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08.03.13 bis 16.06.13

RAGNAR KJARTANSSON. THE VISITORS IM TBA21–AUGARTEN

RAGNAR KJARTANSSON. THE VISITORS IM TBA21–AUGARTEN

RAGNAR KJARTANSSON. THE VISITORS
Die dritte Ausstellung in der TBA21–Augarten bildet den Auftakt einer längerfristigen Zusammenarbeit mit dem isländischen Künstler und Performer Ragnar Kjartansson. „The Visitors“ präsentiert die neueste 9-Kanal Video-Installation, die mit großem Erfolg im Migros Museum in Zürich debütierte, zusammen mit dem Video „The Man“ (2010), einem Porträt der amerikanischen Blues-Legende Pinetop Perkins. Beide Arbeiten sind Teil der TBA21 Sammlung. 2014 folgt eine neu kommissionierte performative Produktion, die Halldór Laxness’ Roman „Weltlicht“ (1937-1940) zum Thema hat.
Kjartanssons elegische Videokomposition „The Visitors“ (2012) ist eine Hymne an die romantische Liebe und ihr bitteres Scheitern und eine Hommage an die Lieblingsband des Künstlers – ABBA – dessen namensgleiches Album 1981 das Ende ihrer Karriere einleitete. Das Zusammentreffen einer eklektischen Gruppe von Musikern und Kjartanssons engsten Freunden in der verfallenen Rokeby Farm in Upstate New York wird zum phantasmagorischem Hintergrund für die Inszenierung einer zutiefst melancholischen musikalischen Performance. Basierend auf der Vertonung des Gedichts „Feminine Ways“, verfasst von Kjartanssons früherer Partnerin Ásdís Sif Gunnarsdóttir, zeigt das kinematografische Tableau die neun Protagonisten in jeweils separaten Settings den Song in einer langen, ununterbrochenen und sich im Loop wiederholenden 53-minütigen Aufnahme vortragen.

„The Man“, eine Ein-Kanal Videoinstallation von 2010, nimmt einen fast einzigartigen Platz in Kjartanssons Oeuvre ein. Augenscheinlich ein Dokumentarfilm, zeigt er eine vollständige Performance des letzten Repertoires des damals 97-jährigen Blues-Musikers aus Mississippi, Pinetop Perkins, der 2011 verstarb. Perkins’ Klavier steht auf einem sonnigen Feld inmitten einer weiten Grassteppe. Der Musiker tritt ins Bild, nimmt am Klavier Platz. Er beginnt seine Vorstellung, ein Repertoire von Songs und gut erprobten Wortspielen und Bemerkungen, die er über Jahrzehnte perfektioniert hat. Ab und an nimmt er seinen Hut ab und trocknet den Schweiß, liefert aber ansonsten als säße er auf der Bühne und scheinbar ohne die grelle Hitze wahrzunehmen, eine perfekte „Show“ ab.

ERÖFFNUNGSPERFORMANCE RAGNAR KJARTANSSON STARS EXPLODING
Stars Exploding von Ragnar Kjartansson ist ein von TBA21 neu kommissioniertes performatives „Geschwister-Werk“ von The Visitors und nimmt seinen musikalischen Ausgangspunkt im repetitiven Mantra der Wiederholung nur einer Zeile des in der Videoarbeit vertonten Gedichtes. Die Arbeit wird bei der Ausstellungseröffnung der gleichnamigen Ausstellung in der TBA21–Augarten in einer einmaligen Performance der Wiener Sängerknaben ihre Premiere feiern. Stars Exploding transformiert die Video-Installation zu einem Chor, vorgetragen von den Wiener Sängerknaben, einer ganz anderen Künstlergemeinschaft als die der Freunde Ragnar Kjartanssons. Ihre „himmlischen“ Stimmen lassen die romantische Melancholie von The Visitors vorausahnen.
Mit der Eröffnung der Ausstellung startet TBA21–Augarten auch das neu konzipierte und neu gestaltete „Au-Café“ (Eingang Scherzergasse).

ORT
TBA21–Augarten
Scherzergasse 1A, 1020 Wien

ERÖFFNUNG
Ragnar Kjartansson: The Visitors
sowie Eröffnungsperformance: Ragnar Kjartansson: Stars Exploding, 2013
Uraufführung mit den Wiener Sängerknaben, Text: Ásdís Sif Gunnarsdóttir, Arrangement: Kjartan Sveinsson und Davíð Þór Jónsson
7. März 2013, 19 Uhr

BESUCHERINFORMATION
T +43 1 513 98 56 – 24
www.tba21.org, augarten@tba21.org

ÖFFNUNGSZEITEN
MI und DO 12–17 Uhr, FR bis SO 12–19 Uhr
MO und DI geschlossen
An Feiertagen geöffnet, außer 01.04. (Ostermontag), 19.05. (Pfingstmontag)

EINTRITT FREI

Bildlegende: Ragnar Kjartansson, The Visitors, 2012, Still, Nine channel HD video projection, Duration: 64 minutes, Courtesy of the artist. Thyssen-Bornemisza Art Contemporary

TBA21-Augarten
Scherzergasse 1A, 1020 Wien
Österreich

22.03.13 bis 23.05.13

ATTERSEE. DAS SCHACHFLEISCH Großformate 1992/93 – 2012/13 23. März – 23. Mai 2013

Vom 23. März bis 23. Mai 2013 präsentiert die HilgerBROTKunsthalle, Absberggasse 27, Wien 10, unter dem Titel „ATTERSEE. DAS SCHACHFLEISCH Großformate 1992/93 – 2012/13“ ausgewählte Arbeiten von Christian Ludwig Attersee der letzten 20 Jahre. Zu sehen waren die Werke bisher hauptsächlich in Museen in der Schweiz, in Deutschland und in den Niederlanden. Nun sind sie teilweise erstmals in der von Peter Bogner kuratierten Ausstellung auch in Österreich zu sehen. Ergänzend zu dieser exklusiven Auswahl werden auch neue Werke – Leinwandbilder, Bildzyklen, Arbeiten auf Papier und vier Druckgrafiken – präsentiert.

„Schachfleisch“ ist für Christian Ludwig Attersee das Spiel unter Menschen in einer von Macht, Liebe und Erotik besetzten Welt. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung steht die Inszenierung der menschlichen Existenz mit ihren Urwünschen und archaischen Gefühlen. Das was Attersee dem Betrachter vorführt, ist Sinnlichkeit im großen Format von der barocken österreichischen Tradition ins 21. Jahrhundert geführt.

Christian Ludwig Attersee wird 1940 in Pressburg in der Slowakei geboren. Vier Jahre später übersiedelt er nach Österreich und verbringt seine Jugend in Aschach bei Linz und am Attersee in Oberösterreich, wo er die Leidenschaft für das Segeln entdeckt. Mit seinen künstlerischen Anfängen in den 1960er Jahren hat Christian Ludwig Attersee Teil am Aktionismus und an der Pop Art. Attersee spielt ironisierend mit den Themen und Motiven der Konsumartikelindustrie. Neben Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Jörg Immendorff wird Attersee in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre zu den Gründerfiguren und Vorreitern der so genannten „Neuen Wilden“. Attersee, der den künstlerischen Schöpfungsakt stets umfassend verstanden hat und alle Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks – von

Malerei und Zeichnung, über die angewandte Kunst, die Dichtkunst und Performance bis hin zur Musik – bespielt hat, konzentriert sich seit den frühen 1980er Jahren zunehmend auf die Malerei. 1984 vertritt Attersee Österreich mit herausragendem Erfolg auf der Biennale di Venezia. Heute lebt und arbeitet Attersee vor allem in Wien und am Semmering in Niederösterreich.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Eröffnung der Ausstellung „ATTERSEE. DAS SCHACHFLEISCH Großformate 1992/93 – 2012/13“ am Freitag, den 22. März 2013 um 19 Uhr findet in Anwesenheit des Künstlers statt.

ORT
HilgerBROTKunsthalle
Absberggasse 27
in der ehemaligen Ankerbrotfabrik
1100 Wien

ERÖFFNUNG
Freitag, 22. März 2013, 19 Uhr

BESUCHERINFORMATION
www.hilger.at, ernst.hilger@hilger.at
T +43 1-512 53 15

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–SA, 12–18 Uhr und
nach Vereinbarung T +43 1 512 53 15

ANFAHRT
U1 bis Reumannplatz
U3 bis Enkplatz
Straßenbahnlinie 6 bis Absberggasse

EINTRITT FREI

HilgerBROTKunsthalle
Absberggasse 27, 1100 Wien
Österreich

23.03.13 bis 25.05.13

PORS & RAO IM NEUEN AUSSTELLUNGSRAUM: GALERIE HILGER NEXT WIEN 10

PORS & RAO IM NEUEN AUSSTELLUNGSRAUM: GALERIE HILGER NEXT WIEN 10

ERNST HILGER ERÖFFNET AM 22. MÄRZ MIT DEM DÄNISCH-INDISCHEN KÜNSTLERPAAR PORS & RAO EINEN WEITEREN AUSSTELLUNGSRAUM IN DER EHEMALIGEN ANKERBROTFABRIK: DIE GALERIE HILGER NEXT Wien 10

Freitag, den 22. März 2013 um 19 Uhr eröffnet der Galerist Ernst Hilger mit einer Ausstellung des dänisch-indischen Künstlerpaars PORS & RAO seinen neuen Ausstellungsraum GALERIE HILGER NEXT Wien 10 in der ehemaligen Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 27 in Wien 10. Nun stehen neben der 400 Quadratmeter großen HilgerBROTKunsthalle Wien 10 mit der GALERIE HILGER NEXT Wien 10 zusätzlich 400 m2 für Einzel- und Gruppenausstellungen zur Verfügung.

