beleuchtet die Ausstellung ausgehend vom Frühwerk alle wesentlichen Aspekte ihres facettenreichen und eigenwilligen Œuvres.

Seit 1972 bezeichnen sich die seit ihrer Heirat 1968 als Duo auftretenden Renate Krätschmer (geb. 1943) und Jörg Schwarzenberger (1943–2013) offiziell als Künstlerkooperative K.U.SCH, der seit 2006 auch ihr Sohn Sito angehört. Ihr vielfältiges Œuvre, das auf die unmittelbare Verknüpfung von Kunst und Leben abzielt, umfasst Objektkunst, Malerei, Zeichnung, Film, Design, Land-Art, Performance und Theater und ist von Anfang an von einem dezidiert gesellschafts- und konsumkritischen Bewusstsein geprägt.

Den eigentlichen Beginn der künstlerischen Zusammenarbeit von Krätschmer und Schwarzenberger markieren Objekte und Möbel, die auf eine intensive Auseinandersetzung mit der Farbenlehre Goethes und Harald Küppers zurückgehen und die Wirkung von Farbe, Form und Linie im Verhältnis zu Raum und Fläche thematisieren. Parallel dazu, angeregt durch das „New American Cinema“, entstanden mehrere experimentelle Filme, die dokumentarische und künstlerische Elemente in sich vereinigen.

1978 übersiedelte das Paar für einige Jahre auf den Strohhof, einen Vierkanthof in Kirnberg bei Melk (NÖ), wo die beiden im Sinne einer ganzheitlich-kreativen Selbstverwirklichung und im Einklang mit den Zyklen der Natur lebten, Gemüse anbauten und Ziegen züchteten. Die eigene Erfahrung des Eingebunden-Seins in die Natur einerseits und die Beschäftigung mit den Kulturen verschiedener Naturvölker andererseits forcierte zunehmend K.U.SCH.‘s Interesse für Rituale und Masken, was schließlich in der Idee ihres Prozessionstheaters kulminierte. Die erste Umsetzung fand unter dem Titel „Annäherung an das Fremde“ 1988 im Rahmen des Donaufestivals in Krems statt. Ähnlich einer Fronleichnamsprozession zogen etwa 50 Mitwirkende nach genauen Anweisungen und mit verschiedenen, von K.U.SCH. gestalteten Masken, Stäben und Schilden ausgestattet, würdevollen Schrittes durch die Kremser Altstadt. An bestimmten Stationen fanden szenische Performances statt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Schaffen von K.U.SCH. ist die mit absurden und zugleich titelgebenden Wortkreationen einhergehende Objektkunst, in der sie auf sarkastisch-ironische Art den Warenfetischismus unserer Zeit zum Thema machen.

Die seit längerem geplante Ausstellung findet bedauerlicherweise in memoriam Jörg Schwarzenberger statt, der nach schwerer Krankheit im Dezember 2013 verstorben ist, aber an der Konzeption noch maßgeblich mitgewirkt hat.

Zur Ausstellung erscheint im Kerber Verlag eine bilinguale Publikation mit Beiträgen von Katharina Blaas-Pratscher, Linda Christanell, Renald Deppe, Bodo Hell, Hartwig Knack, K.U.SCH., Wolfgang Müller-Funk, Christian Reder, Dieter Ronte, Alexandra Schantl und Peter Zawrel.

K.U.SCH. EINE THEMENPALETTE
27. September 2014 – 22. Februar 2015

ORT
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Landesmuseum Niederösterreich, Shedhalle
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 9 – 17 h

ERÖFFNUNG
Freitag, 26. September 2014, 19 h

BESUCHERINFORMATION
Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
St. Pölten | Krems
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
T + 43 2742 90 80 90 und office@zeitkunstnoe.at
www.zeitkunstnoe.at

EINTRITT
Erwachsene: 5,50 €
Ermäßigt: 4,50 €
Familienkarte: 11 €
Kinder und Jugendliche (von 7 bis 18 Jahre): 3,50 €

Bildlegende: K.U.SCH., “Blitz-Art-Schier”, 1980, Acryl/Holz,, Metall, Höhe 150 cm, Landessammlungen Niederösterreich, © Land Niederösterreich, Bildrecht, Wien, 2014, Foto: Rita Newman

ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH Landesmuseum Niederösterreich, Shedhalle
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
Österreich

27.09.14 bis 04.01.15

Patrick Bernatchez - Les Temps Inachevés

Patrick Bernatchez - Les Temps Inachevés

Das Casino Luxembourg präsentiert mit “Les Temps Inachevés” eine umfassende Einzelausstellung des Kanadiers Patrick Bernatchez. Zu den bevorzugten Themen des Künstlers zählen seit einigen Jahren die Zeit, wiederkehrende Zyklen oder das Verhältnis zwischen Raum und Zeit. Für seine Arbeiten bedient er sich einer Vielfalt von Medien wie Film, Skulptur, Zeichnung, Installation, Sound. Teil der Ausstellung ist, z.B., das umfangreiche, experimentelle Projekt “Lost in Time”, das der Künstler über mehrere Jahre hinweg entwickelt hat. Herzstück dieses Projektes ist das Werk “BW (Black Watch)”, eine Automatikuhr, die nur Jahrtausende zählt.

