… inklusive das inzwischen verbotene Papst-Kussbild.
Grafik-Design
Vortrag über dienacht an der btk Berlin
Am 30.11. um 18 Uhr bin ich eingeladen, den Studenten der Berliner Technischen Kunsthochschule (Bernburger Straße 24 – 25) im Rahmen einer “Lecture” einen Einblick in das Innenleben von “dienacht” zu gewähren – von der ersten Idee über die Künstlerwahl bis hin zum Vertrieb. Es werden unter anderem erste Entwürfe und andere Schmankerl gezeigt.
Bisher haben im Rahmen dieser Lectures, die von Prof. Matthias Leupold moderiert werden, Fotografen wie Will McBride und Jim Rakete ihre Arbeit vorgestellt.
Jede(r) ist herzlich eingeladen, dabei zu sein. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Vortrag über dienacht in den Deichtorhallen Hamburg
11.12.2011, 14.00-19.00 Uhr.
Jäger & Sammler-Symposium – Erleben wir eine Renaissance der Printmagazin-Kultur?
Auditorium im Haus der Photographie
Das diesjährige Jäger & Sammler-Symposium des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V. widmet sich am 11. Dezember der „Renaissance der Printmagazin-Kultur“ und ihrer Bedeutung für die Fotografie. Die Besucher sind live bei der Entstehungsperformance und Premiere des ersten Deichtorhallen-Magazins dabei, herausgegeben vom Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V..
Unwahrscheinlich ist, dass heute noch jemand von einem aktuellen Ereignis aus den Printmedien erfährt. Es ist offenkundig, dass Zeitungen und Zeitschriften das Aktualitätsrennen gegen die Onlinemedien endgültig verloren haben. Doch gibt es seit einigen Jahren eine Gegenbewegung: Zum einen werden Hintergrund, Einordnung und Analyse den Druckwerken nach wie vor mehr zugetraut, zum anderen gibt es die Bewegung des ‚Small but Beautiful’, die eine Fülle neuer und innovativer Magazine hervorgebracht hat, die in kleinen und kleinsten Auflagen ihre spezifischen Zielgruppen mit Informationen versorgen. Bei dem Symposium diskutieren Experten, Macher und Interessierte den Wandel in der Magazinkultur und die aktuelle Bedeutung des Magazins. Vorgestellt werden verschiedene erfolgreiche, innovative oder aus der Off-Kultur entstandene Magazine und vor allem ihre Macher und Macherinnen. Der Freundeskreis widmet sich diesem Themenkomplex aufgrund des bedeutungsvollen Wandels für den Fotografiediskurs – und seinem daraus resultierendem Entschluss, ein eigenes Magazin herauszugeben. Die Produktion eines Magazins im und für das Haus der Photographie ist eine Premiere. „Circa 25 Texter, Art Direktoren, Grafiker, Fotoredakteure, Fotografen, Illustratoren und Künstler werden 48 Stunden in den Deichtorhallen arbeiten und wohnen. Alles ist handgemacht. Die Redaktion arbeitet an einem Heft, einem einzigen Exemplar, in das Texte und Fotos eingeklebt werden und Zeichnungen per Hand auf die Seiten gelangen. Ein Rennen gegen die Zeit und gleichzeitig eine Rückkehr zu einem Magazinjournalismus, den es heute so nicht mehr gibt. Eine Rückkehr zu Stofflichkeit und Haptik, hinzu kommt der Nervenkitzel an einem Unikat zu arbeiten, das nicht gelöscht oder einfach am Bildschirm korrigiert werden kann.
Am Sonntagabend, nach 48 Stunden, soll und muss unser Projekt fertig sein. Ein rund 100 Seiten starkes Heft wird dann vorliegen, das dann Seite für Seite abfotografiert und so reproduzierbar wird. Eine Mischung aus Kreativcamp und Medienzentrale. Besucher sind willkommen während des Rundgangs vor Ort alle Arbeitsschritte zu beobachten – Jeder Tastendruck, jeder Disput über Look, Form, Inhalt findet im öffentlichen Raum statt. 48 Stunden. Ein Magazin.“, so der mitwirkende Journalist York Pijahn. Das Team, das dieses Projekt ins Leben gerufen hat, besteht aus erfahrenen Magazinmachern: York Pihjan, Journalist, Anja Kneller, Artbuying und Fotoredaktion, Jürgen Kaffer und Maja Nieveler, Art Direktion (ehem. Büro Hamburg).