PORS & RAO
Aparna Rao (Indien) und Søren Pors (Dänemark) trafen sich während eines Forschungsstipendiums in Italien. Seit fast zehn Jahren kollaborieren sie als Duo Pors & Rao. Sie entwickeln außergewöhnliche Hightech Kunstwerke mit elektrisch-mechanischen Systemen und Installationen, die zum Teil interaktiv sind. Diese sehr detailreichen Arbeiten erscheinen perfekt nicht nur in ihrer technischen Ausführung, sondern überzeugen auch durch ihre künstlerische Brillanz. Von der Idee und über den anschließenden komplizierten Prozess, bis hin zur Realisierung dauert die Herstellung der Pors & Rao Arbeiten zuweilen mehrere Jahre und erfordert zum Teil die Konsultierung von Fachleuten verschiedener Branchen.

Pors & Rao erschaffen beseelte Kunstwerke, die es gilt zu erforschen und kennenzulernen. Sie erfinden Vertrautes neu. In ihren Hightech Arbeiten verdrehen gewöhnliche Objekte spielerisch Verhaltensweisen. Sie kommunizieren, erzählen über sich, verstecken sich, wollen unsichtbar sein, die Balance halten und auf ihr Gegenüber reagieren. Es sind schließlich persönliche Untersuchungen der subtilen, im Unterbewusstsein ablaufenden Muster und Verhaltensweisen, die unsere Handlungen und die zwischenmenschliche Kommunikation bestimmen. Das Künstlerpaar ist nicht an der Technologie interessiert, sondern an deren Anwendung, um eine Art Parallelwelt entstehen zu lassen. Die angewandte Industrieästhetik ihrer Werke verwenden sie genauso wie Design als künstlerisches Gestaltungsmittel. Diese multidisziplinäre Kunst erschließt sich aus einer Idee mechanischer und elektronischer Technik, aus Softwareprogrammierung und handwerklicher Arbeit.

Zu sehen sind u.a. die Arbeiten „The Uncle Phone“ (2004–2006), „Uncle Command“ (2005–2009), „Decoy“ (2008–2011), „Sun Shadow“ (2009–2011), „Heavy Hat“ (2008–2011, „Pygmies” (2006–2009) und „Split Knife“ (2009–2011).

Bildlegende: Pors & Rao, „The Uncle Phone“, 2004–2006, Fiberglas, Metall, Gummi, elektro-mechanische Komponente, 200 x 15 x 15 cm © Jorge Martín Muñoz

ORT
GALERIE HILGER NEXT WIEN 10
Absberggasse 27
in der ehemaligen Ankerbrotfabrik
1100 Wien

ERÖFFNUNG
Freitag, 22. März 2013, 19 Uhr

BESUCHERINFORMATION
www.hilger.com, ernst.hilger@hilger.at
T +43 1-512 53 15

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–SA, 12–18 Uhr und
nach Vereinbarung T +43 1 512 53 15

ANFAHRT
U1 bis Reumannplatz
U3 bis Enkplatz
Straßenbahnlinie 6 bis Absberggasse

EINTRITT FREI

GALERIE HILGER NEXT WIEN 10
Absberggasse 27, 1100 Wien
Österreich

12.04.13 bis 01.06.13

ERRÓ AFTER PICASSO in der GALERIE ERNST HILGER Wien 1 12. April – 01. Juni 2013

ERRÓ AFTER PICASSO in der GALERIE ERNST HILGER Wien 1 12. April – 01. Juni 2013

Vom 12. April bis 01. Juni 2013 zeigt die GALERIE ERNST HILGER Wien 1 in der Dorotheergasse 5, 1. Stock, 1010 Wien, unter dem Titel ERRÓ AFTER PICASSO aktuelle Arbeiten des isländischen Künstlers. Es ist dies bereits die siebente Ausstellung, die Erró gemeinsam mit Ernst Hilger, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verbindet, in Wien präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Beitrag von Max Hollein, Direktor des Städel Museums, der Liebieghaus Skulpturensammlung und der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main, in der 2011 die große Einzelausstellung „Erró. Portrait and Landscape“ zu sehen war.

Erró zählt zu den großen Einzelgängern in der Kunst des 20. Jahrhunderts. In den letzten 50 Jahren hat der isländische Künstler ein unverwechselbares Werk geschaffen, das sich jeder Kategorisierung entzieht und bis heute nichts an seiner Aktualität verloren hat.

1932 als Gudmundur Gudmundsson in Ólafsvik/Island geboren und auf einer entlegenen Farm im Südwesten Islands aufgewachsen, gilt Erró als einer der bedeutendsten Künstler des Landes. Bevor er sich der Gegenwartskunst zuwendet, studiert er von 1952 bis 1954 an den Kunstakademien in Reykjavik und Oslo. Anschließend geht er nach Ravenna und Florenz und beschäftigt sich mit den Techniken der Freskomalerei und der Mosaikkunst. 1958 zieht er nach Paris und findet Anschluss an die internationale Avantgarde. Anfänglich stark vom neu auflebenden Surrealismus geprägt, entwickelt Erró Mitte der 1960er-Jahre, im Umfeld der sich in Europa und in den USA entfaltenden „neuen Realismen“ und Pop-Art-Ansätze, eine eigenständige Form der kritisch-ironischen Collagemalerei.

Überwältigt und inspiriert zugleich vom explosionsartigen Wachstum der Konsumgesellschaft und einer noch nie dagewesenen Flut an von einer Massenkultur beherrschten Bildwelt entstehen in den 1960er Jahren thematisch geschlossene Werkreihen und Gemälde zwischen Surrealismus und Pop Art mit Comic- und Science-Fiction-Elementen, teilweise plakativ und erzählerisch, gesellschaftskritisch und humorvoll, aber auch moralisch und abgründig.

Besonders gerne greift Erró bei der Wahl seiner Bildmotive und der Akteure in seinen Werken auf Vorgaben seiner KünstlerkollegInnen zurück, die er als Referenz, als Hommage aber auch als Methode einsetzt. Bereits seit 1964 spielen in Errós Malereien sowohl die Kunstwerke Picassos – in Form von Remixes, Neuarrangements, Hommagen und Weitererzählungen seiner Werke – als auch seine Person eine besondere Rolle. Die Ausstellung ERRÓ AFTER PICASSO ist dieser besonderen Beziehung und Leidenschaft gewidmet und präsentiert Werke, in denen sich Erró mit Picasso auseinandersetzt.

Neben Errós Faszination für Picassos Bilder mit ihren revolutionären Motiven und ihrer Popularität, ist es wohl auch die Figur und Persönlichkeit Picassos selbst, die sich in Errós Bildwelt widerspiegelt. Weitere prominente Akteure in Errós Kunst stellen sowohl zahlreiche Meister wie Matisse, Leger oder van Gogh dar, als auch Persönlichkeiten wie Mao, Hitler und Stalin, die sich auf der Bildfläche mit Red Sonja, Mickey Mouse, Goofy oder dem Silver Sufer mischen. Erró fügt alles zu einer pulsierenden, das Auge des Betrachters dynamisierende Komposition zusammen.

ORT
GALERIE ERNST HILGER Wien 1
Dorotheergasse 5, 1. Stock
1010 Wien

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 11. April 2013, 19 Uhr

BESUCHERINFORMATION
www.hilger.com, ernst.hilger@hilger.at
T +43 1-512 53 15

ÖFFNUNGSZEITEN
DI–FR, 11–18 Uhr, SA 11–16 Uhr

ANFAHRT
U1 oder U3 bis Stephansplatz

EINTRITT FREI

Bildlegende: Errò, Les Femmes fatales, 2012, Acrylic on canvas, 104 x 228 cm
Courtesy Galerie Ernst Hilger Wien 1, Vienna, © Katharina Stögmüller

GALERIE ERNST HILGER Wien 1
Dorotheergasse 5, 1. Stock, 1010 Wien
Österreich

15.04.13 bis 07.06.13

Optisches Rauschen

Optisches Rauschen

München, Antwerpen. Interfilm-Akademie Direktor
Eckart Bruchner, eröffnet am Montag, 15 April 2013 die Vernissage
der Münchner Künstlerin Marianne Stark unter dem Motto „Optisches Rauschen“.