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

Nicht Kategorien

01.10.14 bis 14.11.14

FRANK THIEL – Los Arados de Dios in der GALERIE KRINZINGER

FRANK THIEL – Los Arados de Dios

ORT
GALERIE KRINZINGER
Seilerstätte 16
1010 Wien

ERÖFFNUNG
30. September 2014, 19 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER
1.10.–14.11.2014

BESUCHERINFORMATION
www.galerie-krinzinger.at
galeriekrinzinger@chello.at
T +43 1 513 30 06

ÖFFNUNGSZEITEN
DI – FR 12 – 18 h, SA 11 – 16 h

EINTRITT FREI

Bis zu 80 Meter hoch erheben sich einige der über 40 Gletscher im Nationalpark Los Glaciares im argentinischen Teil Patagoniens über den Lago Argentino und die ihn umgebenden Berge und Täler. Majestätisch anmutende, atemberaubend schöne Eiswände prägen die Landschaft, die Frank Thiel 15 Jahre nach seiner ersten Patagonienreise dazu bewegten, diese vom Menschen kaum berührte Natur zu einem Thema seiner Arbeit zu machen. Pflugscharen der Götter (los arados de dios) taufte Jean Louis Rodolphe Agassiz (1807–1873), dessen wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung der Gletscher Pionierarbeit war, dieses erhabene Naturschauspiel.

Die auf mehreren Reisen in 2011 und 2012 entstandene Bilderserie ist verführerisch und unheilschwanger zugleich, bewegt sich ambivalent zwischen der Erhabenheit und Unverwüstlichkeit dieser Ehrfurcht gebietenden, gefrorenen Naturgebilde und ihrer gleichzeitigen Fragilität und Gefährdung. Stark strukturierte Oberflächen mit überbordendem Reichtum an Details, eingefärbt in scheinbar endlosen Variationen von Blau-, Grau- und Weißtönen bis hin zu holzkohlefarbenem Schwarz, durchzogen von wie eingraviert wirkenden, unendlichen Linien und Adern. Eine verschwenderisch geformte Sinfonie aus Eisschichten mit fast übernatürlich anmutenden Formen, Zacken, Vorsprüngen, Zapfen, Absätzen, Rissen, Klippen, Furchen und Spalten. Skulptural anmutende Gebilde der Natur, die älter als jede menschliche Konstruktion sind.

Mit seiner Entscheidung für sehr großformatige Arbeiten versucht Thiel eine dem Naturschauspiel adäquate Übersetzung in Bilder und so entstanden in Patagonien einige seiner bisher größten Arbeiten, deren Betrachtung ein sehr physisches Erlebnis ist.
Indem Frank Thiel diese organischen Architekturen mit dem gleichen Sinn für Details und Komposition fotografiert, mit demselben, fast archäologischem Blick untersucht, den er bereits bei seinen Aufnahmen von Berlin nach dem Mauerfall angewendet hat, weitet er sein künstlerisches Interesse an Bildern der Transformation, der Vergänglichkeit und des Übergangs einer sich rasant verändernden urbanen Topografie auf die viel langsamer verlaufenden Veränderungsprozesse der Prähistorie aus.

Thiel analysiert die natürliche Umgebung mit ganz ähnlichem Interesse, das er bereits in früheren Serien an unserem von Architektur geprägten Lebensraum gezeigt hat. Er kommt dabei zu ähnlichen künstlerischen Ergebnissen, auch wenn sich diese neuen Arbeiten auf den ersten Blick sehr stark von den früheren unterscheiden. Durch ihre stark strukturierte Komposition, ihren Sinn für kleinste Details und ihre subtile farbliche Dichte besitzen auch diese neuen Fotografien eine aus früheren Bildern Thiels bekannte große malerische Qualität.

Die Ausstellung „Frank Thiel – Los Arados de Dios“ in der Galerie Krinzinger ist das europäische Debüt dieser Bildserie. Parallel zur Ausstellung in der Seilerstätte sind vier seiner Fotografien im neuem Park Hyatt Hotel in Wien gezeigt.

