Street-Art

dienacht Package

All 7 – timeless – available issues: dienacht #8, 11, 12, 13, 14, 15 and the special issue “Ostkreuzschule – Faits Divers”.
Over 870 pages of intriguing photography, graphic-design, illustration, art and stories, photo book reviews, and so much more.

 

All 7 available issues: dienacht #8, 11, 12, 13, 14, 15 and the special issue “Ostkreuzschule – Faits Divers”.
Over 870 pages
40 Euro (instead of 50 Euro regular price)
Please choose:

Support!

Dear all,
“dienacht” #1 was first published about 6 years ago; 13 regular issues and 3 special issue have been published, and I still enjoy a lot discovering new and older works and making the magazine. “dienacht” has fans all around the world and many older issues are completely sold out.

But one thing never changed: “dienacht” is still a non-profit one-man-magazine, and when I say “non-profit”, I mean: I can hardly pay the printing costs (it’s printed local). Considering the periodicity, circulation of only 1000 (numbered!) copies, low selling price and high printing costs (and not to talk about the time and energy required for doing the magazine), “dienacht” will never become a commercial magazine. Still, it would be a bit relaxing not to thinking every time about how and if I can gather enough funding for paying for the production of the next issue.

There are many ways to supporting “dienacht”: write a review if you have the opportunity, or recommend dienacht to friends having this opportunity; buy one or several issues (“dienacht” is a timeless portfolio magazine); sell “dienacht” in your bookshop, gallery, store, café, …; advertise in a printed issue or on the website/blog; or spread the word about “dienacht” and share this. I’m happy about every kind of support.

Thank you,
calin

Neu im Shop: Klebstoff Magazin #5

Zwar steht diese Ausgabe unter keinem genauen Thema, aber sie ist gespickt mit Totenköpfen, expliziten Bildern und okkulten Beiträgen. Deshalb gibt es das Heft nur eingeschweißt, um alle Unschuldigen und Schwachen zu schützen. Seid ihr stark genug?
Denkt daran: Sticker sind ein Sport, ein kleines Manifest, ein Werkzeug und ganz bestimmt nicht nur für Kinder. Lasst die Aufkleber nicht im Heft – verklebt sie überall!

Stickermagazin mit knapp 200 Sticker
Format: 15 cm x 15 cm, 44 Seiten
Sprache: Englisch

9,90 Euro

Gabriel Orłowski: Anti-accent

dienacht Publishing · Edition proudly presents Anti-accent, a limited book (100 copies) by Gabriel Orłowski, every copy arrives with a numbered Print!

“(…) I don’t really want to know whether the characters read beatniks, nihilists, right-wing journalists, liberal gibberish or SF writers. Neither do I feel the need to identify them with the music they listen to. We can guess that they probably don’t listen to club music, for example (although they seem to enjoy the disco ball). (…) I think that Anti-accent, even though it portrays people involved in the ‘punk scene’, with all their artistic influences, this aforementioned ‘fall’ of the ideas has a marginal meaning. These photographs ‘are punk’ more than they ‘show punk’. They seem to rather invite you to ‘punk’, than guide you through all the sweaty rehearsal rooms. ‘Punk’ understood as a certain idea, an ethos, a rebellion, showing your bruised ass off to the middle-class conventions. ‘Punk’ that pushes you into action, that has you co-create a community. So, not to repeat anything, Anti-accent rather is a rehearsal room, than shows you one. A rehearsal room that’s familiar to anyone, who doesn’t come back home before the evening cartoons. These photographs seem to come alive with whatever we put into them ourselves.” – Mateusz Romanowski

Gabriel Orłowski was born in 1989; he lives in Warsaw, Poland, and is a member of Merkabah and Acid Lindgren, experimental hardcore bands.