Die Veranstaltungsreihe „Soziales trifft Kunst und Kultur“ der Hilfsorganisation H-TEAM e.V. startet in diesem Jahr mit Marianne Stark. Sie studierte an der Akademie der Künste in München bei Daniel Spoerri und an der Ecole Nationale Superieure de Beaux Arts in Paris bei Pierre Alechinsky. Gezeigt werden neue Ölbilder, Zeichnungen und Materialbilder der international bekannten Malerin. Sie erhielt Stipendien in Peking (Kalligraphie) und Basel. „Ich befasse mich zusätzlich zur Malerei mit Quantenphysik, das spiegelt sich in meinen künstlerischen Werken wieder“, sagt Marianne Stark. Der internationale Filmkritiker und Leiter der Interfilm-Akademie Pfarrer Eckart Bruchner wird mit einer Laudatio am Montag, den 15.04.2013 die Ausstellung in München eröffnen. „Seit vielen Jahren kenne ich
Marianne Stark und ich bin von ihren Werken begeistert“, so Bruchner.

Die musikalische Begleitung wird der bekannte Pianist und Komponist Hans Wolf übernehmen. Sein Repertoire und seine musikalischen Aktivitäten sind breit gefächert. Sie reichen von Soloprogrammen aller Epochen, auch als Gesprächskonzerte, über (Ur-) Aufführungen zeitgenössischer sowie eigener Musik, Musikkabarett und Musiktheater, -performance, Life-Stummfilmimprovisation bis hin zu Aufträgen als Arrangeur für Bigbands, Hörspiele, Modeschauen, Kunst- und Literaturvertonung.

Die Ausstellung ist bis zum 7. Juni 2013 von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 16.00 Uhr und Freitag bis 12.00 Uhr beim H-TEAM e.V. in der Plinganserstrasse 19 geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Ihre Spenden gehen an den
„Sofort-Hilfe-Fonds für Münchner Bürger in Not“.

Veranstaltung Vernissage
Datum: Montag, 15. April 2013 Einlass ab 19.00 Uhr
Ort: H-TEAM e.V., Plinganserstraße 19, 81369 München (U-Bahn Harras)

H-TEAM e.V.
Plinganserstrasse 19, München 81369
Deutschland

18.04.13 bis 26.05.13

Filmkader aus Ulrich Seidls „PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung“ in der BAWAG P.S.K. Contemporary

Ab 18. April bis 26. Mai 2013 präsentiert BAWAG P.S.K. Contemporary die Ausstellung „PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung“ des österreichischen Filmemachers, Drehbuchautors und Produzenten Ulrich Seidl. Seidl hat dazu aus seiner gleichnamigen Filmtrilogie signifikante Filmkader ausgewählt und als Fotos drucken lassen.

Ulrich Seidl wurde für sein Filmschaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ Anfang des Jahres den Österreichischen Filmpreis 2013. Den zweiten Teil seiner Trilogie „PARADIES: Glaube“ würdigte die Jury der Filmfestspiele Venedig 2012 mit einem Spezialpreis.

„PARADIES. Liebe / Glaube / Hoffnung“.
Drei Filme, drei Frauen, drei Sehnsuchtsgeschichten. Im Mittelpunkt von Ulrich Seidls Filmtrilogie stehen Sexualität, Spiritualität und Körperlichkeit sowie Sehnsüchte und Wünsche von drei Frauen, die miteinander verwandt sind. Alle drei verlieben sich, sind verliebt und werden im Laufe der jeweiligen Geschichte enttäuscht. Im ersten Teil der Paradies-Trilogie fährt Teresa, die 50-jährige Sextouristin, nach Kenia, um als „Sugarmama“ die Liebesdienste von schwarzen Beachboys in Anspruch zu nehmen. Für Anna Maria, eine alleinstehende Frau um die 50 und Schwester von Teresa, liegt das Paradies bei Jesus. In „PARADIES: Glaube“ verbringt sie ihren Urlaub damit, mit 40 cm großen Wandermuttergottes-Statuen missionierend von Haus zu Haus zu gehen. Als eines Tages ihr Ehemann, ein Ägypter und Moslem, nach Jahren der Abwesenheit nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Im dritten Film „PARADIES: Hoffnung“ verbringt Teresas 13-jährige, übergewichtige Tochter Melanie ihre Ferien in einem Diätcamp in der österreichischen Provinz. Zwischen Sporterziehung und Ernährungsberatung, Polsterschlachten und ersten Zigaretten verliebt sie sich in einen um 40 Jahre älteren Arzt. Ulrich Seidl zeigt uns drei Frauen mit ihren unvollkommenen Körpern und in all ihrer Einsamkeit, emotionalen Enge und sozialen Zwängen, denen sie ausgeliefert sind sowie die damit verbundene Enttäuschung ihres Scheiterns. Jede einzelne Bildeinstellung im Film ist sorgfältig komponiert. Diese ästhetische Bildkomposition bildet ein Gegengewicht zu den intimen, konfliktgeladenen und gelegentlich auch verstörenden Szenen.

In Wien ergänzt Ulrich Seidl sein Experiment mit dem Format der Ausstellung durch eine Installation, die auf seinem Film „Bilder einer Ausstellung“ (1995) basiert. Anders als im Kino sieht man jetzt die verschiedenen Charaktere, die mit verschiedenen Gemälden konfrontiert sind, gleichzeitig auf mehreren Monitoren. Impressionen der Filmarbeiten des Fotografen Reiner Riedler ergänzen das Ausstellungsprojekt.

BAWAG P.S.K. Contemporary wurde 1974 als Ausstellungsort der damals gewerkschaftseigenen Bank für Arbeit und Wirtschaft gegründet und hat innerhalb der österreichischen Kunstlandschaft von Beginn an eine vorausschauende Position eingenommen. Seit ihrem Bestehen wurden künstlerische Positionen gefördert, die Qualität, Nachhaltigkeit und die ernsthafte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen zum Inhalt haben. Aufbauend auf einer bald vierzigjährigen Ausstellungsgeschichte erweitert BAWAG P.S.K. Contemporary ab 2013 seinen Fokus und widmet sich jenen Zukunftsfragen, die in Kunst, Design, Architektur und Urbanismus ähnlich gestellt werden, wie in Wissenschaft, Politik und Gesellschaftstheorie.

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 17. April 2013, 19 Uhr

ORT
BAWAG P.S.K. Contemporary
Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien

AUSSTELLUNGSDAUER
18. April – 26. Mai 2013

ÖFFNUNGSZEITEN
Täglich 14 – 20 Uhr

EINTRITT FREI

FÜHRUNGEN
Jeden Donnerstag um 18 Uhr

BESUCHERINFORMATION
www.bawagpskcontemporary.at
www.facebook.com/BAWAGcontemporary

BAWAG P.S.K. Contemporary
Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien
Österreich

26.04.13 bis 18.05.13

Ingeborg zu Schleswig-Holstein

Ingeborg zu Schleswig-Holstein

Ingeborg zu Schleswig-Holstein
Malerei

Vernissage: Freitag, den 26. April 2013, 19-21h

Es spricht
Rudolf zur Lippe

Wenn man an Ingeborg zu Schleswig-Holstein denkt, tauchen diese Farben auf in ihrer delikaten Vehemenz. Ihre erstaunliche Kraft bestimmt im Grunde die Bilder aller Phasen der Malerin, aber auf wie unterschiedliche Weisen! Sie treten in den früheren Werken mit einer Selbstsicherheit auf, die verblüfft und entzündet. Gegenwärtig könnte man an Selbstversunkenheit denken, wenn sie nicht darin diese Intensität entwickeln würden, die uns so entschieden in ihre Tiefen und Höhen hineinzuziehen vermögen.
Ingeborg zu Schleswig-Holstein ist eine Malerin zwischen der Welt von New York und der Welt, die man einmal „die alte“ nannte mit allen ihren Epochen von Fra Angelico bis ins 21. Jahrhundert. Aber sie ist eine Künstlerin zwischen den Welten. Dieses Zwischen ist in ihrer Arbeit ein Spannungsfeld geworden.

In den früheren Bildern schwingen noch die Figuren und Proportionen, das Oben und Unten, das Rechts und Links der europäischen Kompositionsgeschichte nach. Und woher kommen die Farben, die man manchmal unbändig nennen möchte?

Das hängt zusammen mit einem wesentlichen Schritt in der Entwicklung der Abstraktion, den Ingeborg zu Schleswig-Holstein über den amerikanischen Mentor hinaus gegangen ist – so wesentlich, dass man im Erscheinungsbild keine Verwandtschaft erkennt. Doch sie begreift in der Tat Warhol so, dass er zu einem Wegbereiter der Ablösung der Malerei von Gegenständlichkeit wird. Indem ihn von den Dingen nur ihre Oberfläche zu interessieren schien, wurden sie gegenüber ihrer materiellen Gegenständlichkeit zum Zitat. Das kann man als einen Abschied vom Gegenständlichen interpretieren, wenn auch in die andere Richtung als die, in die abstrakte Kunst sie vollzogen hat.