GALERIE KRINZINGER
Seilerstätte 16, 1010 Wien
Österreich

01.10.14 bis 24.10.14

Marilá Dardot – HIER in der GALERIE KRINZINGER

ERÖFFNUNG
30. September 2014, 19 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER
1.10.–24.10.2014

BESUCHERINFORMATION
www.galerie-krinzinger.at
galeriekrinzinger@chello.at
T +43 1 513 30 06

ÖFFNUNGSZEITEN
DI – FR 12 – 18 h, SA 11 – 16 h

EINTRITT FREI

Am 30. September 2014 eröffnet die Galerie Krinzinger in der Seilerstätte 16, 1010 Wien, die
Ausstellung der brasilianischen Künstlerin Marilá Dardot mit dem Titel „HIER“. Auf Einladung von Ursula Krinzinger und den beiden KuratorInnen Adriano Pedrosa und Luisa Duarte nahm Marilá Dardot einige Wochen am Artist-in-Residence-Programm von Krinzinger Projekte teil. Nun präsentiert sie die Arbeiten, die während ihres Wien-Aufenthalts entstanden sind.

Marilá Dardot entwickelte neben anderen Projekten eine Serie von Arbeiten, die Bücher und
Schrift bzw. Sprache als formale und konzeptuelle Inputs gebraucht. 2004 begann sie eine
archivarische Sammlung des Wortes „Silence“, das ihr beim Lesen von Büchern, Zeitschriften und anderen Drucksorten auffiel, als Versuch die verschiedenen Bedeutungen des Wortes zusammenzutragen. „Silence has always intrigued me, perhaps because I am actually a silent person. Here in Brazil it seems strange to be quiet, it makes people uncomfortable.“ Die in der Ausstellung gezeigte Arbeit Silences besteht aus 5 verschiedenen Übersetzungen dieses Wortes: Stille, Ruhe, Schweigen, Stillschweigen und Schweigsamkeit. Die verschiedenen Bedeutungen wurden mittels alten Holz-Typographen jeweils auf recyceltes Papier gedruckt.

Marilá Dardots Ouvre kennzeichnet sich auf verschiedenen Ebenen durch die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und die Bezugnahme auf Intellektuelle und Schriftsteller aus. „I’ve never created anything on my own. My work usually relates either to an author, a book, a work of art, sometimes to visitors at the exhibition: there is always an Other at some stage of the process.“ Während Ihres Residency-Aufenthalts bei Krinzinger Projekte, sammelte die Künstlerin alte Bücher, die ihr optisch gefielen, die sie aufgrund der deutschen Sprache aber nicht lesen konnte. Die Installation Minha Biblioteca Vienense ist eine Sammlung von Buch-Covern, die – nach Farben und Größen sortiert – eine farbige, geometrische Landschaft erzeugt, „that could be understood as my inability to read them, but also as an attempt to create other meanings through abstraction.“ Für die zweite Installation Código desconhecido (Unknown Code) verwendete sie jene Buchseiten, die bei Minha Biblioteca Vienense nicht verwendet wurden. Allerdings wurde der bedruckte Teil der Buchseiten entfernt, sodass nur die Buchrückseiten übrig blieben. Diese ordnete sie der Größe nach so an, dass sie an unleserliche Barcodes erinnern: „We can no longer read the narratives, but only its structure, which used to put the pages together in the correct order.“

Marila Dardot, *1973 in Belo Horizonte, lebt und arbeitet in São Paulo.
Einzelausstellungen u.a. bei Casa de Cultura Laura Alvi, Rio de Janeiro (2014), The
Landscape is moving, Frieze London (2013), Novas Pinturas – Galeria Vermelho – São Paulo (2012), Museu de Arte Moderna de São Paulo (2011). Collections: Museu de Arte da
Pampulha, Belo Horizonte; Museu de Arte Moderna de São Paulo MAM, São Paulo; Pinacoteca do Estado de São Paulo.

GALERIE KRINZINGER
Seilerstätte 16, 1010 Wien
Österreich

02.10.14 bis 05.10.14

20 FOUR 7 – Collecting The New Contemporary / VIENNAFAIR The New Contemporary 2014

BESUCHERINFORMATION
www.viennafair.at
www.viennafair.at/de/programm/collectorstalks-de
www.thenewcontemporary.com
www.facebook.com/viennafair

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 2.10.2014: 11 – 19 h
Freitag, 3.10.2014: 11 – 20 h
Samstag, 4.10.2014: 11 – 19 h
Sonntag, 5.10.2014: 11 – 18 h

EINTRITT
€ 12,50 Tageskarte für Erwachsene
€ 09,00 Tagesticket / Vorverkauf und Onlinebuchung
€ 09,00 Tagesticket für KundInnen der Erste Bank
€ 09,00 After-Work-Ticket (Donnerstag/Freitag ab 16 Uhr)
€ 09,00 Ticket für SeniorInnen bei Vorweisen eines gültigen Ausweises
€ 29,00 4-Tagesticket
Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren und Studierende ab 15 Uhr bei
Vorweisen eines gültigen Studentenausweises.

