Fotografen

dienacht und die FREELENS Galerie präsentieren: Kim Thue – DEAD TRAFFIC

Ausstellung und Buchrelease in Hamburg: Donnerstag, 29. März 2012 um 19.00 Uhr

Die FREELENS Galerie freut sich die Ausstellung und das gleichnamige Buch DEAD TRAFFIC von Kim Thue als Premiere präsentieren zu dürfen.

Die Schwarzweiß-Serie DEAD TRAFFIC des dänischen Fotografen Kim Thue ist ein heftiger, intimer Bericht aus den Randgebieten von Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone, einem der ärmsten Länder Afrikas. Dass Kim Thue dort viel Zeit verbracht hat und in der Nähe einer der berüchtigten Slumgegenden gelebt hat, sieht man seinen Aufnahmen an. Er begegnet den Menschen auf Augenhöhe und kommt so dicht an sie heran, dass der Betrachter unmittelbar angesprochen und in die Szene hineingezogen wird. Kim Thue zeigt in DEAD TRAFFIC das Leben schwarzer Jugendlicher und ihrer Gangs geprägt von Lust und Langeweile, Erlebnishunger und Perspektivlosigkeit. Jeder weiß, was in einem Land wie Sierra Leone möglich ist, wo Kinder schon als Soldaten eingesetzt werden, doch Thue thematisiert die grausame Geschichte und Gegenwart des Landes nicht. Seine Bilder wirken zwar bedrohlich, teilweise sogar brutal – doch ohne Gewalt zu zeigen und immer in der Balance zwischen Poesie und Düsternis. Der in London lebende Fotograf nennt seine Arbeit selbst „eine Sammlung von Eindrücken, die eine untrennbare Koexistenz von Schönheit und Schrecken nahe legt, die ein allgegenwärtiges Thema in dieser rauen und starken Stadt zu sein scheint.“ Trotz der für die Reportage klassischen Arbeitsweise in Schwarzweiß entsprechen seine Bilder nicht den typischen und viel gesehenen Motiven aus der Krisenregion. Die Perspektive wechselt, mal ist er Regisseur, mal setzen sich die Porträtierten selbst in Szene, mal haben die Bilder den Charakter eines privaten Erinnerungsfotos- doch eine Perspektive nimmt Kim Thue nie ein: die eines Unbeteiligten.

DEAD TRAFFIC ist Kim Thues erstes Buch und auch für den von Calin Kruse initiierten Verlag dienacht Publishing ist es die erste Publikation. Das Buch kann hier vorbestellt werden: www.dienacht-magazine.com/publishing


Kim Thue – DEAD TRAFFIC
Ausstellungseröffnung und Buchrelease: Donnerstag, 29. März 2012 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. März – 18. Mai 2012
FREELENS e.V. | Steinhöft 5 | 20459 Hamburg
Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 11.00 – 18.00 Uhr
www.freelens.de 

dienacht-Kurzvortrag bei der Babbelnight in Frankfurt

Das Fotofestival katapult° findet zum dritten Mal in Frankfurt am Main statt, und die Babbelnight (eine Pecha-Kucha-Veranstaltung) ist ein Teil davon. Am Donnerstag, den 23. Februar 2012 ab 20.30 finden 14 Kurzvorträge à jeweils 7 Minuten statt, und man fragte auch mich, ob ich dienacht vorstellen mag!

Kommt vorbei und bringt Freunde mit, schaut euch das Festival, die Ausstellungen und die spannenden Veranstaltungen an! Das ist gleichzeitig auch die einzige Gelegenheit, dienacht direkt in Frankfurt zu beziehen.

Alle Veranstaltungen finden vom 23.02. bis zum 25.02. 2012 in Frankfurt am Main statt. Der Ort der Veranstaltungen der ist ehemalige Sitz der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank, Eingang Ecke Nidda- und Weserstraße. Die Eintrittskarten sind an der Kasse erhältlich.

Das Bild vom Fotografen – drei Tage katapult°

Im Zentrum der Veranstaltung stehen selbstverständlich die Finalisten der drei katapult° Wettbewerbe, die Präsentation ihrer Arbeiten sowie die Preisvergabe. Unter insgesamt dreizehn Teilnehmern wird sich entscheiden, wer die Preisträger von katapult°dreikatapult°b-sight und katapult°clip sein werden.