Programm auf einen Blick:
14.00 – 14.15 h Begrüßung, Karen Fromm, 1. Vorsitzende des Freundeskreises
14.15 – 14.45 h Das Magazin dienacht. Abseits des Mainstreams, Calin Kruse, Macher des Magazins dienacht, Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur
14.45 – 15.15 h Frieze d/e: Global und Lokal, Jennifer Allen, Magazin Frieze d/e
15.15 – 16.00 h Vor Ort bei den Magazinmachern in den Deichtorhallen; York Pijahn und Jürgen Kaffer, Einführung in das Magazinprojekt
16.00 – 16.30 h Pause
16.30 – 17.00 h Raum für Printkultur, Jens O. Brelle, Medienanwalt
17.00 – 17.30 h Wie man ein DIY Magazin selber macht, Anja Kellner, Chefredakteurin, CUT-Magazine
17.30 – 18.00 h Abschlussdiskussion
18.00 h Präsentation der Jahresgaben und Get-TogetherAnmeldungen per E-Mail bis zum 6. Dezember; Beitrag: 15 Euro für Nicht-Mitglieder / 10 Euro Freundeskreis-Mitglieder
Neu im Shop: Muralismo Morte
Ein fantastisches, vielseitiges Buch über die moderne Wandmalerei! Künstler wie Roa, Remed, Klub 7, Aec & Waone (Interesni Kazki), Blu, Os Gemeos, Escif, Jens Besser, BerlinBeamBoys, Sonice Development, 3ttman, Kain Logos sind dabei, sowie Beiträge von Robert Kaltenhäuser, Peter Michalski, Resto und Thilo Fröbel.
“Muralismo Morte – The Rebirth of Muralism in Contemporary Urban Art reveals the vibrancy of a new type of muralism as it rises from the shadows of urban spaces in metropolises worldwide. From much celebrated pieces in prominent places to those hidden in anonymous, decayed ruins, it features the large-scale murals and small interventions of some of the most exciting international artists associated with this movement. Muralist and art activist Jens Besser uncovers these treasures and offers special insights into the emerging scene that is coloring our urban experience.”
21 x 28,5 cm, 200 Seiten
ca. 300 farbige Illustrationen und Fotografien
Hardcover, auf Englisch
24,95 Euro
Neu im Shop: Alexander Egger | Tomorrow will be different than today
Photographed reality presents itself as a combination of presence and absence, passed out and already gone in time but of present in space.
Images are able to destroy our reality and to rearrange the fragments anew.
11x 15 cm, 240 Seiten
limitiert auf 500 Exemplare
29,50 Euro
Neu im Shop: Alexander Egger | Satellites Mistaken for Stars
Walking, breathing. Don’t force yourself too much. Sometimes a song passes by. Things happen. Every day. Choose to stay in things or not, get confused and wonder why. Find your own way. Forget. Try again.
You never know if you have given yourself enough time to get it all.
21,8 x 27,5 cm, 180 Seiten
broschiert, mit Schutzumschlag
29,80 Euro
Neu im Shop: Alexander Egger | We have no scar to show for happiness
An analytical process working up the surrounding environment by means of a collection of random everyday information.
22 x 24 cm, 180 Seiten
Offene Fadenbindung
24,80 Euro
Annabell Ritschel: Vom Finden des richtigen Moments | Bachelorarbeit
Das Aufschieben von Aufgaben, Vorhaben und Pflich
ten scheint ein weit verbreitetes Phänomen, gar ein Massenphänomen geworden zu sein, in dessen Zusammenhang man immer öfter von “Prokrastination” spricht.