VON KUNSTAMMLERINNEN LERNEN: 20 four 7 – Collecting The New Contemporary
Die Gespräche mit renommierten Kunstsammlern konzentrieren sich im Rahmen der VIENNAFAIR auf das Thema der Kunstsammlung als großer Erzählung. Jedes Kunstwerk beinhaltet in seiner visuellen Form eine komprimierte Analyse der Welt. Weil es sich heraushalten kann aus den Sachzwängen, vermittelt es eine souveräne Sicht auf die Welt, ein Weltbild. Jedes Kunstwerk ist in sich eine kleine Erzählung. Sammler zeitgenössischer Kunst “schreiben” an einem großen Roman mit verschlungenen Handlungssträngen. Sie entwerfen eine Narration, die sich nicht in der Sprache ausformuliert, sondern in der visuellen Unmittelbarkeit der Kunstwerke und ihrem Bezug zueinander. Hinter jeder Sammlung zeitgenössischer Kunst steht also ein begnadeter Geschichtenerzähler. Von diesen spannenden Geschichten möchte die VIENNAFAIR mit 20 four 7 – Collecting The New Contemporary berichten.

PROGRAMM – RAINALD SCHUMACHER IM GESPRÄCH MIT …

Donnerstag, 2.10.2014 – 15:30 – 17:00 Uhr
… Alain Servais – Kunstsammler und Blogger, Brüssel/Belgien

Freitag, 3.10.2014 – 15:30 – 17:00 Uhr
… Stephan Oehmen – Kunstsammler Hilden/Deutschland, Kunstsäle Berlin/Deutschland
& Rik Reinking – Sammlung Reinking, Hamburg/Deutschland

Samstag, 4.10.2014 – 13:30 – 15:00 Uhr
… Venke & Rolf A. Hoff – Kunstsammler, KaviarFactory, Oslo&Lofoten/Norwegen

Sonntag, 5.10.2014 – 13:30 – 15:00 Uhr
… Monika Lahrkamp – Direktorin Julia Stoschek Collection, Düsseldorf/Deutschland

Bildlegende: VIENNAFAIR The New Contemporary 2013, © VIENNAFAIR / Christian Jungwirth

Messe Wien, Halle A, TALKS AREA
Messeplatz 1, Wien 1020
Österreich

02.10.14 bis 05.10.14

OMV Special Project DIALOG: NEW ENERGIES auf der VIENNAFAIR 2014

OMV Special Project DIALOG: NEW ENERGIES auf der VIENNAFAIR 2014

Die zeitgenössische Kunst Rumäniens ist ein bemerkenswertes Phänomen, das in den letzten Jahren weltweit beachtliche Anerkennung gefunden hat. Im Mittelpunkt der von der OMV mitinitiierten und unterstützten Sonderausstellung DIALOG: NEW ENERGIES auf der VIENNAFAIR The New Contemporary steht vom 2. bis 5. Oktober 2014 Rumäniens kulturgeschichtliche Entwicklung der letzten 50 Jahre.

Bereits seit dem Jahr 2011 unterstützt die OMV Sonderpräsentationen auf der VIENNAFAIR The New Contemporary. Im Fokus stehen heuer im Rahmen des OMV Special Project DIALOG: NEW ENERGIES mehr als 30 spannende Positionen zeitgenössischer Kunst aus Rumänien, präsentiert von fünf Galerien – Anaid Art Gallery, Anca Poteraşu Gallery, Jecza Gallery, Galeria Plan B und Zorzini Gallery – sowie zwei Non-Profit-Spaces: ATELIER 030202 und ALERT studio. Kuratiert wird DIALOG: NEW ENERGIES von der rumänischen Kunstexpertin Andreiana Mihail.

Die Premiere dieser Schau bei der VIENNAFAIR The New Contemporary beruht auf einem kuratorischen Ansatz, der auf eine aufschlussreiche Chronik der vielgestaltigen rumänischen Kunstszene von heute abzielt. Der Bogen dabei spannt sich von klassischen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die oft als „aufstrebend“ betrachtet werden, weil sie im Kommunismus keine Ausstellungsmöglichkeiten hatten, bis zu jungen, wissbegierigen Kunstschaffenden, die unabhängig von gesellschaftspolitischen Perspektiven ihre persönliche Geschichte erzählen. Auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen erwartetem kommerziellen Ziel einer Messe und klarem, schlüssigem Konzept abzielend, widmet sich DIALOG: NEW ENERGIES den beiden zentralen existenziellen Haltungen in der neueren rumänischen Geschichte: Adaption und Annahme.