Bei ihr, sagt sie, sieht man in die Farben hinein. Sie dienen nicht mehr der Darstellung des Bekannten. So führen ihre vielen Schichten in das Unbekannte. Die Flächen werden nicht mit Acryl verschlossen. Die vielen Schichten der Ölfarben gelangen in ein eigenes Spiel. Darin entstehen Räume, die aber nicht mit zentralperspektivischen Raumeffekten verwechselt werden können.
Was heißt es, von Räumen zu sprechen? Solche Räume, die wirklichen Räume, entstehen in den Wirkungen all dessen, was in ihnen auftritt. Beziehungsräume. Das Optische ist Mittler zu unserem Auge, das Mittler ist zu unseren mit vollziehenden Empfindungen, unserem mit Gefühlen sich verbindenden Erleben, unseren erkundenden und entdeckenden Gedanken.
Wenn sich in uns, wahrscheinlich sehr weitgehend, ohne dass wir es ausdrücklich bemerken, innere Beziehungsräume auftun zwischen unserem Erleben und unseren Gedanken und den Empfindungen der Sinne, dann tun sie nur in uns etwas auf, das uns frei macht von den Erwartungen der gewohnten Alltagswelt, besonders von den visuellen Erwartungen, Bekanntes wiedererkennen zu müssen.
In ihrem neuen Eigenleben bekommt die eine oder die andere Tönung des Blau ins kaum wahrnehmbare diese Bedeutung, die uns in ihre Spannungen hineinzieht.

„Die gewohnte Wahrnehmung der Menschen bewegt sich in einer sehr selektiven Bandbreite der Maßstäbe“, sagt sie. Was in ihren Bildern sich ereignet, sind jedoch nicht Versuche, andere Dimensionen abzubilden, sondern Gedichte auf Möglichkeiten, die zwischen ihren Farben hervortreten – oder sich noch in ihnen verstecken.

Allerdings geht es selbstverständlich dieser Malerin nicht einfach um die Öffnung ins sehr Große oder ins sehr Kleine. Eher kommt in den Beziehungen ihrer Farben mit einander zum Ausdruck, was für beide Räume neben der üblichen Umwelt auf eigene Weisen wahr ist. Sie verwendet den Begriff Wahrheit dafür. Damit zeigt sie darauf, dass so diese Öffnungen eben nur die Kunst in der Strenge und Unbedingtheit ihrer eigenen Ansprüche und in den Reflexionen ihrer technischen Mittel einer Alltagswelt gegenüberstellen kann.

Werkstattgalerie
Eisenacher Str. 6
10777 Berlin

T: +49 (0)30 28866485
info@werkstattgalerie.org
Di-Fr 12-19h, Sa 12-16h

Werkstattgalerie
Eisenacher Str. 6, 10777 Berlin
Deutschland

26.04.13 bis 30.05.13

Wir haben Gäste: Julia Horn, Fotografie und Johnny & Mo, Musik

Wir haben Gäste: Julia Horn, Fotografie und Johnny & Mo, Musik

Julia Horn befasst sich in ihrer Fotografie mit Landschafts- und Stadtlandschaftsaufnahmen. Da gibt es zum einen nebelige, weiche Bilder einer menschenleeren, zivilisationsfernen Traumlandschaft; es sind unwirklich anmutende Sehnsuchtsorte voller Magie und Schwere.

Dem gegenüber steht eine direktere, buntere Welt; Bilder aus der Stadt, in Fragmentierung begriffen, zeigen Abriss und Lücken – dieser Vorgang setzt sich in der Darstellung, in der äußeren Form fort. In Bildgruppen, die zusammengefasst wiederum ein Ganzes ergeben, werden die Grenzen der Einzelteile teilweise verblendet und verwischt. In der unregelmäßigen Form eines solchermaßen zusammengestellten Bildes allerdings werden Brüche und Teilungen offenbar.

Die Auswahl wird komplettiert durch ein eigens für diese Ausstellung gefertigtes wiederum fragmentarisch zerlegtes Bild aus dem Wald, das aber im Gegensatz zu den Stadtbildern fein säuberlich segmentiert in Rahmen steckt …

www.juliahorn.net

Musikalisch wird der Abend von Johnny & Mo gestaltet. Sie gehen mit dem verträumten Blick eines Pferdes an ihre Songs und preschen manchmal durch ihre Musik wie Maultiere auf der Flucht!
Was das heißen soll: sie können und wollen sich nicht gerne festlegen, probieren gerne aus und suchen nach passenden Antworten auf ihre Ideen. Die Musik, die am Ende erklingt, kommt unaufgeregt zwischen „mal mehr“ und „mal weniger“ daher. So ertönen Elektro- Beats, Orgel- und Gitarrensounds und mischen sich mit den beiden Gesängen.

Fotoraum
Herderstraße 88, 50935 Köln
Deutschland

14.05.13 bis 17.08.13

THEOPHIL HANSEN 1813 – 2013 im WAGNER:WERK Museum Postsparkasse. 14. Mai – 17. August 2013

Aus Anlaß des 200. Geburtsjubiläums des dänisch-österreichischen Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen zeigt das WAGNER:WERK Museum Postsparkasse vom 14. Mai bis 17. August 2013 die Ausstellung „THEOPHIL HANSEN 1813 – 2013. Ein Stararchitekt und seine Wohnbauten an der Wiener Ringstraße“. Präsentiert werden Skizzen und Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotos, Möbel und kunstgewerbliche Einrichtungsgegenstände.

Theophil Hansen gehört zu jenen Architekten, die Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am stärksten geprägt haben. Der Fall der alten Stadtbefestigung und der Bau der Ringstraße – sichtbarer Ausdruck der Entwicklung Wiens zur modernen Großstadt ebenso wie des Aufstiegs des Bürgertums – gab ihm die Möglichkeit, einige der wichtigsten Repräsentativbauten der Haupt- und Residenzstadt zu planen.

Ziel war ein Gesamtkunstwerk als sichtbarer Ausdruck der neuen gesellschaftlichen Bedingungen – eine Parallele zum späteren Werk Otto Wagners, ja selbst zu Wagners Schülern im späteren Gemeindebau des Roten Wien. Die Ausstellung konzentriert sich daher auf Hansens Wohnbauten und bezieht seine öffentlichen Bauten insoweit mit ein, als sie zum Verständnis des kulturhistorischen – und immanent politischen – Anspruchs dieser Bauten beitragen.

Mit kaiserlichem Handschreiben vom 20. Dezember 1857 an Innenminister Bach verfügte Franz Josef – gegen den Widerstand der Armeeführung, die eine neuerliche Revolution fürchtete – den Abbruch der Stadtbefestigung. Damit wurde der größte Stadtumbau in der Geschichte Wiens ausgelöst. Ein europaweiter Wettbewerb lieferte den „Grundplan“ für den Bau des Prachtboulevards auf dem ehemaligen Glacis. Noch im Weltausstellungsjahr 1873 war ein Großteil Wiens Baustelle. Zugleich wurde damit das Stadtwachstum beschleunigt – die Einwohnerzahl stieg innerhalb der nächsten 50 Jahre von 400.000 auf zwei Millionen.

Die Eröffnung der Ringstraße erfolgte am 1. Mai 1865. Lediglich der Schottenring wurde erst in den 1880er-Jahren fertig gestellt. Theophil Hansens mehrgeschossige Blockbebauung im Stil der „Wiener Renaissance“ wurde zum Vorbild für die gesamte Stadterweiterung, zu Hunderten wiederholt in den Vorstädten und Vororten. Gesellschaftspolitisch symbolisiert die Wiener Ringstraße vor allem den Anspruch des erstarkten Bürgertums auf sichtbaren Ausdruck seiner – primär ökonomischen – Macht. Dies galt zunächst für die öffentlichen Bauten; zur Machtdemonstration des Großbürgertums und „Industrieadels“ gehörte aber vor allem der repräsentative Wohnbau. Insbesondere in den Bauten der Bankiers- und Industriellenfamilien Epstein, Todesco und Ephrussi wird dabei augenscheinlich, wie sehr die „antiken“ Formen der öffentlichen Bauten auch im Inneren der Wohnungen eingesetzt wurden, um deren Repräsentationsanspruch zu unterstreichen.

Theophil Hansen gab dem Bürgertum seinen eigenen Stil; zugleich bestand er auf einer Internationalisierung der Architektur, die zu einer einheitlichen Form der kontinentaleuro-päischen Großstadt führen sollte. Tatsächlich kann die Wiener Ringstraße als ein Projekt von europäischer Dimension beschrieben werden: Nicht nur rekrutierte sich die Mehrzahl der Financiers und Bauherren aus dem Kreis der „Zuwanderer“; auch die Architekten waren überwiegend „Ausländer“ – darunter Ludwig von Förster, Gottfried Semper, Friedrich von Schmidt, August Sicard von Siccardsburg und Theophil Hansen.