Softcover, 100 pages, full colour
Size: 15 x 21 cm, thread stitched
Print run: 100 copies
Will arrive with ONE out of five numbered prints, 13 x 18 cm
Designed by FLUUT

28,00 Euro

Neu im Shop: Der Wedding # 4, Thema: Westen

Der Westen ist eine Frage des Standpunktes. Für die Studentin Fang Fang aus China beginnt er in einem Pekinger Kaufhaus, der Rikschafahrer Manoj aus Indien verbindet mit ihm Wohlstand und einem sicheren Arbeitsplatz. In Berlin-Wedding, wo dieses Magazin entstand, findet man den Westen meist am Biertresen. Hier sitzt er, hört auf den Namen Gerd oder Wolfgang, und lässt die Erinnerung an die gute alte Zeit mit Berlinzulage wieder aufleben.

Die Zeit ist reif! Während alle Welt in Richtung Osten guckt, schaut die aktuelle »Der Wedding«-Ausgabe in Richtung Westen. Wie immer haben Julia Boek und Axel Völcker – gemeinsam mit Berliner Autoren und Fotografen – ihre Geschichten direkt vor der Haustür gefunden, denn wo lassen sich große Phänomene besser beobachten als im Kleinen: im Alltag.

Hinterfragt wurden dabei nicht nur die innerdeutschen Himmelsrichtungen, sondern auch das kulturelle Selbstverständnis und die Gültigkeit westlicher Werte und Ideen. Entstanden sind spannende Reportagen, Interviews und Porträts u.a. über Menschen aus Westberlin, die erzählen wie mit dem Fall der Mauer auch ihre Biografie zu Bruch ging oder über junge Polen in Berlin, die berichten dass ihre Sehnsucht gen Westen allmählich schwindet. Ein Ostberliner Germanist erklärt den Unterschied von Plast (Ost) und Plastik (West) und eine Einkaufscenter-Managerin aus dem Marzahner Eastgate Center die perfekt ausgeklügelten Erfolgsformeln der westlichen Konsumwelt. Westberliner Großstadtcowboys zeigen ihre Harley Davidsons und Weddinger ihr Zuhause.

»Der Wedding« ist deutschlandweit das einzige Magazin für Alltagskultur. Jede Ausgabe widmet sich monothematisch einem Phänomen des alltäglichen Lebens an der Schnittstelle von Urbanität, Gesellschaft und Kultur. Dabei schaut »Der Wedding« hinter die Fassade, begleitet die Menschen und erzählt – unmittelbar und in voller Länge – von ihren Erfahrungen, Problemen, Erwartungen und Ideen. Passend zum Thema wird jede Ausgabe komplett neu gestaltet.

Format: 21 x 27 cm, 108 Seiten, in Farbe, mit 36-seitigem Sonderheft »Die Gelben Seiten des Weddings«

6,99 Euro

Neu im Shop: Muralismo Morte

Ein fantastisches, vielseitiges Buch über die moderne Wandmalerei! Künstler wie Roa, Remed, Klub 7, Aec & Waone (Interesni Kazki), Blu, Os Gemeos, Escif, Jens Besser, BerlinBeamBoys, Sonice Development, 3ttman, Kain Logos sind dabei, sowie Beiträge von Robert Kaltenhäuser, Peter Michalski, Resto und Thilo Fröbel.

Muralismo Morte – The Rebirth of Muralism in Contemporary Urban Art reveals the vibrancy of a new type of muralism as it rises from the shadows of urban spaces in metropolises worldwide. From much celebrated pieces in prominent places to those hidden in anonymous, decayed ruins, it features the large-scale murals and small interventions of some of the most exciting international artists associated with this movement. Muralist and art activist Jens Besser uncovers these treasures and offers special insights into the emerging scene that is coloring our urban experience.”

21 x 28,5 cm, 200 Seiten
ca. 300 farbige Illustrationen und Fotografien
Hardcover, auf Englisch

24,95 Euro

Jetzt ist sie da.