Mit DIALOG: NEW ENERGIES möchte die OMV einen Beitrag zum kulturellen Dialog im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst leisten. Rumänien zählt neben Österreich und der Türkei zu den Kernmärkten des integrierten internationalen Öl- und Gasunternehmens. Seit zehn Jahren ist die OMV Mehrheitseigentümerin von OMV Petrom, dem größten Öl- und Gasproduzenten in Südosteuropa mit Sitz in Bukarest.

BESUCHERINFORMATION
www.viennafair.at
www.thenewcontemporary.com
www.facebook.com/viennafair

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 2. Oktober 2014: 11 – 19 Uhr
Freitag, 3. Oktober 2014: 11 – 20 Uhr
Samstag, 4. Oktober 2014: 11 – 19 Uhr
Sonntag, 5. Oktober 2014: 11 – 18 Uhr

EINTRITT
€ 12,50 Tageskarte für Erwachsene
€ 09,00 Tagesticket / Vorverkauf und Onlinebuchung
€ 09,00 Tagesticket für KundInnen der Erste Bank
€ 09,00 After-Work-Ticket (Donnerstag/Freitag ab 16 Uhr)
€ 09,00 Ticket für SeniorInnen bei Vorweisen eines gültigen Ausweises
€ 29,00 4-Tagesticket
Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren und Studierende ab 15 Uhr bei
Vorweisen eines gültigen Studentenausweises.

Bildlegende: Sigma1 Group, Proiect Spatial, 1969, Silver gelatin print on cardboard, © Constantin Flondor, Courtesy JECZA Gallery, Timisoara

Messe Wien, Halle A, Eingang A
Messeplatz 1, 1020 Wien
Österreich

Nicht Kategorien

02.10.14 bis 05.10.14

VIENNA Talks / VIENNAFAIR The New Contemporary 2014

VIENNA Talks bietet Einblicke in die zeitgenössischen Kunstszenen von einzelnen Ländern aus den Schwerpunktregionen der VIENNAFAIR. VertreterInnen lokaler Kunstcommunities werden ein möglichst realistisches und aktuelles Bild von den unterschiedlichen Herausforderungen und Perspektiven in ihren jeweiligen Heimatländern zeichnen.

DO, 2.10.2014, 13 – 14 h
Biennial Culture: What can the spectator learn from a Biennial?
Moderation: Nicolaus Schafhausen – Direktor der Kunsthalle Wien/Österreich
Sprecher: Adam Budak – Kurator für zeitgenössische Kunst, Washington D.C./USA, Kasper König – Kurator Manifesta 10 St. Petersburg/Russische Föderation

DO, 2.10.2014, 14:15 – 15:15 h
The Century of the Bed – curated by_vienna 2014
Moderation: Andreas Rumpfhuber – Architekt und Forscher
Sprecher: Beatriz Colomina – Kuratorisches Konzept curated by_vienna 2014, Professorin für Architektur und Gründungdirektorin des Lehrgangs Medien und Moderne an der Universität in Princeton/USA, Max Hollein – Direktor Schirn Kunsthalle und Städel Museum, Frankfurt am Main/Deutschland, Dorit Margreiter – Künstlerin, Professorin Akademie der bildenden Künste, Wien/Österreich

FR, 3.10.2014, 12 – 13 h
Protest Culture in Contemporary Art and Culture in Russia
Moderation: Viktor Misiano – Chefredaktuer Moscow Art Magazine, freischaffender Kurator und Kritiker, Moskau/Russische Föderation und Ceglie Messapica/Italien
Sprecher: Alexander Bikbov – Soziologe und Journalist Moscow Art Magazine, stellv. Leiter Zentrum für zeitgenössische Philosophie und Sozialwissenschaften am Institut für Philosophie/Staatliche Universität Moskau, Moskau/Russland, Ilya Budraitskis – Historiker, Journalist Moscow Art Magazine, Leiter des Multimedia Library Department am National Center for Contemporary Art (NCCA), Moskau/Russische Föderation, Maria Chehonadskih – Doktorandin am CRMEP (Forschungszentrum für moderne europäische Philosophie), Redakteurin Moscow Art Magazine, London/Vereinigtes Königreich

FR, 3.10.2014, 13 – 15:30 h
Art Explorers: A Short Account on the Recent Romanian Contemporary Art
Moderation: Andreiana Mihail – Kuratorin DIALOG: NEW ENERGIES, Galeristin Andreiana Mihail Gallery, Bukarest/Rumänien
Sprecher: Jane Neal – freischaffende Kuratorin, London/Vereinigtes Königreich, Mircea Pinte – Sammler, Cluj/Rumänien, Ovidiu Sandor – Sammler, Mitglied des Tate Acquisition Committees für Osteuropa, Timișoara /Rumänien