ORT
WAGNER:WERK Museum Postsparkasse
BAWAG PSK
Großer Kassensaal
Georg Coch-Platz 2, 1010 Wien

BESUCHERINFORMATIONEN
www.ottowagner.com
T +43 1 534 53 – 33825

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo – Fr 9 – 17 Uhr, Sa 10 – 17 Uhr, So geschlossen
Fronleichnam 30. Mai 2013, 10 – 17 Uhr,
Mariä Himmelfahrt 15. August 2013, 10 – 17 Uhr
Geschlossen: Pfingstmontag, 20. Mai 2013

ANFAHRT
Straßenbahnlinie 2, Station Julius-Raab-Platz
U3 Station Stubentor, U1 und U4 Schwedenplatz

EINTRITT FREI

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse, BAWAG PSK, Großer Kassensaal
Georg Coch-Platz 2, 1010 Wien
Österreich

16.05.13 bis 22.06.13

ConcretaSonho. Resident Artists: Jude Anogwih. Johanna Calle. Adriano Costa in der Galerie Krinzinger

ConcretaSonho. Resident Artists: Jude Anogwih. Johanna Calle. Adriano Costa in der Galerie Krinzinger

Am 15. Mai 2013 eröffnet die Galerie Krinzinger in der Seilerstätte 16, 1010 Wien, drei Einzelpräsentationen von Jude Anogwih, Johanna Calle und Adriano Costa. Sie haben auf Einladung von Ursula Krinzinger und den beiden KuratorInnen Adriano Pedrosa und Luisa Duarte an einem mehrmonatigen Artist-in-Residence-Programm von Krinzinger Projekte teilgenommen. Die drei Einzelpräsentationen, die vom 16. Mai bis 22. Juni 2013 zu sehen sind, stellen den ersten Teil der thematischen Gruppenausstellung „ConcretaSonho“ dar, die im April/Mai 2014 ausgewählte Arbeiten von über 40 KünstlerInnen aus Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien – kuratiert von den brasilianischen KuratorInnen Adriano Pedrosa und Luisa Duarte – präsentiert.

Jude Anogwih (Nigeria)
Jude Anogwih beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den Themen Identität, Mobilität und Migration. Seine neue Werkgruppe „Spatium 1 (Quadtych)“ beinhaltet eine Auswahl von Zeichnungen, Malereien, Fotografien, experimentellen Videoarbeiten und Installationen und ist die Weiterführung seiner Arbeit „Boundarylessness“ (2012), die eine neue Logik von Mobilität, Migration und Bewegung von Menschen und Ideen kreiert. „Spatium 1 (Quadtych)“ untersucht die Einflüsse und Auswirkungen von Migration auf unsere Gesellschaft und interpretiert mit Hilfe einer einfachen Formensprache und klar definierten Mustern und Farben sowohl die räumlichen Mikro- und Makrostrukturen unserer Umgebung als auch die Komplexität unserer Realität.

Johanna Calle (Kolumbien)
Seit mehr als 25 Jahren experimentiert Johanna Calle mit dem Medium Zeichnung und verwendet dabei verschiedene Materialien wie beispielsweise Fäden aber auch Buchstaben. Die ästhetische Schüsselstrategie ist das gezielte Ausradieren von speziellen Partien innerhalb der Zeichnung. Diese ausradierten Abschnitte werden oftmals mit als unpassend empfundenen Elementen und Formen ersetzt und fordern den Betrachter/die Betrachterin auf, sich mit den erzeugten Irritationen und ihrer Bedeutung auseinanderzusetzen. In ihren aktuellen Arbeiten erweitert sie das Medium Zeichnung, indem sie Vintage-Fotografien, historische und anthropologische Ansichten sowie Schnappschüsse integriert. Diese Technik bezeichnet sie als „fotografisches Zeichnen“. Die Auseinandersetzung mit den sozialen und ökologischen Strukturen des Landes, die Rolle der Frau oder die zunehmende Urbanisierung bilden hierbei die Basis für ihr künstlerisches Werk.

Adriano Costa (Brasilien)
In seinen Malereien, Skulpturen und Installationen bezieht sich Adriano Costa oft auf kunstgeschichtliche Genres oder Bewegungen. Statt sie zu zitieren, kombiniert er diese Referenzen mit anderen symbolisch aufgeladenen Objekten, die er in seiner unmittelbaren Umgebung und ganz alltäglichen Situationen vorfindet. Somit lädt er diese Gegenstände mit einer neuen Bedeutung auf. Die von ihm bewusst ausgewählten Materialien sind etwa bunte Buchstaben und Notizen, die er über Jahre gesammelt hat oder abgenutzte farbige Stoffreste. Diese stellt Costa in verschiedenen Kompositionen und Formen zusammen und erkundet damit verschiedene Stile und Genre. In improvisierter Weise artikuliert Costa den unterschiedlichen Charakter von Brasiliens kulturellem „Make-up“, einem Land „verdammt zur Modernität“, wie es der Kritiker Mario Pedrosa einst formulierte.

ORT
Galerie Krinzinger
Seilerstätte 16, 1010 Wien

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 15. Mai 2013, 19 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER
16.05.–22. 06. 2013

BESUCHERINFORMATION
www.galerie-krinzinger.at, galeriekrinzinger@chello.at
T +43 1 513 30 06

ÖFFNUNGSZEITEN
DI– FR, 12–18 Uhr
SA 11–16 Uhr

EINTRITT FREI

Bildlegende: Jude Anogwih, Borderlessness 2, 2013, Acrylic on wood, Varied dimension
Foto: Angelika Krinzinger, Courtesy Galerie Krinzinger, Wien

Galerie Krinzinger
Seilerstätte 16, 1010 Wien
Österreich

18.05.13 bis 15.09.13

Altars of Madness

Altars of Madness

In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre kam Extreme Metal auf und manifestierte sich in drei verschiedenen Musikrichtungen, die sich in ihren Prinzipien, ihrer Ästhetik und ihrer Entwicklung unterscheiden: Grindcore, Death Metal und Black Metal. Wie alle Undergroundkulturen ist Extreme Metal etwas, das man nicht einfach weitergeben kann: Man muss es selbst erleben. Und so scheint es, dass einige Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeiten zutiefst davon beeinflusst wurden, sich längst auf die Extreme-Metal-Szene eingelassen hatten, bevor sie auch nur im Entferntesten daran dachten, dass aus ihre Ideen je Kunstwerke entstehen würden.
Das Ausstellungsprojekt Altars of Madness im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain versammelt die Arbeiten einer Generation von Künstlerinnen und Künstlern, die von Extreme Metal beeinflusst wurden, begleitet von ein paar anderen, die einschlägige Zeugen dieser Musikszene waren bzw. einen besonderen Beitrag zur Gestaltung ihrer Ikonografie geleistet haben. In Anlehnung an die drei Musikrichtungen des Extreme Metal und deren unterschiedliche Charakteristika besteht die Ausstellung aus drei Teilen.

Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain
41, rue Notre-Dame, L-2240 Luxemburg
Luxemburg

23.05.13 bis 17.07.13

Europe in the Fifties. Through a Soldier's lens

Europe in the Fifties. Through a Soldier's lens

Vom 23.05. bis zum 17.07.2013 präsentiert die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories Arbeiten des New Yorker Fotografen Bill Perlmutter. Der heute 80jährige Fotograf reiste ab 1954 als Auftragsfotograf der US-Armee durch Europa. „Europe in the Fifties. Through a Soldier´s Lens“ zeigt eine Auswahl seiner Aufnahmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien. Perlmutters Werk ist eine fotografische und historische Entdeckung und wird nun erstmals in einer deutschen Galerie gezeigt.

Der Blick des Fotografen auf das Europa der Nachkriegszeit ist unmittelbar und direkt. Nur mit geringen Vorkenntnissen und mit eher filmisch vermittelten (Vor-)Urteilen startete der junge GI seine fotografischen Reportagen. In auffälliger Weise stehen von Anfang an die Menschen im Mittelpunkt seiner Fotografien. Mit offenem Blick und sichtbarem Interesse für seine Zeitgenossen sieht und erlebt er Europa knapp zehn Jahre nach Kriegsende. Zwar sind die Spuren des Krieges noch überall erkennbar, doch haben sich die Überlebenden wieder in ihrem Alltag eingerichtet; trotz aller Entbehrungen und Kriegserfahrungen geht das Leben weiter. Voller Neugierde hält der Fotograf Szenen und Momente des Straßenlebens fest und meist mit ebenso großer Unbefangenheit posieren und agieren die von ihm porträtierten Personen vor seiner Kamera. Er beobachtet sie nicht, sondern nähert sich den Menschen voller Empathie, ganz im Sinne einer humanistischen Fotografie. „Die Straße wurde zur Bühne und die Menschen zu Schauspielern in einem sich ständig wandelnden und faszinierendem Theater der Wirklichkeit“, so Perlmutter über seine fotografischen Inspirationen.