Aber auch in diesem Jahr bildet ein aktuelles Thema den Rahmen des Events. Dieses Mal geht es um: Das Bild vom Fotografen. Gemeint sind dabei allerdings nicht unbedingt die Fotografien, die Profis erzeugen, sondern vielmehr die Stellung und das Ansehen dieser Profis bei ihren Auftraggebern sowie im Rahmen der Gesellschaft und die daraus resultierenden Einflüsse auf ihre Arbeit.

Dazu haben wir zahlreiche Gäste eingeladen, die in Vorträgen und Diskussionen ihre Erfahrungen und Meinungen zum Bild der professionellen Fotografie darlegen. werden. Und natürlich interessiert uns nicht nur die Innensicht der Bildermacher sondern auch die Sicht von außen auf diese Profession. Deshalb präsentieren wir erstmals den Blick auf die Fotografie aus der Sicht anderer Medien.

So ergänzen einige Spielfilme, die sich mit Arbeit und Leben von Fotografen beschäftigen, das Thema.

Und die begleitende Ausstellung „Klick – der Fotograf im Comic“ wirft einen Blick auf die Rolle der bildgebenden Profis in Graphic Novel und Comic.

Mehr Infos und ein Programm bekommt ihr auf der Webseite: www.katapult.co 

Neu im Shop: ROMKA #6

Immer noch mein Lieblingsmagazin, und jetzt ist die neue Ausgabe endlich auch im dienacht-Shop zu bekommen!

Some photographs are more important than others. Preserved memories of people you love and friends you have lost, places that shaped your understanding of the world and events that had a significant impact on your life. romka magazine is devoted to this one print that you keep in your wallet, on the desk at work or on your fridge door. Pictures of great sentimental value that gain their quality through the personal experiences they are connected to and not through form or content. It is not about your best pictures, but about your personal favorites.

In this issue of romka magazine, 69 professionals and amateurs from 33 countries share their photographic treasures and tell the stories behind them. For the first time, there are two special features as well: an illustrated short story by American author Paul Kwiatkowski and a collection of found photographs by London-based artist Steven Chandler. This issue’s heartwarming cover shot comes from Russian portrait photographer Evgeny Lebedev.

112 Seiten, 18 x 22,5 cm
Offsetdruck auf Recyclingpapier
Klebebindung
Auflage: 1.000 Exemplare, nummeriert

11,50 Euro

Neu im Shop: Ryan McGinley – You and I

Ryan McGinley ist ein fantastischer Fotograf, seine Bilder drücken ein Lebensgefühl aus, sind humorvoll und nachdenklich, hart und zärtlich – sie zeigen das volle Leben. Seine Bücher sind heiß begehrt und schon ausverkauft, bevor die meisten wissen, dass sie überhaupt erschienen sind. Umso mehr freue ich mich, ein paar Exemplare seines neusten Werkes (das gleichzeitig seine erste Monographie ist) You and I für den Shop bekommen zu haben.

Ryan McGinleys first retrospective monograph. For this beautifully realized volume the artist has selected the best photographs from his first decade of work. The first edition is sure to become one of McGinley’s most collectable books.

Ryan McGinley makes large-scale color photographs of his friends, a group that forms part of New York’s Lower East Side youth culture. He uses photography to break down barriers between public and private spheres of activity. His subjects are willing collaborators: drawn from skateboard, music, and graffiti subcultures, they perform for the camera and expose themselves with a frank self-awareness that is distinctly contemporary. The results form a portrait of a generation that is savvy about visual culture and acutely aware of how identity can be communicated through photography.

McGinley’s newest work signals a departure from the urban youth culture images for which he is best known; he has been working in natural settings outside New York City, creating specific situations for his subjects to lose themselves in the moment. McGinley embraces nature as a site of freedom and captures a sense of buoyancy and release. 