Die Arbeit “Vom Finden des richtigen Moments” setzt sich auf insgesamt 160 Seiten intensiv mit dem Verhaltensmuster “Prokrastination” auseinander und geht − neben der Untersuchung des typischen Verhaltens, den unterschiedlichsten Ursachen und möglichen Folgen − unter anderem der Frage nach, ob das Aufschieben von Aufgaben und Vorhaben immer ein negatives Erscheinungsbild ist, das laut zahlreichen Ratgeberbüchern behandelt und geheilt werden müs
se, oder ob die Prokrastination durchaus auch Vorteile mit sich bringen kann…
dienacht #10 erschienen!
Die Jubiläumsausgabe (5 Jahre / 10. Ausgabe) ist gerade erschienen!
Aus dem Inhalt:
Fotografie von Andrew Testa, Arno Schidlowski, Yossi Lolloi, Kurt Caviezel, Stephan Tillmans und William Minke, Zeichnungen von Dragan Prgomelja, komische Malerei von Rudi Hurzlmeier, ein Grafik-Design Portfolio von Stefan Kaetz, Besprechungen von Zines und Bücher, …
1000 Exemplare
126 Seiten, 15 x 18 cm
Offsetdruck, vollfarbig
deutsch/englisch, einzeln nummeriert
7,00 Euro
Die rote Trude – Eröffnung: Designshop und Café in Trier
Am Donnerstag, den 8. September ab 19 Uhr werde ich im Herzen Triers einen ganz feinen Designladen mit Café (und offenes Grafik-Design-Studio) eröffnen. Hier warten auf Euch in kleiner Auflage hergestellte Sachen – von Magazinen, Fanzines und Notizbüchern bis hin zu T-Shirts und Drucken. In Wohnzimmeratmosphäre könnt ihr leckere Getränke schlürfen und/oder die internationalen Independent-Kunst- und Fotomagazine in Kleinauflage durchblättern.
Achja, und regelmäßige Kurzfilmabende sowie andere Veranstaltungen sind ebenfalls geplant.
Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbei kommt!
Die Rote Trude
in der Karl-Marx-Str. 22
(gegenüber von Piranha)
54290 Trier
Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr 11-17 Uhr
Sa 10-17 Uhr
“dienacht” auf der Minipressen-Messe / Fotografische Gesellschaft Trier: Vortrag
Alle zwei Jahre wird die Gutenberg-Stadt Mainz für vier Tage zum Treffpunkt der Minipressen, Kleinverlage, Handpressen, BuchkünstlerInnen und Autoren. 360 Aussteller aus mehr als 15 Ländern und 10.000 Besucher treffen sich auf der Mainzer Minipressen-Messe und bilden den größten Handelsplatz für Kleinverlagsbücher und künstlerische Pressendrucke.
Die Mainzer Minipressen-Messe ist mit 41 Jahren die beständigste und älteste Veranstaltung ihrer Art in Europa, und hat sich aus bescheidenen Anfängen zur Internationalen Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen entwickelt. Eine Verkaufsmesse mit ausgedehntem Rahmenprogramm aus über 30 Kultur- und Fachveranstaltungen. Sie ist damit Umschlagplatz neuester Ideen und Trends für den Druck und das Verlegen von Literatur und Kunst geworden.
Die nächste Mainzer Minipressen-Messe präsentiert sich vom 2. – 5. Juni 2011 in zwei Großzelten am Mainzer Rheinufer. Ich freue mich sehr auf diese Messe und werde mit einer Auswahl an Zines und Bücher dabei sein – und natürlich mit dienacht und Die rote Trude (mit ein noch nicht online verfügbares Künstlerbuch im Gepäck!). Standnummer: B18.
Mehr über die Messe hier. Und eine Auswahl an Bilder, die ich auf der letzten Minipressen-Messe geschossen habe, ist hier zu sehen.
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Vortrag
Am. 6. Juni wurde ich von der Fotografischen Gesellschaft Trier eingeladen, ein Vortrag über dienacht und über die eigene Fotografie zu halten.
