Berlinische Galerie

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Alte Jakobstr. 124-128
10969 Berlin-Kreuzberg
Deutschland

Zur Zeit gibt es keine Veranstaltungen in dieser Rubrik.

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Künstlergespräch mit Antje Engelmann in der 12×12. IBB-Videolounge

Antje Engelmann spricht mit der Kuratorin der Reihe \”12×12\”, Christina Landbrecht, über ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Identität und ihre Strategien, Vergangenheit und Gegenwart filmisch aufzuarbeiten. Gezeigt werden zu Beginn der Veranstaltung frühere Filme wie \”Renate\” (2005, 35 min) und \”Wie Wann Wo Warum\” (2007, 15 min), die im Anschluss an das Screening diskutiert werden. Darauf folgt die Präsentation des jüngsten Films \”Eine Anleitung, um die Vergangenheit zu ändern\” (2011, 40 min), auf den dann der zweite Teil des Gesprächs folgt.

14.03.2012 19 Uhr

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Boris Mikhailov, Superimpositions for the 60s/70s, 2005;
Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin; Copyright the artist

Thomas Weski (Professor für \”Kulturen des Kuratorischen\” an der HFGK Leipzig und Kurator für Fotografie) im Gespräch mit Christina Landbrecht (Co-Kuratorin der Ausstellung)

Boris Mikhailovs Ausstellungen umfassen alle Arten von Präsentationsmethoden: Ob direkt an die Wand gepinnt oder hinter Glas, ob im Rahmen oder nur kaschiert, die Präsentation ist ein ebenso wichtiges Element in den Werken Boris Mikhailovs wie die Auswahl der Werke oder deren Ästhetik.

Im Gespräch mit Thomas Weski spricht Christina Landbrecht nicht nur über die Werkgruppen in der Ausstellung, sondern insbesondere über deren Wirkung im Ausstellungsraum.

Beginn: 18 Uhr
Das Gespräch ist im Museumseintritt enthalten.

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In der IBB-Videolounge werden über den Zeitraum eines Jahres 12 Künstler präsentiert, die in den letzten Jahren durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind. Dabei stehen dokumentarische Herangehensweisen neben Strategien, die das Medium reflektieren und hinterfragen. Aber auch bildästhetische Experimente sind bestimmend für die Werke der eingeladenen Künstler.

So legen manche von ihnen einen Schwerpunkt auf die Kameraführung und die Interaktion der Schauspieler, um die Ästhetik des Films aus den Entstehungsprozessen heraus zu entwickeln. Andere hingegen setzen auf die atmosphärische Wirkung des bewegten Bildes, die sie durch Soundeffekte und Erzählstrukturen verstärken – oder karikieren eben jene Effekte, mit denen das heutige Fernsehen um die Aufmerksamkeit des Zuschauers wirbt. Bezeichnend ist auch die Radikalität, mit der der ästhetische Wandel des technischen Bildes fortschreitet: Nicht nur mit figurativ- abstrakt anmutenden Bildstrukturen hält eine neue Ästhetik in der zeitgenössischen Videokunst Einzug; auch die zeitliche Verlangsamung beeinflusst die Wahrnehmungsgewohnheiten des Betrachters.

In dem neuen Programmformat soll die Vielfalt des Mediums dargestellt werden. Ausgewählt sind deshalb sowohl junge Talente, die im Berliner Kunstbetrieb bislang kaum gezeigt wurden, als auch etablierte Vertreter der zeitgenössischen Videokunst, die frühe und aktuelle Arbeiten vorstellen werden. Im monatlichen Wechsel wird jeweils ein Programm aus verschiedenen Werken eines jeden Künstlers zusammengestellt.

Die Realisierung der Videolounge erfolgt mit Unterstützung der Investitionsbank Berlin.

Künstler Februar bis April 2012

João Penalva
01.02.–27.02.2012

Antje Engelmann
29.02.–26.03.2012

Nina Fischer und Maroan el Sani
28.03.–02.05.2012

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Die Collage wurde im frühen 20. Jahrhundert in die Moderne eingeführt und hat mit DADA in den 1920er Jahren eine besondere, Berlinische, Ausprägung erfahren. In der zeitgenössischen Kunst beobachten wir seit einiger Zeit, wie Künstler die Collagetechnik aufs Neue verwenden, um ihrer jeweiligen Wahrnehmung von Realität den adäquaten Ausdruck zu verleihen. Dies geschieht sowohl in der klassischen Art und Weise des Klebens, Übermalens und Verfremdens vorgefundener Bilder, als auch mit Hilfe neuer, computergestützter Medien.

Die About Change, Collection hat diese Form künstlerischer Wirklichkeitsaneignung in den Mittelpunkt ihrer Sammlung gestellt. Anlässlich der Publikation Manifesto Collage: Collage in den Künsten und Wissenschaften, zeigt die Berlinische Galerie ausgewählte internationale Positionen dieser Sammlung etwa von Ceal Floyer, Ellen Gallagher, Thomas Hirschhorn, Tobias Rehberger und Martha Rosler.

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Die Kunst der Weimarer Republik bildet einen Schwerpunkt der Sammlung der Berlinischen Galerie, insbesondere im Bereich der Grafik. Als Zeitzeugen dokumentierten und kommentierten Künstler mit spitzem Stift die politischen Kämpfe und gesellschaftlichen Veränderungen jener Jahre, in denen Berlin nach Weltkrieg und Revolution zur schillernden Großstadt des Vergnügens aufstieg. Nicht ohne Anteilnahme entdeckten Zeichner die tiefen Linien, die der Kampf ums Dasein in die Gesichter der Menschen eingrub, die auf dem Boulevard, an der Bar, im schummrigen Tanzsaal einer Arbeiterkneipe nach dem Glück jagten.

Die Ausstellung mit etwa 60 Arbeiten aus eigenen Beständen, ergänzt um einige Leihgaben, zeigt Blätter unter anderem von Max Beckmann, Chas-Laborde, Otto Dix, Dolbin, Heinrich Ehmsen, Lilo Friedlaender, Rudolf Großmann, George Grosz, Karl Holtz, Karl Hubbuch, Jeanne Mammen, Gertrude Sandmann, Rudolf Schlichter, Gerd Wollheim und Richard Ziegler. Ihre Zeichenkunst prägt bis heute unser Bild dieser Epoche: zwischen expressionistischer Großstadtdämonie und sachlichem Tempo, zwischen Bejahung der Moderne und dem Schatten der Diktatur, zwischen Aufruhr und Aufmarsch.

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Marta Kuzma, Jahrgang 1964, Kuratorin, Dozentin und Kritikerin ist derzeit Direktorin des Office for Contemporary Art Norway in Oslo. Sie war Ko-Kuratorin der Manifesta 5 in San Sebastian, auf welcher Boris Mikhailov mit einer Werkgruppe prominent vertreten war. Das Gespräch wird sich auf medientheorethische Aspekte des Fotografierens bei Boris Mikhailov konzentrieren.

Eintritt 8 Euro / ermäßigt 5 Euro

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