Im Dezember 1954 bestieg der damals 22jährige Fotograf das Truppenschiff nach Deutschland um für amerikanische Armee-Magazine zu arbeiten. Schon auf der rauen Nordsee-Überfahrt entstanden die ersten Aufnahmen mit seiner Rolleiflex. Zuvor hatte er die USA nie verlassen und war zwar über seine Zukunft ein wenig besorgt, aber „zur gleichen Zeit freute ich mich auf das zu fotografierende Europa und auf das Besuchen all jener wunderbaren Orte, von denen ich gelesen oder sie in Filmen gesehen hatte.“ So überrascht es nicht, dass sein erster Drei-Tages-Urlaub während seines Deutschlanddienstes den Fotografen gleich nach Paris zog. Auch hier lässt er sich auf den Boulevards und Plätzen vom Geschehen treiben und findet so seine ganz persönlichen Momentaufnahmen der Metropole.

Und nicht zuletzt diente eine Italienreise der Überprüfung der eigenen Vorurteile: „Ich wuchs in dem Glauben auf, dass alle Italiener Spaghetti mit roter Sauce essen und alle Frauen in Schwarz gekleidet sind. Denn bevor ich nach Europa geschickt wurde, waren die einzigen mir bekannten Italiener Bewohner der Bronx, die aus Sizilien kamen. Und: sie waren nicht meine Freunde.“ Weitere Eindrücke hatte Perlmutter aus Meisterfilmen des italienischen Realismus der Nachkriegszeit gewonnen. Die Konfrontation mit der italienischen Realität des Jahres 1956 musste ihn daher überraschen: „Alle meine Vorurteile wurden erschüttert, als ich die meisten Italiener als sympathisch, weltoffen und optimistisch gegenüber der Zukunft erlebte. Rom war eine lebendige Geschichtsstunde und Venedig die bezauberndste Stadt, die ich je besucht habe.“

Auch die Aufnahmen Perlmutters aus den anderen von ihm besuchten Ländern zeichnen sich durch ein ehrliches Interesse an den Lebensbedingungen und kulturellen Besonderheiten seiner europäischen Zeitgenossen aus. Wie unterschiedlich die Lebensstandards der von ihm besuchten Länder waren, lässt sich in den Bildern bis heute bemerkenswert deutlich ablesen. Und so ist auch für den heutigen Betrachter das Werk Perlmutters eine besondere Entdeckungsreise durch die europäische Nachkriegszeit.

Rund sechzig Jahre nach ihrem Entstehen zeigen die Aufnahmen das Gespür des Fotografen für den besonderen Moment. So wird jedes einzelne Motiv ein lebendiges Mosaiksteinchen der Erinnerung, das sehr genau über die damalige Zeit, aber auch über sehr persönliche Begegnungen berichtet. Durch diese intuitive Fähigkeit des Fotografen wirken seine Bilder allerdings über den historischen Moment hinaus, lassen sein Werk bis heute als höchst lebendig und sehenswert erscheinen.

BILL PERLMUTTER wurde am 5. September 1932 in New York geboren. Nach einem Studium der Filmtechnik und ersten fotografischen Arbeiten in New York schloss er 1954 sein Fotografiestudium an der Army Signal Corps School in Fort Monmouth, New Jersey, ab. Für zwei Jahre war er zunächst als angestellter Pressefotograf für Zeitschriften der US-Armee in Deutschland tätig, danach fotografierte er in verschiedenen europäischen Ländern und arbeitete ab 1958 als freier Fotograf. In fast sechs Jahrzehnten hat er in der ganzen Welt fotografiert. Seine Bilder wurden in zahlreichen Magazinen und Bildbänden veröffentlicht. Er ist in diversen US-amerikanischen Museumskollektionen vertreten, u.a. in den New Yorker Sammlungen des Museum of the City und des Whitney Museum of American Art oder dem Smithsonian Museum in Washington. Heute lebt und arbeitet Bill Perlmutter in New York City.

Parallel zur Ausstellung erscheint im Verlag seltmann+söhne der Bildband „Through a Soldier‘s Lens – Europe in the Fifties“. Es ist ab Mai für 39,00 € im Buchhandel und auf www.seltmannundsoehne.de erhältlich.

www.galeriehilanehvonkories.de

Galerie Hilaneh von Kories
Stresemannstraße 384a, 22761 Hamburg
Deutschland

24.05.13

Körnerschnitzel #6

Körnerschnitzel #6

Körnerschnitzel#6 – Freitag, 24.05.2013 von 18 – 23 Uhr
SPANNENDE ENTDECKUNGSREISE AUF DEN VIER KÖRNERMEEREN!

Segel gehisst und Leinen los! Die abenteuerliche Schnitzeljagd führt zu neuen Ufern und durch altbekannte Gewässer. Am Freitag, den 24. Mai 2013 von 18:00 bis 23:00 geht es wieder auf die beliebte, kulturelle Schnitzeljagd durch Läden, Ateliers und Vereine des Körnerkiezes in Berlin-Neukölln. Die Teilnehmer erwarten Abenteuer der künstlerischen, musikalischen und kulinarischen Art und viele Rätsel, die ab 18 Uhr in den Veranstaltungsorten ausliegen. Dieses Mal verbünden sich in dem kleinen Körnerkiez gleich 30 Orte – darunter zahlreiche Ateliers und Lokale, aber auch so schöne und versteckte Orte wie das Boom! oder so Unerwartetes wie ein Autoteilehandel. Die begehrte Siebdruckstation, bei der man sich live seine Klamotten mit dem Körnerschnitzel-Logo veredeln lassen kann, ist auch wieder aufgebaut. Wer seine hoffentlich richtigen Antworten bis 22:00 im heimatlichen Hafen des Nachbarschaftsheims Neukölln abgibt, nimmt an der Verlosung der von den Körnerkiezlern gesponsorten Schätze teil. Zu den Klängen von Siggi Pop und Cpt Tony kann man danach Seemansgarn austauschen und mit den anderen Seefahrenden das Holzbein schwingen. Ahoi!

Hinter den Körnerkomplizen steckt eine Interessengemeinschaft aus Gewerbetreibenden, Vereinen und Kreativen aus dem Körnerkiez. Seit 2009 organisieren sie größtenteils ehrenamtlich das Event mit dem Ziel, mehr Leute für ihren Kiez zu begeistern und zu zeigen, wie viel es dort zu entdecken gibt. Das vollständige Programm ist ab dem unter: www.koernerkomplizen.de zu finden.

Pressekontakt: Nadine Lorenz, post@werkstadt-berlin.com,
Tel. 030/51634856, Mobil: 0177 321 38 43

Körnerkiez
in Neukölln, 12051 Berlin
Deutschland

01.06.13 bis 14.09.13

Street Art: CASH, CANS & CANDY in der GALERIE HILGER NEXT Wien 10 und der HilgerBROTKunsthalle Wien 10

Street Art: CASH, CANS & CANDY in der GALERIE HILGER NEXT Wien 10 und der HilgerBROTKunsthalle Wien 10

GALERIST ERNST HILGER PRÄSENTIERT UNTER DEM TITEL CASH, CANS & CANDY EIN AMBITIONIERTES STREET ART-AUSSTELLUNGSPROJEKT MIT FESTIVALCHARAKTER MIT ÜBER 40 KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLERN

Mit der von Katrin-Sophie Dworczak kuratierten Street Art-Ausstellung CASH, CANS & CANDY bespielt Ernst Hilger zeitgleich seine beiden Präsentationsflächen, die HilgerBROTKunsthalle Wien 10 und die GALERIE HILGER NEXT Wien 10 in der Absberggasse 27 in 1100 Wien. Damit rückt er erneut die ehemalige Ankerbrotfabrik als neues Kunst- und Kulturquartier ins Blickfeld der Öffentlichkeit.

Von 01. Juni bis 14. September 2013 zeigt die Ausstellung CASH, CANS & CANDY ausgewählte Arbeiten von über 40 österreichischen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen aus allen fünf Kontinenten. Sowohl Pioniere wie Robbie Conal, als auch etablierte Street Artists wie Retna und Shepard Fairey aus Los Angeles, Faile aus New York City, oder Roa aus Belgien nehmen an diesem großangelegten Ausstellungsprojekt teil. Auch KünstlerInnen, die bis jetzt nur in einer gewissen Subkultur bekannt waren und gerade dabei sind ihre Arbeiten einem größeren Publikum zugänglich zu machen, sind vertreten. Längst sind die Stadtbilder von Berlin, New York, Paris und London von der Street Art Ästhetik geprägt. Mit CASH, CANS & CANDY soll Wien, das auch schon seit geraumer Zeit freie Flächen im öffentlichen Raum für Street Artists zur Verfügung stellt, einen Sommer lang ins Zentrum des Interesses rücken und sich so weiter als lebendiger Knotenpunkt für diese Kunstform etablieren.