Beginn: 19.30 Uhr
Pfarrheim Heiligkreuz, Arnulfstraße 3, 54295 Trier
Euan Gallacher macht Diplomarbeit über (u. a.) “dienacht”
Vor etwa 1 Jahr schrieb mich Euan Gallacher aus Schottland an; er studierte Design und schrieb seine Abschlussarbeit über selbst verlegte Magazine und Zines, und irgendwie fand er ”dienacht” und “rough”, mein Artzine, das ich vor “dienacht” anfing und eine Zeit lang parallel weiter machte. Er fragte mich, ob er ein Interview mit mir führen könne – vor kurzem kam das gedruckte Buch, inklusive seine Abhandlung und das komplette Interview über “dienacht” und Zines und Unterschiede zwischen Print- und Onlinemagazine.
Ausstellungskritik: “ausgezogen! n’Akt!”
Die Kunstszene der Großregion Trier ist nicht zu beneiden; es gibt kaum gute Ausstellungsmöglichkeiten für junge Künstler – höchstens kurzlebige Alternativprojekte wie Edeltrude und, Das Karussell oder BUTTERKEKS, die eine Plattform und eine Alternative bieten, aber an mangelnde Unterstützung aus der (älteren) Bevölkerung und der Politik scheitern. Galerien sind praktisch so inexistent wie die Fachpresse, und die wenigen Museen sind für Regionalkünstler so gut wie unerreichbar.
Die einzige Alternative ist die Tuchfabrik (TUFA), die zudem eine der besten und spannendsten Ausstellungsräumlichkeiten bietet. Die Ausstellungen dort sind manchmal ganz passabel, selten gut – allein schon durch die Tatsache, dass man die Räume für eine eigene Ausstellung mieten kann zeigt, wie die Qualität der gezeigten Arbeiten schwanken kann.
Mit der aktuellen, TUFA-kuratierten Ausstellung ausgezogen! n’Akt!, hat sich die Kulturstätte selbst, und noch mehr den ausstellenden Künstlern, keinen Gefallen getan. Die TUFA hat damit die Chance verpasst, das Lechzen nach Kultur auf hohem Niveau, nach künstlerischer Bildung, zu befriedigen, obwohl das möglich gewesen wäre; und, was schlimmer ist, hat sie sich als Ausstellungsmacher (nicht
-veranstalter!) disqualifiziert.
Schon der effekthascherische Titel ausgezogen! n’Akt! spricht hauptsächlich die BILD-Leser an – und Menschen, die nicht einmal einen künstlerischen Sinn entwickeln oder haben müssen, um sich die Arbeiten anzuschauen. Sie werden allerdings enttäuscht sein, denn viel Nacktes gibt es nicht wirklich zu sehen. Vielleicht zum Glück. Stattdessen wird ein Sammelsurium schlecht kuratierter Kunstsparten und -richtungen präsentiert, ein Patchwork von Arbeiten, die größtenteils weder ästhetisch, noch (über den Dorfkneipenhumor hinausgehend) lustig, noch innovativ, noch zeitgemäß (was, wenn es in der Qualität eine Begründung fände, noch berechtigt wäre). Die Ausstellung bewegt sich zwischen Hausfrauenkunst, Aktzeichenkurs und Studio-Aktfotografie, die an Austauschbarkeit und Ausgelutschtheit kaum zu übertreffen ist.
Aber eigentlich ist es nicht überraschend, dass die Ausstellung so uninspiriert daherkommt; ein Blick auf die Künstlerliste (darunter natürlich die Mitglieder des TUFA-Gremiums, die die Ausstellung zu verantworten haben) reicht aus, um eine Idee davon zu bekommen. Nicht, dass die Namen Schlimmes ahnen lassen. Vielmehr erschreckt die Anzahl. Aus etwa 100 Bewerbungen wurden 55 (!) Künstler aus der Region Trier, aus Luxemburg und Frankreich ausgewählt. Wer die Räumlichkeiten der TUFA kennt, weiß, dass auch ein einzelner Künstler diese problemlos bespielen kann. Es war also nicht verwunderlich, dass die Räume überfüllt und kleinteilig und die Werke gefühllos zusammen gewürfelt wirken.