SA, 4.10.2014, 15:30 – 17 h
Young Collectors Talk
Sprecher: Florence Derieux – Direktor frac Champagne–Ardenne, Reims/Frankreich, Elmerice Habsburg–Lothringen – Kunstberaterin, London/Vereinigtes Königreich, Amir Shariat – Sammler und Kunstberater, London/Vereinigtes Königreich, Wien/Österreich

SO, 5.10.2014, 15:30 – 17 h
Generation Baku: New Art from Azerbaijan
Moderation: Suad Garayeva – kuratorische Leiterin für Ausstellungen und ständige Sammlung YARAT, Baku/Aserbaidschan
Sprecher: Orkhan Huseynov – Künstler, Baku/Aserbaidschan, Aida Mahmudova – Gründerin und Leiterin von YARAT, Baku/Aserbaidschan, Sandra Nedvetskaia – Leiterin der Kunstmesse COSMOSCOW, Moskau/Russische Föderation, Sara Raza – freischaffende Kuratorin, London/Vereinigtes Königreich

BESUCHERINFORMATION
www.viennafair.at
www.viennafair.at/de/programm/viennatalks
www.thenewcontemporary.com
www.facebook.com/viennafair

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 2.10.2014: 11 – 19 h
Freitag, 3.10.2014: 11 – 20 h
Samstag, 4.10.2014: 11 – 19 h
Sonntag, 5.10.2014: 11 – 18 h

EINTRITT
€ 12,50 Tageskarte für Erwachsene
€ 09,00 Tagesticket / Vorverkauf und Onlinebuchung
€ 09,00 Tagesticket für KundInnen der Erste Bank
€ 09,00 After-Work-Ticket (Donnerstag/Freitag ab 16 Uhr)
€ 09,00 Ticket für SeniorInnen bei Vorweisen eines gültigen Ausweises
€ 29,00 4-Tagesticket
Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren und Studierende ab

Bildlegende: VIENNAFAIR The New Contemporary 2013, © VIENNAFAIR / Christian Jungwirth

Messe Wien, Halle A, TALKS AREA
Messeplatz 1, 1020 Wien
Österreich

Nicht Kategorien

04.10.14 bis 31.10.14

3. KinderKulturMonat 2014

3. KinderKulturMonat 2014

Die neue Schirmherrin Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung,
Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin lädt im
Oktober 2014 zum KinderKulturMonat Berlin ein. Während
des stadtweiten Kulturfestivals, das dieses Jahr zum dritten
Mal in Folge stattfindet, erhalten Kinder kostenlosen
Eintritt zu über 90 Kulturaktivitäten in 37 Berliner Kulturorten
an allen Oktoberwochenenden.
Die Angebote für die ganze Familie reichen von künstlerischen
Workshops, Führungen hinter die Kulissen, Stadterkundungen
bis hin zu Kino-, Tanz- und Theateraufführungen
und umfassen die künstlerischen Sparten der Bildenden
Kunst, Musik, Theater, Tanz und Film.
In großen wie kleinen Kultureinrichtungen im gesamten
Stadtgebiet können Kinder mit ihren (Groß)Eltern die vielfältige
Kulturlandschaft Berlins erkunden und sich künstlerisch
betätigen.
Dieses Jahr werden 4 neue Kulturorte mit von der Partie
sein: Hebbel am Ufer, FEZ, Fabriktheater Moabit und die
Medien und Kulturwerkstatt DINGENS.
Das Programm mit allen teilnehmenden Kulturorten steht
ab sofort online unter www.kinderkulturmonat.de und als
Programmheft zur Verfügung.

Berlin
Emser Straße 124, 12051 Berlin
Deutschland

09.10.14

KUNST AUF DER BAUSTELLE DES DOMMUSEUM WIEN: NAH AM TEXT VON JOHANNA KANDL

ERÖFFNUNG
DONNERSTAG, 9. OKTOBER, 19 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
MO – SO, 00 – 24 h

BESUCHERINFORMATION
T +43 1 51552 3300
dommuseum@edw.or.at
www.dommuseum.at

EINTRITT FREI

Trotz Schließung und Umbau präsentiert die neue Direktorin Johanna Schwanberg das Dommuseum Wien mit dem Kunstprojekt „Nah am Text“ von Johanna Kandl an der Baustelle als Ausstellungs- und Diskussionsort. Die Eröffnung der ambitionierten Installation im Zwettlerhof findet am 9. Oktober 2014 statt.