GRÄTZLAUFWERTUNG: WANDBEMALUNG DES SILOS AM GELÄNDE DER ANKERBROTFABRIK
Die südafrikanische Künstlerin Faith47 bespielt gemeinsam mit dem amerikanischen, zeitgenössischen Künstler, Grafiker und Illustrator Shepard Fairey und dem in Brooklyn lebenden Künstlerduo Faile (Patrick McNeil und Patrick Miller) unter Miteinbeziehung der sozialen Infrastrukturen und Mikrokosmen des zehnten Wiener Gemeindebezirks drei Wände des Silos am Gelände der Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35, 1100 Wien. Mit dieser Aktion, die in Kooperation mit ANKERBROT stattfindet, werden die drei gestalteten Flächen zukünftig dieses Grätzl aufwerten.

PROGRAMM https://www.facebook.com/CashCansCandyNext
Zusätzlich finden vor und während der Ausstellung CASH, CANS & CANDY an verschiedenen Orten in Wien Aktionen und Performances statt. Den Auftakt des ambitionierten Street Art-Projekts macht der aus Kolumbien stammende Künstler Stinkfish mit einem Mural, in Kooperation mit NENI ART Collective am Naschmarkt. Stinkfishs Wandbemalungs-Aktion findet am Dienstag, den 07. Mai 2013 um 10 Uhr bei Neni am Naschmarkt, 510 Naschmarkt, 1060 Wien, statt.
DALEast und weitere KünstlerInnen gestalten im Laufe des Festivals Abschnitte der großflächigen Wand des Theresianums. Vasilena Gankovska lädt zur Tattoo-Performance und gemeinsam mit der INOPERAbLE Gallery findet eine Bike-Tour durch die Street Art Hot Spots in Wien statt. In Zusammenarbeit mit Step Forward Events wird eine Expertenkonferenz mit Robbie Conal und anderen Szenegrößen und -beteiligten abgehalten und Christine Finley überrascht mit einer Tanz-Performance. Ein weiterer Höhepunkt ist die BLOCKPARTY mit u.a. Bumblebee am 30. Juni 2013 am 510 Naschmarkt 1060 Wien, in Kooperation mit NENI ART Collective.

ORT
GALERIE HILGER NEXT WIEN 10 und
HilgerBROTKunsthalle Wien 10
Absberggasse 27
ehemalige Ankerbrotfabrik
1100 Wien

ERÖFFNUNG
Freitag, 31. Mai 2013, 19 h

AUSSTELLUNGSDAUER
01.06.– 14.09.2013

BESUCHERINFORMATION
www.hilger.com, ernst.hilger@hilger.at
T +43 1-512 53 15

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–SA, 12–18 Uhr
nach Vereinbarung T +43 1 512 53 15
Geschlossen (Sommerpause): 31.07.–15.08.2013

ANFAHRT
U1 bis Reumannplatz
U3 bis Enkplatz
Straßenbahnlinie 6 bis Absberggasse

EINTRITT FREI

Bildlegende: Michael Anderson, AFTER PULP FICTION, 2011, Street Poster Collage
mit Parkscheinen und Vintage Playboy Elementen, 120 x 142 cm, Courtesy: GALERIE HILGER NEXT Wien 10 & the artist, Copyright: the artist

GALERIE HILGER NEXT WIEN 10 und HilgerBROTKunsthalle Wien 10
Absberggasse 27, Wien 1100
Österreich

04.06.13 bis 09.06.13

13. Japanische Filmfestival - Nippon Connction 2013

Auch in diesem Jahr präsentiert das japanische Filmfestival Nippon Connection über 100 aktuelle japanische Kurz- und Langfilme.

Nippon Connection ist mittlerweile eines der größten Festivals für japanischen Film außerhalb Japans. Zahlreiche Filme werden zum ersten Mal in Europa gezeigt und erleben ihre internationale Premiere in Anwesenheit der Filmemacher.

Abgerundet wird das kulturelle Rahmenprogramm durch Vorträge, Filmemachergespräche, Karaoke, Tee-Lounge, Nudelsuppen-Bar und vielem mehr.

Nippon Connection ist eines der wenigen Filmfestivals in Deutschland, die in ehrenamtlicher Arbeit organisiert werden. Veranstalter ist der Verein Nippon Connection e.V.

www.nipponconnection.com

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Deutschland

08.06.13 bis 11.08.13

Performers

Performers

Es waren internationale Künstler der 60er Jahre, die die Ideen der Fluxus-Bewegung in die Kunst brachten und parallel ein neues Genre mitbegründeten: die Performance. Sie entwickelte sich aus der provokativen, oft das Publikum schockierenden Aktionskunst wie Fluxus und Happening. Aus Elementen der Bildenden und Darstellenden Kunst entstand diese Ausdrucksform, die sich oft kritischen mit der Gesellschaft und deren Kunstbegriff auseinander setzt. Eine Momentaufnahme in dieser Entwicklung versucht der Fotograf Johnny Amore mit seiner Foto-Serie „Performers“ festzuhalten.

Seit dem Studium an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign München hatte Johnny Amore bereits zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, England, Holland, Spanien, der Schweiz, Finnland und Estland. Nun präsentiert er seine Portrait-Fotoarbeiten von Performancekünstlern im Sommer 2013 im museum FLUXUS+ in Potsdam.

Performers ist ein einzigartiges Fotoprojekt, dass die weltweit aktiven Künstler der Live Performance portraitiert. Es ist ein visueller Querschnitt der internationalen Performance-szene der letzten Jahrzehnte, der durch sein breites Spektrum auch ein künstlerisches Fotoarchiv miteinschließt.
Das Projekt ist keine Dokumentation der jeweiligen Performances, sondern eine Ansammlung von Persönlichkeiten, die in diesem historischen Moment Performancekunst als ihre künstlerische Sprache verwenden. Die Serie soll die Magie der Unreproduzierbarkeit der Performance bewahren, und doch zu ihrem Vermächtnis beitragen.

Fotografiert wurden unter anderem die Fluxus-Künstler Ben Patterson, Eric Andersen aber auch performativ arbeitende Künstlerinnen, die im museum FLUXUS+ vertreten sind, wie Ann Noël und Hella De Santarossa.

In der Ausstellung werden die Portraits in einer 2 Kanal Installation zusammen mit der Fotoserie Performing Grounds gezeigt. Im Zusammenspiel beider Serien werden unendlich viele zufällige Bildpaare entstehen, die der Betrachter in Bezug setzt und ihnen so eine Bedeutung zuschreibt.

Vernissage: Freitag, der 7. Juni 2013 um 19.00 Uhr

* Sophie Soni [GB], Foto copyright Johnny Amore 2011*

museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f, 14467 Potsdam
Deutschland

09.06.13 bis 13.10.13

Marianne Maderna HUMANIMALS, 09. Juni – 13. Oktober

Marianne Maderna HUMANIMALS, 09. Juni – 13. Oktober

Ab 09. Juni präsentiert ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst KREMS in der Dominikanerkirche Krems, Körnermarkt 14, 3500 Krems, mit Marianne Maderna unter dem Titel HUMANIMALS die zweite Einzelschau und setzt damit das 2012 erfolgreich lancierte Projekt für zeitgenössische Kunst fort.
Die Multi-Media-Künstlerin Marianne Maderna präsentiert in der Dominikanerkirche Krems das Gleichnis eines räumlich erlebbaren Weltentheaters, tausende piktogrammartige Animationszeichnungen menschenähnlicher und animalischer Lebewesen bevölkern als begehbare 3D-Projektion und vielteilige skulpturale Installation den Kirchenraum. Die sich im Raum live bewegenden HUMANIMALS kommunizieren dabei unmittelbar mit dem Publikum. Dabei entwickeln sich verschiedene Handlungsabläufe aus den Grundmustern wechselnder sozialer Systeme, aus Strukturen der Macht und aus dem Dialog der Geschlechter.

Im Zentrum von Marianne Madernas Werk steht die Auseinandersetzung mit dem Menschen und die Visualisierung seines Inneren, seiner Gefühle, Emotionen und Stimmungen, die Maderna durch die analytische Beobachtung von Bewegungsabläufen und Körperpositionen aufzuspüren versucht.

So wie dem Maler die Vielfalt der Farbpalette zur Verfügung steht, bedient sich Marianne Maderna einer Bandbreite von erfundenen Gestalten und ihrer Handlungen, mittels derer sie das Gesehene in eine kürzelhafte Formensprache bringt. Diese erfundenen Gestalten sind auch Ausgangspunkt für ihre 3D-Animationen und für die Gestaltung ihrer haptischen Installationen. Stets bleibt dabei das Vokabular erweiter- und erneuerbar. Auf diese Weise umgeht sie das durch Wiederholung entstehende Moment des Perfektionismus und der Gewohnheit und betritt so immer wieder Neuland.