1. Auflage
Leinen-Hardcover, mit Silberfolienprägung
Mit Schutzumschlag
196 Seiten, ca. 22 x 30 cm

64,00 Euro

Susann Probst: Wasser atmen

Die Serie Wasser atmen ist eine Einladung in eine magische Welt, gesehen durch die Oberfläche smaragdgrünen Wassers. Ein schwebender Raum wie eine zweite gemalte Wirklichkeit. Es gibt kein Ziel, nur den zustand des Seins, flüchtige, zerbrechliche Augenblicke. Ruhige Bilder, die an Traumsequenzen erinnern. Die Fotografien erzeugen einen eigenen Kosmos- eine art Unterwasserwelt, in der der Atem still steht und die Zeit wie konserviert wirkt.

Zwanzig Polaroids von Susann Probst in einem doppelseitigen Leporello. Der spezielle Glanzlack vermittelt den Eindruck Originale in den Händen zu halten.

Auflage: 200 Exemplare

Hier kann man es bestellen.

Neu im Shop: TISSUE Magazin #1

TISSUE is the new magazine by Uwe Jens Bermeitinger and Hans Bussert, the former creatives behind Nude Paper.

From sexed-up to sex-ed, it’s an amalgamation of everything sexy. Women, men, horses, architecture, fire-breathing and porn paraphernalia – all contributed by only the most talented artists. In other words: tissue is magazine full of oversexed newcomers and the shaky old hands of erotic photography taking sex to the unsexiest of places.

Would you like to come with?

Featuring stories By Hanna Putz, Emmanuelle Tricoire, Narcissister, Julija Goyd, Lalla, Roeg Cohen, Lukas Gansterer, Howard Chu, Corrado Dalcò, Nettie R. Harris, Anne Waak, Nico Krijno, Hadley Hudson, Autumn Sonnichsen, Vassilis Karidis & Nicholas Georgiou, Straulino, Roy Stuart.

72 Seiten + Folder + Poster

14,00 Euro

Nathalie Daoust: Tokyo Hotel Story | Portfolio

Nathalie Daoust’s project, Tokyo Hotel Story, continues her exploration of female sexuality and subversion of gender stereotypes. Spending several months living in Alpha In, one of the biggest S&M “love hotels” in Japan. Daoust photographed 39 women in their private rooms, surrounded by the specialist equipment and dressed in the regalia that helps define their trade.

“I am very concerned with studying the S&M phenomenon, which can be observed through various times and continents,” she says. “In this series I have documented women of all ages in the role of Dominatrix. I aim to give a different insight into the woman as a dominating being, which conflicts with the Japanese image of femininity, where women have become more passive beauties. Reality has often been altered to create a fantasy model of womanhood, but Tokyo Hotel Story tries to surpass assumptions, enduring beliefs and misrepresentations of the S&M world.”

The effects of Daoust’s photos on the viewer are profound and thought-provoking, offering powerful insights into a world most of us have never seen. Daoust’s subjects sometimes challenge the camera; sometimes they look demurely away. Some hide behind masks and bars. Whether their gestures are dominant or passive, all are in thrall to the fantasy worlds created between themselves and their clients.

Daoust believes numerous challenges still exist in terms of confronting deep-rooted stereotypes of gender-roles, not only in Japan but in the world. Her work helps her to delve beyond taboos while showing the universal human desire to escape reality and create fantasy worlds that often oscillate between dream, reality and perversion.

“I didn’t want to show S&M in a sensationalist way, but to show the women who work in this field and the places where it’s done. Places like the Alpha In, which specialises in S&M and where the décor and specialist equipment are on full display.”

Context and environment are so important to Daoust that she went to the effort of photographing 26 empty rooms and creating 3D anaglyph images that “give the viewer the feeling of being there.” Her developing and processing technique are equally significant. There’s no digital trickery at work here – all images are shot on analogue film and hand printed in a darkroom, allowing her to manipulate the negatives more closely to the images she “felt and saw” in her mind’s eye at the time of shooting.

www.daoustnathalie.com

Neu im Shop: Turbochainsaw Magazin #6

Die sechste Ausgabe von Marks Artzine für Fotografie und Illustration kann man ab jetzt im Shop ergattern. Auf 200 Exemplare limitiert und einzeln nummeriert!