Der 2,5 m hohe und 20 m lange Bauverschlag aus Grobspanplatten im Zwettlerhof und eine Lünette im Eingangsbereich des Stephansplatzes werden zum Display für Gegenwartskunst. Unter dem Titel „Nah am Text“ verweist Johanna Kandl mit ihren beiden malerischen Arbeiten auf zwei der bedeutendsten kunsthistorischen Exponate aus dem Domschatz, die ab der Wiedereröffnung erneut im Dommuseum Wien zu sehen sein werden: auf das Bildnis Rudolfs IV., bekannt als erstes eigenständiges Porträt des Abendlandes, und auf das Grabtuch des 1365 frühverstorbenen innovativen Herrschers und „Stifters“.

Stoffe wie der für das Grabtuch verwendete waren handwerkliche Meisterleistungen und erlesene Kostbarkeiten. Diskutiert wird, auf welchem Weg der mit Goldfaden gewebte Seidenstoff, der in Iran für den muslimischen Ilchansultan Abū Saʽīd (reg. 1316–1335) gefertigt wurde, in das Umfeld des Gründers der Wiener Universität und Initiators des Stephansdomausbaus gelangte und was die Verwendung als Grabtuch motivierte. „Ehre sei unserem Herrn; dem erhabenen Sultan, verherrlicht im Ruhme, Krönung des Diesseits und der Religion, Būsa‘īd Bahādur ān; Gott erhalte immerwährend seine Herrschaft“, lautet der Text auf dem Grabtuch, den Johanna Kandl auf die Spanplatten im Zwettlerhof übertragen hat.

Für die Gestaltung des Bauverschlags hat Johanna Kandl eine maßstabgetreue Zeichnung des Grabtuchs von Markus Ritter, Professor für islamische Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, aus einem laufenden Forschungsprojekt verwendet.
Johanna Kandls Arbeiten werfen eine Reihe von Fragen auf, die Geschichte und Gegenwart miteinander in Beziehung setzen – sowohl in inhaltlicher als auch in medialer Hinsicht: Wie kam es dazu, dass einem verstorbenen christlichen Herzog ein Grabtuch auf den Leib geschneidert wurde, das mit arabischer Schrift überzogen ist und einen Sultan würdigt? Wie konnte Rudolf IV. mit einer erfundenen Insignie porträtiert werden, die eine Verbindung aus Herzogshut und Königskrone darstellt? Welche Veränderung geht vor sich, wenn ein spätmittelalterlicher orientalischer Stoff plötzlich malerisch übersetzt im öffentlichen Raum des 21. Jahrhunderts an einer Baustelle zitiert wird? Welche Gespräche ergeben sich dadurch zwischen Passanten unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Religionen?

Johanna Kandl
Geboren in Wien, Ausbildung in Wien und Belgrad. Kandl ist in ihren Bildern, Videos und installativen Arbeiten kritische Beobachterin der wirtschaftlichen und sozialen Lage unserer Zeit. Oft greift sie in ihren figurativen Malereien konkrete Personen, Orte und Begebenheiten heraus, die sie – häufig in Zusammenhang mit Zitaten und prägnanten Slogans aus der Wirtschaftswelt – in einen breiten gesellschaftspolitischen Kontext stellt. Seit 1997 realisiert sie regelmäßig Projekte mit ihrem Mann Helmut Kandl. Von 2005 bis 2013 hatte sie eine Professur für Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien inne. Johanna Kandl lebt und arbeitet in Wien und Berlin.

Das Wiener Dom- und Diözesanmuseum wird derzeit umgebaut und unter der Leitung von Johanna Schwanberg neu ausgerichtet. Die Wiedereröffnung ist für 2015 geplant.

DOMMUSEUM WIEN Zwettlerhof
Stephansplatz 6, 1010 Wien
Österreich

Nicht Kategorien

11.10.14 bis 04.01.15

Eric Schockmel - Macrostructure

Eric Schockmel - Macrostructure

Künstlerprojekt in den historischen Kellergewölben des Casino Luxembourg.

“Macrostructur”e ist eine Multi-Channel Videoinstallation welche auf dem gleichnamigen Kurzfilm “Macrostructure (What If You Created Artificial Life And It Started Worshipping You)” von Eric Schockmel basiert. Das Werk, dessen Design sich an der Formensprache der Videospiele inspiriert, beruht auf Elementen aus dem Bereich Science Fiction, künstliche Intelligenz, Bioethik…