Eine Auswahl – eine echte Auswahl – von 8-10 Künstlern, die mit längeren Strecken präsentiert werden und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema, hätte eine enorme Aufwertung der Ausstellung, des Ausstellungsstandortes Trier und eine Imageverbesserung für die TUFA bewirkt. Es ist nicht so, dass keine hoch qualitativen Arbeiten und Künstler vertetten sind. Es gibt durchaus Lichtblicke. Leider wird man diesen Künstlern nicht gerecht – zum Einen, weil man ständig hinterfragen muss, ob sie wirklich gute Kunst machen oder sind sie nur etwas hochwertiger, als das, was der Rest bietet. Und zum Anderen, weil sie in der Suppe völlig untergehen. Man fragt sich, ob sie froh sind, dabei zu sein.
Provokation ist gut, belebend und anregend, in welcher Form auch immer. Das Unvermögen mancher Kuratoren ist entschuldbar. Doch das, was an der Vernissage als Special Act angekündigt wurde und von den Machern wahrscheinlich als “DIE Idee” gedacht wurde, hat sich als das Schlimmste, was der Ausstellung noch passieren konnte, heraus gestellt: zwei Stripper wurden bestellt, Mann und Frau, die sich wohl selbst als Künstler verstanden und sich nacheinander vorm Publikum auszogen. Es war nicht besonders hübsch anzuschauen, auch nicht besonders sexy, man musste sich eher fremdschämen.
Es gibt Künstler, die gute Nackt-Performances zustande bringen; ein Spencer Tunick mobilisiert Massen von nackten Menschen für seine spektakulären Aktionen; Vanessa Beecrofts Performances mit skulptural anmutenden, teilweise nackten Menschen werden in Museen weltweit abgehalten. Und sogar die PETA-Aktionen, hauptsächlich politisch motiviert (“Lieber nackt als Pelz”) sind ästhetisch und ansehnlich. Solche Größenordnungen erwartet man nicht von der TUFA in Trier. Ein Flitzer hät’s auch getan, es wäre zumindest überraschend, irritierend und erfrischend. Doch das, was sich bei der Vernissage abgespielt hat, war eine künstlerisch wertfreie Darbietung, die die gesamte Ausstellung in eine Schmuddelecke drängte, die die ausstellenden Künstler nicht verdient haben.
In einer Ausstellung geht es nicht darum, jeden – auch schlechten – Geschmack zu bedienen, und auch nicht darum, vorzuführen, was es so alles zu einem Thema gibt – auch wenn es sich um eine thematische Ausstellung handelt. Es geht auch nicht um das persönliche Gefallen oder Nichtgefallen oder das gegenseitige Eierschaukeln. Vielfalt ist gut, aber nicht immer passend und nicht um jeden Preis. Vielmehr geht es um eine qualitative Auswahl und Fingespitzengefühl für das Zusammenspiel – und gleichzeitig für die Bewahrung der Individualität – einzelner Künstler. Und dort, wo dieses Gefühl der Machern sein sollte, klafft ein Loch.
Eine gut kuratierte Ausstellung sieht anders aus. Das war ein Schuss in den Offen.
(es kann ein wenig dauern, bis das Video geladen ist. Alternativ auch hier zu sehen.)
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ausgezogen! n`Akt!