Die 7. Ausgabe von “dienacht” ist eingetroffen; mit viel Liebe gemacht, und mit Ausklappseiten.
Aus dem Inhalt:

Torsten Warmuth - Portfolio (Fotografie/D)
Elinor Carucci (Coverbild), mit der Serie “Pictures taken by a mother” (Fotografie/USA)
Gerhard Vormwald - Portfolio und Interview (Fotografie/F)
Simon Prades - Portfolio (Zeichnung, Illustration/D)
Klaus Gigga – vier Triptychen (Fotografie/D)
Gregor Gaida - Portfolio (Skulptur/D)
Arno Schidlowski mit der Serie “Summa” (Fotografie/D)
Ryan Anson mit der Reportageserie “Bands of Sisters” über Mädchengangs in Davao City (Fotografie/USA)

und einige mehr.

“dienacht” – Die Ausstellung!

Am letzen Freitag wurde die zweite “dienacht”-Ausstellung aufgebaut und sogar ein Fernsehteam des SWR war den ganzen Tag vor Ort (ein Beitrag wird am nächsten Samstag, den 16. Januar gegen 19.15 Uhr in der Sendung “Ladesart” ausgestrahlt). Der Hausmeister machte sich aus dem Staub, und wären da nicht die freiwilligen Helfer Christina und Maurice gewesen, hätten wir wohl die Nacht durchgemacht.

Am Samstag war dann große “dienacht”-Ausstellungseröffnung. Alle Künstler waren anwesend, und viele Menschen sorgten für eine tolle Stimmung. Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Februar in der Tuchfabrik in Trier; kommt vorbei und bringt eure Freunde mit!
Hier noch ein Paar Eindrücke.

Die zweite große “dienacht”-Ausstellung!

Wir laden ein: zu der zweiten großen “dienacht” Ausstellung! Nach dem Erfolg der ersten Ausstellung im Sommer 2008 in Mönchengladbach, findet die Schau in den Gemäuern der ehemaligen Tuchfabrik (Tufa) in Trier statt. Sieben national und international preisgekrönte Fotografen und Illustratoren, die in “dienacht” veröffentlicht wurden oder in der nächsten Ausgabe veröffentlicht werden, zeigen eine Auswahl ihrer Arbeiten:

Alice Smeets

Die junge belgische Fotografin Alice Smeets arbeitet sowohl künstlerisch als auch dokumentarisch. Eines der Bilder aus ihrer erschreckend ehrlichen Fotoreportage über das Aufwachsen in Haiti zeigt ein kleines Mädchen in einem sauberen weißen Kleid, das barfuß durch einen Tümpel voller Morast und Abfall läuft, hinter ihr die Slums der Hauptstadt Port-au-Prince. Unicef ernannte dieses Bild zum Foto des Jahres 2008. Auch die anderen Fotos dieser Serie hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Arno Schidlowski

Der Fotograf Arno Schidlowski beschäftigt sich in seinen ausgestellten Fotografie-Serien „Summa“ und „Jasmund“ mit Tier- bzw. Landschaftsfotografie, und sieht dabei seine Wurzeln tief im deutschen Kulturgut: Die Fotografien seiner Diplomarbeit „Summa“ nehmen Bezug auf die Aufzeichnungen des deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt, während die Landschaftsfotografien seiner Serie „Jasmund“ sich an die Kompositionen des bedeutendsten Malers der Deutschen Romantik Caspar David Friedrich anlehnen. Wie bei Friedrich liegt auch Arnos Interesse im subjektiven Empfinden der Umwelt. Seine fragmentarische Darstellung reduziert Tiere und Landschaft auf grafische Elemente, die der Betrachter im Geiste ergänzt, um sie zu identifizieren.

claire Lenkova

Die Hamburger Künstlerin claire Lenkova präsentiert Illustrationen aus ihrem im September erschienenen Sach-Comic „Grenzgebiete“. Die Geschichte über eine Kindheit zwischen DDR und BRD jenseits der Ostalgie hat der Deutschlandfunk als eines der 7 besten Bücher für junge Leser ausgezeichnet. Außerdem zeigt claire Lenkova im Katalogisierungsprojekt «Herrenzimmer & Damensalon» auf Schautafeln und Karteikarten ihre subjektive Sicht auf Menschen aus ihrem Leben. Alles darf angeschaut, angefasst und gelesen werden.