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

16.10.14 bis 19.10.14

CONTEMPORARY ART INTERNATIONAL ZURICH 2014

CONTEMPORARY ART INTERNATIONAL ZURICH 2014

Die 16. Kunstmesse ART INTERNATIONAL ZURICH präsentiert vom 17. bis 19. Oktober 2014 im Zürcher Kongresshaus internationale Gegenwartskunst. Die jährliche Kunstschau schafft einen interdisziplinären Ausstellungsraum sowie interaktiven Begegnungsort für Künstler, Galeristen, Sammler und Kunstliebhaber.
Mit viel Platz für persönliche Gespräche und hochkarätigen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie bietet die Messe einen breiten Überblick über die zeitgenössische Kunst. Auf der Kunstmesse im Kongresshaus wird moderne und junge Kunst erfrischend unverkrampft präsentiert, Neuentdeckungen inklusive.
16. Kunstmesse ART INTERNATIONAL ZURICH im Kongresshaus, 17. – 19. Oktober 2014: geöffnet 11 – 20 Uhr (Tageskarte 18 Fr./12 Fr.) / Messe-Info: www.art-zurich.com

ART INTERNATIONAL ZURICH PR-Team
E-Mail: info@art-zurich.com
Tel. +41 (0)55 52 58 437
Pressecenter: www.art-zurich.com/presse

Kongresshaus Zürich, Schweiz
Claridenstrasse 5, 8002 Zürich
Schweiz

25.11.14

Lecture and fashion show by Mareunrol’s

Lecture and fashion show by Mareunrol’s

The emerging fashion brand MAREUNROL’S, based in Riga (Latvia), was established in 2005 by designers Marite Mastina-Peterkopa and Rolands Peterkops. They present 2 fashion collections per year and work in different fields of art, creating set designs and fashion installations, directing short movies, and designing costumes for operas and theatre performances.

Winners of the 24th Festival of Photography and Fashion in Hyères 2009, they were the first in the history of the festival to win two main awards at once (Grand Prix L’Oréal and 1,2,3 award). MAREUNROL’S participated in many fashion and art events worldwide such as the Prague Quadrennial of Performance Design and Space (Czech Republic, 2011), Arnhem Fashion Biennial (Netherlands, 2009 and 2013 ), and BARCELONA 080 (Spain, 2009). German magazine Opernwelt, in its annual critics poll, has selected MAREUNROL’S costume design for the opera Eugene Onegin as one of the best artistic achievements in 2012.

The talk by MAREUNROL’S at Casino Luxembourg will be accompanied by an exhibition presenting the autumn/winter collection 2014 and video projections.

The Embassy of the Republic of Latvia to Belgium and Luxembourg cordially invites for a drink and traditional Latvian food after the talk.

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

Nicht Kategorien

02.10.21 bis 17.11.21

DANSK MØBELDESIGN. Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für Fritz Hansen

Im Rahmen seines Schwerpunktprogramms zur Designgeschichte des 20. Jahrhunderts präsentiert das WAGNER:WERK Museum Postsparkasse bei freiem Eintritt seine Herbst-Ausstellung „DANSK MØBELDESIGN. Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für Fritz Hansen“.

Dänisches Möbeldesign steht weltweit für zeitlose Eleganz und perfekte handwerkliche Verarbeitung. Einfachheit, Funktionalität, Leichtigkeit, Materialgerechtigkeit und Komfort lassen sich aus der Tradition ursprünglich kleiner, oft über Generationen vererbter Tischlereibetriebe herleiten. Prägend für dieses Image sind meist die Entwürfe der 1950er- und 1960er-Jahre – heute oft Ikonen des modernen Designs, Ausdruck der organischen Formen der Nachkriegszeit und der Potenziale, die sich aus neuen Techniken und Materialien ergaben.
Die Geschichte des dänischen Designs beginnt aber wesentlich früher. Schon im 19. Jahrhundert knüpften Tischlerbetriebe bewusst an lokale Traditionen an und entwickelten einfache, konstruktiv und funktional überzeugende (Sitz-)Möbel – nicht unähnlich den österreichischen Biedermeier-Möbeln, die ebenfalls auf neue Nutzergruppen, geänderte Bedürfnisse und kleinere Wohnräume reagierten und neue Produktionsweisen einführten: Nicht zufällig spielten beide Länder auch bei der Entwicklung von Bugholzmöbeln eine führende Rolle.
Neben Verner Panton waren insbesondere Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für den Welterfolg des dänischen Designs verantwortlich. Spätestens bei diesen Meistern des Möbeldesigns muss auch eine Firma genannt werden, die wie keine andere für die Kontinuität dieser Möbelproduktion steht: Fritz Hansen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo–Fr 9-17 Uhr, Sa 10–17 Uhr
Geöffnet: Nationalfeiertag 26. Oktober 2012
Geschlossen: Allerheiligen 1. November 2012

EINTRITT FREI in die Sonderausstellung

BESUCHERINFORMATION
www.ottowagner.com
T +43 1 534 53 – 33825

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse der BAWAG PSK,
Georg Coch-Platz 2, 1018 Wien
Österreich