Artzine – Zeichnung, Fotografie und Comics
Auflage: 200 Exemplare, 48 Seiten, einzeln nummeriert und auf Recyclingpapier gedruckt

6,50 Euro

Sebastian Pranz: Hinterland | Portfolio

„ Hinterland ist eine sehr persönliche Arbeit, es geht mir dabei um das Gefühl das ich habe, wenn ich die Stadt verlasse. Und um die Geschichten, die auf Deutschlands Nebenbühnen spielen.“

Der Kölner Fotograf und Publizist Sebastian Pranz (*1979) musste erst in die Stadt ziehen um die Faszination zu spüren, die von Deutschlands Hinterland ausgeht.  Auf seinen Überlandfahrten fühlt er sich vor allem von den Nebenschauplätzen angezogen: Ein verwahrloster Tierpark, in dem befreite Strauße ihr Gnadenbrot bekommen, ein Pilgerort in Bayern, wo Menschen auf ein Wunder warten, eine Kirmes in Nordhessen, mit einem Bären der an jeder Haustür Schnaps trinken muss. Seine Arbeit versteht sich als „Streetphotography auf dem Lande“, ersetzt aber den hektischen Blick der urbanen Fotografie durch das behäbige Starren einer analogen Mittelformatkamera.

www.anderthalbmeter.de

Neu im Shop: Die rote Trude Magazin #1 – Govinda Van Maele

Govinda Van Maele wurde 1983 in Luxemburg geboren; er führt Regie, arbeitet gelegentlich als Kameramann oder Fotograf, schreibt Drehbücher. Er ist Mitbegründes Kollektivs Filmreakters und lebt in Luxemburg und in der Türkei.

Ich traf Govinda in seinem Haus in einem kleinen, idyllischen luxemburger Dörfchen, um mit ihm ein Interview über seine erste Langzeitdokumentation zu führen, und über Filmemachen in Luxemburg, über die Szene und das Elitäre, über reiche gelangweilte Hausfrauen, über Reisen und Fotografie.

Interviewmagazin
13 x 18 cm, 32 Seiten + Bildnachweis-Karte
Auflage: 70 Stück

4,00 Euro

Christine Bachmann: Undine geht | Portfolio

Undine geht (seit 2009)

Undine (lat. unda = Welle) ist als literarische Figur vor allem in der Romantik entstanden und hat von da an erst durch Ingeborg Bachmanns Umwandlung in den 1960er Jahren einen selbstbewussten, nach Autonomie strebenden Charakter erhalten.
Noch in der Romantik ist Undine ein zierliches, empathisches, fast ätherisches und schicksalsergebenes Wesen, welches erst durch die Heirat eines Mannes zur Frau wird und sich aus Liebe zu ihrem Mann passiv den Widrigkeiten der Ehe ergibt. Ähnlich wie Shakespeare’s Ophelia endet sie betrogen, ausgestoßen und sterbend im Wasser. In dieser Darstellung tut sie nichts aus freiem Willen, sie wirkt ohnmächtig, das Schicksal und ihre Gefühle bestimmen von Geburt an ihre Wege.
Anders gestaltet in Ingeborg Bachmanns Version, in der sich Undine, schicksalsbewusst, die Ehe verachtend, ins Wasser zu einer Art Regeneration zurückzieht und sich vor ihrem Abgang noch einmal an alle Männer wendet. In einem sprach-gewaltigen, anklagenden Monolog beschreibt sie die Zustände und ihre Rolle, in die sie geraten ist, in die sie immerwieder gerät, um eine Veränderung zu bewirken. Es ist auch ein Versuch von Umverteilung von Schuld. Schuld, die schon seit symbolischem Beginn der Menschheit
- im Paradies – immer die Frau trifft, wenn sie auf der Suche nach Selbstbewusstsein die bisherige Ordnung ins Wanken bringt und somit tiefgreifend stört.
Die Anklage gelingt aber letztlich nie ganz. Die liebende, im Getrenntsein lebensunfähige Seite der Undine zwingt sie immerwieder in den tragischen Kreislauf zurückzukehren.

In Anlehnung an die Erzählung Undine geht von Ingeborg Bachmann portraitiere ich Frauen und Mädchen unterschiedlichen Alters. Dabei entsteht ein metaphorisches Frauenportrait, mit welchem ich der Sicht auf Undine eine neue Perspektive hinzufüge.

www.christinebachmann.de 

Agnes Sofie Varisella: Bar Mleczny | Diplom

Bar Mleczny. Ein Ethnologe in der Milchbar.