Vernissage: 26. März, 19.30 Uhr, 2. OG
Finissage mit Kunstsalon: Gründonnerstag, 21.4.2011, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Mo / D i / Mi / Fr 14-17 Uhr, Do 17-20 Uhr, Sa / So 11-15 Uhr,
am 21.4. während des Kunstsalons bis 21 Uhr
www.tufa-trier.de
Ausgestellt werden Arbeiten von: Julia Baur, Suzanne Beaujean-Adam, Olgaruth Blaß, Jeanette Bremin, Rainer Breuer, Edith Buchhalter, Gitta Büsch, Martina Diederich, Christine Dottke, Raymond Erbs, Ursula Faber, Malou Faber-Hilbert, Barbara Friebe, Wolfgang Gärtner, Karin Germeyer-Kihm, Petra-Marlene Gölz, Gisela Gross, Christel Grundheber, Christian Hans, Miikka Heinonen, Mark Heydrich, Ramona Hoffmann, Gisela Hubert, Alina Ivanova, Peter Köcher, Laas Koehler, Jean Luc Koenig, Maria Krahwinkel, Richard Krings, Calin Kruse, Herbert Lauer, Niclas Locker, Klaus Maßem, Leonie Mertes, Brigitte Morsch, Dani Neumann, Simona Nutiu Gradoux, Monica Pauly, Karola Perrot, Ursula Reindell, Gertrud Riethmüller, Patrick Rödig, Katja Romeyke, Daniel Schieben, Jutta Schmidt, Susanne Schmidt, Philippe Schulte, Nathalie Soldani, Rafael Springer, Sylvia Stadtmüller, Matthias Strugalla, Ingrid Ulrich-Schäfer, Jutta Wenz, Oliver Wetter
“dienacht” #9 ist erschienen!
Einige der Künstler, die dieses Mal dabei sind:
Claudia Eschborn - Portfolio (Fotografie/D)
Tierney Gearon (Coverbild), mit der Serie “The Mother Project” (Fotografie/USA)
Martin Kollar - mit der Serie “European Parliament” (Fotografie/Slowakische Republik)
Theo Firmo - Portfolio (Illustration/Brasilien)
Suzanne Opton - “Frauen, Vasen und die Jahre” (Fotografie/USA)
Harold Strak - “Arthropoda” (Fotografie/NL)
Kim Thue mit der Serie “Freetown Fifty” (Fotografie/DK)
Außerdem: Bücher-, Zine- und Magazinrezensionen
und einige mehr.
Mit der 9. Ausgabe ändern sich ein wenig die Vertriebswege. Ein Drittel der 1500er Auflage wird von meiner langjährigen Druckerei Seltmann in Verlag genommen, und dieser Teil wird unnummeriert und autark durch Seltmanns eigene Vertriebsmöglichkeiten verbreitet. Ansonsten ändert sich nichts, 1000 Stück werden auch weiterhin in liebevoller Kleinarbeit durchnummeriert, verpackt und versendet.
1000 Exemplare
122 Seiten, 15 x 18 cm, mit Aufklappseiten
Offsetdruck, vollfarbig
deutsch/englisch, einzeln nummeriert
- nur noch etwa 40 Exemplare verfügbar -
5,00 Euro
“dienacht” #8 ist da!
Ein bisschen früher als gewohnt und geplant ist die neue “dienacht”-Ausgabe erschienen. Die Auflage hat sich auf 1500 Exemplare erhöht, die aber immer noch einzeln nummeriert werden, und das Cover ist ein bisschen wie “back to the basics“, in schwarz-weiß gehalten (Das Coverbild stammt von Claire Martin’s Serie “The Downtown East Side”).
Aus dem Inhalt:
Claire Martin - Eine Reportage über Arme, Arbeitslose, Drogensüchtige, AIDS-Infizierten in Vancouver, Kanada
Nicholas Hughes - reduzierte, düstere Landschaftsbilder
Fünf Projekte des Grafik-Designers Marius Hofstede und die Diplomarbeit von Maurice Vink
Ein Portfolio des Magnum-Fotografs Antoine D’Agata
Phil Toledano mit seine Serie über Telefonsexanbieter
Ein Portfolio des Zeichners Nicholas Di Genova
Zine-, Bücher- und Magazinbesprechungen.
und vieles mehr.
1500 Exemplare
122 Seiten, 15 x 18 cm
Offsetdruck, vollfarbig
deutsch/englisch, einzeln nummeriert
5,00 Euro

































































































































