Gerhard Vormwald

Der Fotograf Gerhard Vormwald wurde mit seinen Werbefotografien schwebender Leute weltberühmt und schoss über 60 Titelbilder für den Stern, bevor er sich von der kommerziellen Fotografie abwandte. Begonnen hat alles im Passbildautomaten – hier schnitt er als 14jähriger Grimassen. Die Lust am Experimentieren ist Gerhard Vormwald geblieben und lässt ihn noch heute alltägliche Dinge – von der Kartoffel bis zur Zigarettenkippe – aus dem gewohnten Zusammenhang reißen. So entstehen neue Bildwahrheiten, die an Werke des Surrealismus erinnern. Denn Gerhard Vormwald will die Welt nicht erklären, er will zeigen wie rätselhaft sie ist, für jeden Einzelnen.

Olivia Bargman

Die britische Künstlerin Olivia Bargman entführt den Betrachter mit ihren Grafiken in ein magisches Land, das von Farben, Formen und phantastischen Tieren bevölkert wird. Ihre handgeschriebenen Textzeilen sind ihr Markenzeichen und tragen entscheidend zum Charme ihrer Arbeiten bei. Inspiration findet sie ebenso in der Tierwelt, wie in der Folklore des Balkans, in Retro-Computerspielen oder den schmuddelig-dunklen Kanten von Fotokopien. Olivia Bargmans traumartige Welten entstehen mit Hilfe von Papier, Filzstift, Buntstiften, Tusche und einem guten alten 0,5 mm Druckbleistift – kreativ, assoziativ und erfrischend unperfekt.

Spike

Der Graffitikünstler Spike erobert seit den 90er Jahren immer neues Areal: Nachdem er sich mit den komplex-dynamischen Schriftzügen der Königsdisziplin der Graffitikunst, dem Wildstyle beschäftigte, bezieht er in seinen aktuellen Arbeiten bewusst das Umfeld in die ästhetische Wirkung mit ein: Wie ist der Aufbau, die Komposition der Wand? Wie wirken die Größenrelation der Buch­staben, vorhandene Farbkontraste und das Spiel mit dem Leerraum? Basierend auf den Buchstaben S-P-I-K-E behält er Elemente seiner alten Werke bei, jedoch in konsequent reduziert grafischer Form. Mit der gleichen Sensibilität wählt Spike die Hintergründe aus: alte Ziegelmauern, verrostete Stahltüren oder Wände mit abgeblätterter Farbe in Abrisshäusern – Spikes spitze, schneidende Formen werden Teil dieser verlassenen Orte.

(Für die Ausstellung der Tufa wird der Künstler eine Wand besprühen, die nach der Ausstellung überstrichen wird.)

Werner Schöffel

Der Künstler Werner Schöffel arbeitet an seinem ausgestellten Werk «Über Dauer hinweg» bereits seit 20 Jahren: Als er 1988 irgendwo in Franken ein Rad im Waldboden eingrub, wusste er bereits, dass ihn dieses Fotoprojekt lange begleiten würde, ja, zu einem gewissen Teil sein Leben bestimmen würde: denn in einem Rhythmus von vier – vier – drei Monaten fotografierte er 20 Jahre lang immer wieder den selben Bildausschnitt, in dessen Vordergrund sich das Rad befindet. Indem Werner Schöffel die einzelnen Zeitschichten übereinander projiziert, wird sichtbar, was sonst nur vorstellbar ist: die Zeit.

“dienacht”-Ausstellung
Vernissage: 09.01.2010, 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 10.01.-21.02.2010
Ort: Tuchfabrik Trier | Wechselstr 4 | 54290 Trier