In der Installation HUMANIMALS für die Landesgalerie für zeitgenössische Kunst KREMS in der Dominikanerkirche Krems verbindet Marianne Maderna Skulptur, Zeichnung und Film zu einer Art Gesamtkunstwerk. Im verdunkelten, punktuell mit Schwarzlicht beleuchteten Kirchenraum begegnen sich Mischwesen – teils Mensch, teils Tier (HUMANIMALS) –, deren wichtigstes Merkmal ihre Wandlungsfähigkeit ist. Scheinbar schwerelos und nur durch fluoreszierende Umrisslinien definiert, bevölkern sie einerseits in Form von tausenden, an Piktogramme erinnernde Drahtfiguren die Apsis oder durchlaufen andererseits als virtuelle Protagonisten einer 3D-Animation die kühnsten Metamorphosen. Was sich den BesucherInnen darbietet, ist ein physisch erlebbares Welttheater, das unter den Vorzeichen von Macht und Hierarchie das menschliche Sein sinnbildhaft vor Augen führt.

ORT
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Landesgalerie für zeitgenössische Kunst KREMS
Dominikanerkirche Krems
Körnermarkt 14, 3500 Krems

ÖFFNUNGSZEITEN
09. Juni – 13. Oktober 2013
Täglich 11 – 18 Uhr

INFORMATION
Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Landesgalerie für zeitgenössische Kunst
St. Pölten | Krems
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
T + 43 2742 90 80 90 und E office@zeitkunstnoe.at
www.zeitkunstnoe.at

EINTRITT
Erwachsene: 5 €
Ermäßigt: 4 €
Familienkarte: 10 €
Kinder und Jugendliche (von 7 bis 18 Jahre): 3 €

Bildlegende: Marianne Maderna, Humanimals, © Marianne Maderna

Landesgalerie für zeitgenössische Kunst KREMS Dominikanerkirche Krems
Körnermarkt 14, 3500 Krems
Österreich

22.06.13 bis 03.11.13

DIE DAMEN. Ona B., Evelyne Egerer, Birgit Jürgenssen, Ingeborg Strobl, Lawrence Weiner 22. Juni – 03. November 2013

Ab 22. Juni 2013 präsentiert ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst ST. PÖLTEN im Landesmuseum Niederösterreich, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten, mit der Ausstellung DIE DAMEN. Ona B., Evelyne Egerer, Birgit Jürgenssen, Ingeborg Strobl, Lawrence Weiner die dritte Einzelschau.

„Als Agentur für selbstbewusste Kunst von Frauen sind DIE DAMEN geschichtsmächtig geworden. 1987 gründen Ona B., Evelyne Egerer, Birgit Jürgenssen (1949–2003) und Ingeborg Strobl die prozessorientierte Performancetruppe, deren Auftritte und Aktionen im Zeichen eines federleichten, spöttischen Feminismus stehen. DIE DAMEN inszenieren Performances und parodistische Events und haben das Genre des Tableau Vivant, des lebenden Bildes, ins Medienzeitalter übersetzt. Ihre Live-Interpretationen vom Rollenspiel der Geschlechter, die Kommentare zum Status der Frau im Kunstbetrieb und in der Gesellschaft sind pointiert und kritisch, humorvoll und voll Selbstironie“, so Brigitte Huck, Kunstkritikerin und freie Kuratorin, Wien, in ihrem Publikationsbeitrag zu DIE DAMEN.

Nach dem Ausscheiden von Ingeborg Strobl 1992 wurde das Quartett neu gemischt und der New Yorker Künstler Lawrence Weiner zur DAME.

Die Ausstellung ist eine umfassende Aufarbeitung der zahlreichen Projekte der vier Pionierinnen, die mit ihren inszenierten Performances und parodistischen Events eine Kultur der Performance-Art vorwegnahmen und deren Arbeiten sich im weiten Feld des „Crossover“ als permanente Annäherung und Grenzüberschreitung zwischen den Geschlechterrollen und den Bereichen der bildenden Kunst, Mode, Design, Architektur und Werbung darstellen.

Zur Ausstellung DIE DAMEN. Ona B., Evelyne Egerer, Birgit Jürgenssen, Ingeborg Strobl, Lawrence Weiner erscheint eine Publikation mit Beiträgen von Brigitte Huck, Susanne Neuburger, Alexandra Schantl, Andreas Spiegl, Ernst Strouhal und Peter Zawrel, der das künstlerische Werk der temporären Künstlerinnen-Formation umfassend illustriert und dokumentiert.

ERSTER GEMEINSAMER AUFTRITT
Aus gegebenem Anlass, 8. Jänner 1988, Restaurant Wien Westbahnhof, Postkarte.
Mit diesem ersten Event definieren DIE DAMEN – damals noch unter ihrem jeweiligen „bürgerlichen Namen“ – die Parameter für alles Weitere: von nun an werden sie gemeinsam vor allem eines sein: unverwechselbar. Um Persiflage wird es fortan gehen, um Persiflage als Methode, um eine neue Technik, Haltung zu zeigen. Bereits mit ihrer ersten Nummer, einer Postkarte, etablieren sich DIE DAMEN als Torpedos für Rollenklischees und Spezialistinnen fürs ironische Zitat. Der Impuls für die Postkarte kam von einer legendären Aufnahme aus Wiens wilden 1968er Jahren: der Szenefotograf Christian R. Skrein bat den männlichen Kern der intellektuellen Künstlerschaft von Christian Ludwig Attersee bis Walter Pichler zur Fotosession. … DIE DAMEN reagieren 20 Jahre später auf das Gruppenbild mit Ingrid und inszenieren sich vor der Kamera Leo Kandls als die „Vier neuen Mitglieder des Ersten Wiener Männergesangvereins“. Sie liefern, das Skrein’sche Setting und Layout zitierend, die inspirierende Rettung vor dem Pathos der Alphamännchen. Und die wäre: weibliche Selbstermächtigung. (Text: Brigitte Huck)

ORT
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Landesgalerie für zeitgenössische Kunst ST. PÖLTEN
Landesmuseum Niederösterreich
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten

ÖFFNUNGSZEITEN
Di – So, 9 – 17 Uhr

BESUCHERINFORMATION
Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH
ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Landesgalerie für zeitgenössische Kunst
St. Pölten | Krems
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
T + 43 2742 90 80 90 und office@zeitkunstnoe.at
www.zeitkunstnoe.at

EINTRITT
Erwachsene: 5 €
Ermäßigt: 4 €
Familienkarte: 10 €
Kinder und Jugendliche (von 7 bis 18 Jahre): 3 €

ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH Landesgalerie für zeitgenössische Kunst ST. PÖLTEN Landesmuseum Niederösterreich
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
Österreich

02.10.21 bis 17.11.21

DANSK MØBELDESIGN. Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für Fritz Hansen

Im Rahmen seines Schwerpunktprogramms zur Designgeschichte des 20. Jahrhunderts präsentiert das WAGNER:WERK Museum Postsparkasse bei freiem Eintritt seine Herbst-Ausstellung „DANSK MØBELDESIGN. Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für Fritz Hansen“.

Dänisches Möbeldesign steht weltweit für zeitlose Eleganz und perfekte handwerkliche Verarbeitung. Einfachheit, Funktionalität, Leichtigkeit, Materialgerechtigkeit und Komfort lassen sich aus der Tradition ursprünglich kleiner, oft über Generationen vererbter Tischlereibetriebe herleiten. Prägend für dieses Image sind meist die Entwürfe der 1950er- und 1960er-Jahre – heute oft Ikonen des modernen Designs, Ausdruck der organischen Formen der Nachkriegszeit und der Potenziale, die sich aus neuen Techniken und Materialien ergaben.
Die Geschichte des dänischen Designs beginnt aber wesentlich früher. Schon im 19. Jahrhundert knüpften Tischlerbetriebe bewusst an lokale Traditionen an und entwickelten einfache, konstruktiv und funktional überzeugende (Sitz-)Möbel – nicht unähnlich den österreichischen Biedermeier-Möbeln, die ebenfalls auf neue Nutzergruppen, geänderte Bedürfnisse und kleinere Wohnräume reagierten und neue Produktionsweisen einführten: Nicht zufällig spielten beide Länder auch bei der Entwicklung von Bugholzmöbeln eine führende Rolle.
Neben Verner Panton waren insbesondere Arne Jacobsen und Poul Kjaerholm für den Welterfolg des dänischen Designs verantwortlich. Spätestens bei diesen Meistern des Möbeldesigns muss auch eine Firma genannt werden, die wie keine andere für die Kontinuität dieser Möbelproduktion steht: Fritz Hansen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo–Fr 9-17 Uhr, Sa 10–17 Uhr
Geöffnet: Nationalfeiertag 26. Oktober 2012
Geschlossen: Allerheiligen 1. November 2012

EINTRITT FREI in die Sonderausstellung

BESUCHERINFORMATION
www.ottowagner.com
T +43 1 534 53 – 33825

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse der BAWAG PSK,
Georg Coch-Platz 2, 1018 Wien
Österreich