»Gesellschaft als Tischgesellschaft zu denken heißt, die gesellschaftliche Realität durch das Essen zu begreifen. Zwar isst der Mensch nicht ununterbrochen, aber die vielfältigen Dinge, die für die Produktion, die Zubereitung und den Genuss von Essen unerlässlich sind, konstituieren ein beträchtliches Ausmaß der gesellschaftlichen Realität. Immer noch scheint es den meisten Menschen als ganz selbstverständlich, dass die Art und Weise, wie sie essen, keine wirkliche bedeutende Angelegenheit ist. Doch mit der unwichtigen Kleinigkeit des Essens werden auf eine untrennbare Weise ökonomische, politische, alltagskulturelle, diätetische und der gleichen gesellschaftliche relevante Dinge aufgetischt.«

Bar Mleczny, übersetzt Milchbar, ist eine Art Kantine, die zur Zeit des Kommunismus in Polen sehr verbreitet war und momentan immer mehr aus dem Stadtbild zurücktritt. Die Bar bietet eine preisgünstige, traditionelle, polnische Küche an. Ihre Speisen sind auf einer Pinnwand mit Magneten abgebildet, und man kann viertel, halbe oder wie üblich ganze Portionen bestellen. Im Speiseraum finden sich Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten wieder. Bankiers, die zu Mittag essen, Studenten, Dachdecker, ältere Herrschaften, wie auch Obdachlose, welche die übrig gebliebene Brotreste von der Tischkante zusammenschieben und aufnehmen. Man setzt sich an einen freien Platz, an einen Tisch, an dem bereits Menschen unabhängig von einander sitzen und speisen. Meine Beobachtungen ergaben, dass zwischen den am Tisch sitzenden Menschen keine Berührungsängste, aber auch wenig Kommunikation stattfindet. Es geht ums Essen.

Es ist ein Thema, das soziale und kulturelle Aspekte anspricht und typische Verhaltensmuster der Menschen in Polen wiedergibt. Zu untersuchen war eine Speise- und Denkkultur, die sich mit dem Fortschritt der Modernisierung verändert und in den nächsten Jahren abnimmt, bis sie vereinzelt noch gegenwärtig sein wird.

Die Umsetzung meines Themas erfolgt durch den Gebrauch unterschiedlicher Medien.

Der Fokus meiner Arbeit liegt auf dem Bild. Ich definiere es als das fotografische Bild, welches sich in zwei Bildstrecken unterteilt, Video als bewegtes Bild, welches auf einer Interventionen basiert, ethnologische Texte begleitend durch einen Kompendium als Printmedium. Das Format des Printmediums gliedert sich in vier unterschiedliche Formate und Formatgrößen. Die Wahl der unterschiedlichen Formate macht sich daran fest, dass ich bei den Bild- und Textstrecken bereits zu Beginn meiner Arbeit in unterschiedlichen Formaten gedacht habe und diese nicht in einem Buch zusammenführen wollte, denn dabei würden sich die Bildstrecken und die Textebene dem einen Format unterordnen müssen. Aus dem Verständnis heraus, sich diesem einen Format nicht anzupassen, folgte die ungekehrte Schlussfolgerung und somit passte sich das Format meinen Bildstrecken an. Daraus entstanden die vier unterschiedlichen Formate, die jedoch im Verhältnis zueinander stehen. Zudem erhält das Printmedium durch diese Formate eine Dreidimensionalität, geht somit in den Raum und beinhaltet einen Raum.

Mein Ausgangspunkt ist eine inhaltliche Auseinandersetzung in den Bereichen Design, Kunst und Kultur. Diesem wird eine visuelle und verbale Form gegeben, mit dem Ziel das Projekt in eine erlebbare Dramaturgie zu übersetzen. Die Auslegung meiner Arbeit überlasse ich jedoch der Vorstellungskraft des Betrachters.

Ich versuchte in meiner Arbeit Kunst und Kommunikationsdesign zu verbinden. Die Auslegung meiner Arbeit überlasse ich jedoch der Vorstellungskraft des Betrachters.

www.agnesvarisella.de